<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-8803329627894346793</id><updated>2011-10-26T17:57:23.409Z</updated><category term='Gemeinde'/><category term='Psychologie'/><category term='Literatur'/><category term='Heiligung'/><category term='Glaube'/><category term='Dienst der Frau'/><category term='Spaltungen'/><category term='Hamas'/><category term='Predigten'/><category term='Mammon'/><category term='Dispensationalismus'/><category term='Adolph Zahn'/><category term='Rechtfertigung'/><category term='Gottes Souveränität'/><category term='Poesie'/><category term='Greg Bahnsen'/><category term='Hermeneutik'/><category term='Seelsorge'/><category term='Monergismus'/><category term='Israel'/><category term='Ekklesiologie'/><category term='Bekenntnisse'/><category term='Interview'/><category term='Ethik'/><category term='Evangelium'/><category term='Zitate'/><category term='gesetzlich'/><category term='Videos'/><category term='Schriftauslegung'/><category term='Versöhnung'/><category term='Audio'/><category term='Kirchengeschichte'/><category term='Endzeit'/><category term='Sex'/><category term='Soteriologie'/><category term='Zeitgeschehen'/><category term='Altes Testament'/><category term='Calvin'/><category term='Humor'/><category term='Justiz'/><category term='Websites'/><category term='Musik'/><category term='Prophetie'/><category term='Diskussion'/><category term='Eschatologie'/><category term='Islam'/><category term='Heilssicherheit'/><category term='Katholizismus'/><category term='Wunder'/><category term='Leiden'/><category term='Gnade'/><category term='Offenbarung'/><category term='Gottes Allmacht'/><category term='Erwählung'/><category term='Verkündigung'/><category term='Geld'/><category term='Theologie'/><category term='Kirche'/><category term='Vorsehung'/><category term='Atheismus'/><category term='Wirtschaft'/><category term='Satire'/><category term='Gebet'/><category term='Einheit'/><category term='Reformation'/><category term='Bücher'/><category term='Geistliches Leben'/><category term='Typologie'/><category term='Spurgeon'/><category term='Kindertaufe'/><category term='Gesetz'/><category term='Taufe'/><category term='Sünde'/><category term='5Sola'/><category term='Apologetik'/><category term='Geistliche Lieder'/><category term='Evangelisation'/><category term='Bundestheologie'/><category term='Judaismus'/><category term='Gottesdienst'/><category term='Evangelikalismus'/><title type='text'>Netzreden</title><subtitle type='html'></subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://kvetterli.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8803329627894346793/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kvetterli.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><link rel='next' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8803329627894346793/posts/default?start-index=101&amp;max-results=100'/><author><name>Kurt Vetterli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09777758330352198860</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/-BzJ1qH-galA/TpXT0PCBtaI/AAAAAAAAAQM/xgHnosl9TCs/s220/KaVau.jpg'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>122</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8803329627894346793.post-8204220285347561767</id><published>2011-06-08T15:29:00.003+01:00</published><updated>2011-06-09T21:09:54.704+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kirche'/><title type='text'>Die Bedeutung des kirchlichen Amtes im gewöhnlichen Dienst</title><content type='html'>&lt;div&gt;Das Folgende ist eine Übersetzung des Artikels "&lt;span class="Apple-style-span"  style=" font-weight: bold; font-size:medium;"&gt;&lt;a href="http://www.modernreformation.org/default.php?page=articledisplay&amp;amp;var1=ArtRead&amp;amp;var2=1232&amp;amp;var3=issuedisplay&amp;amp;var4=IssRead&amp;amp;var5=118"&gt;The Importance of Church Office in the Ordinary Ministry&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;" von Michael Horton:&lt;/div&gt;&lt;div&gt;(&lt;i&gt;mit der freundlichen Erlaubnis von Modern Reformation Magazine&lt;/i&gt;)&lt;/div&gt;&lt;!--StartFragment--&gt;  &lt;p class="MsoNormalCxSpFirst"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;In der Schrift wird das gesamte Volk Gottes als Priester, die als lebendige Steine in das Heiligtum eingebaut sind, verstanden. Doch nicht alle aus dem gesamten Bundesvolk sind offizielle Diener. Alle sind Schafe, aber nicht alle sind Hirten unter dem grossen Hirten (wie Paulus besonders in 1Kor 11 und 12 argumentiert). Es gibt verschiedene Gaben und verschiedene Berufungen in dem einen Leib. Christus ist der einzige Mittler zwischen Gott und den Menschen (Tit 2:5), aber er hat "die Apostel, die Propheten, die Evangelisten, die Hirten und Lehrer" seinem Leib gegeben, damit er erbaut werde (Eph 4:5-16). Diese unterschiedlichen Gaben ergeben spezielle Ämter des Dienstes und der Aufsicht. Solche Gnadengaben sind jedoch nicht sakramental in die Empfänger des Amtes eingegossene Qualitäten (oder nach Römisch-katholischer Terminologie 'unauslöschliche Charakteristiken'), so dass sie vom Wesen her über die Laien erhoben würden. Sie sind einfach Gaben für bestimmte Ämter, die ihnen gegeben sind, um dem Rest des Leibes zu dienen. Wie Christus versprochen hat, hat er uns nicht als Waisen zurückgelassen, sondern ist anwesend durch den Geist im Dienst des Wortes.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormalCxSpMiddle"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Zugegeben, das Folgende ist eine nicht einfach belegbare Interpretation, besonders da unsere modernen Übersetzungen (im Kontrast zu älteren) Epheser 4:11-12 folgendermassen wiedergeben: "Die Gaben, die er gab, waren so dass er einige als Apostel, einige Propheten, einige Evangelisten, einige Hirten und Lehrer gab, damit sie die Heiligen für das Werk des Dienstes ausrüsten." [sinngemäss aus dem Engl. nach NRSV oder ESV]. Es gibt jedoch gute Gründe, die älteren Übersetzungen (z.B. 'King James') zu bevorzugen, die den Vers so wiedergeben: "Und er gab einige als Apostel, einige als Propheten, einige als Evangelisten und einige als Hirten und Lehrer, um die Heiligen zu vollenden, für das Werk des Dienstes, für die Erbauung des Leibes Christi."&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormalCxSpMiddle"&gt;Wenn man die Konstruktion des Griechischen reflektiert, kann man sehen, dass die ältere Übersetzung drei Linien der Absicht für die Ämter zieht, die neuere Übersetzungen verbergen. Dieselben Ämter die für die Vollendung (nicht Ausrüstung) der Heiligen gegeben sind, sind auch für das Werk des Dienstes und für die Erbauung des Leibes gegeben. Nach dieser Lesart hat Christus die Apostel, Propheten, Evangelisten, Hirten und Lehrer für den Dienst des Wortes gegeben, der den ganzen Leib zur Einheit, Reife und Vollkommenheit in der Wahrheit bringt. Das heisst nicht, dass der Leib durch die Dienst dieser Ämter allein zur Vollkommenheit kommt. Denn es sind andernorts andere Gaben genannt (bes. Röm 12 u. 1Kor 12). Der Fokus ist hier jedoch beschränkt darauf, den Leib durch gesunde Lehre zu Einheit und Reife zu bringen. Indem er diese Interpretation von Eph 4 favorisiert, bemerkt Andrew Lincoln: "Eine aktive Rolle für alle Gläubigen ist durch die Verse 7 und 16 gewährleistet, aber der primäre Kontext hier in Vers 12 ist die direkte, einfache Bedeutung, die nicht die Ergänzung durch einen weiteren Satz erfordert, und es ist wahrscheinlicher, dass sich 'diakonia' (Dienst) auf die eben genannten Diener bezieht. So ist es schwierig, den Verdacht abzuweisen, dass die andere Sicht zu oft motiviert ist durch einen Eifer, Klerikalismus zu vermeiden und ein demokratisches Modell für die Kirche zu unterstützen.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormalCxSpMiddle"&gt;Es ist bezeichnend, dass die Gaben, die in Röm 12:3-8 und 1Kor 12:4-28 genannt werden, Gastfreundschaft, Geben, Administration und andere Werke des Dienens beinhalten, wobei Epheser 4 nur Christi Gabe der Ämter für die Reife des ganzen Leibes durch gesunde Lehre erwähnt. Also ist der Punkt, dass Christus nach seiner Himmelfahrt seinem Volk den Dienst des Wortes als eine Gabe gegeben hat. Das bedeutet nicht, dass diejenigen, die nicht Diener (im Sinn von Inhaber eines kirchlichen Amtes) sind, nicht begabt und berufen sind, einander zu lieben und zu dienen, aber dies kommt später in V. 17 bis zum Ende des Kapitels 5. Bevor sie dienen, werden sie bedient. Das unterstreicht noch einmal die bemerkenswerte Grosszügigkeit des siegreichen Hauptes der Kirche, dass er sein Volk zuerst zu Empfängern, dann erst – als Resultat – zu aktiven Gebern macht. Während jedes Glied und jede Gabe gebraucht wird, damit der Leib voll funktionsfähig ist, hängt das Leben des Leibes von der treuen Aufrechterhaltung des Dienstes des Wortes und der Sakramente ab. Nicht alle Glieder des Leibes können sich ausschliesslich dem Wort und Gebet widmen, wie Petrus feststellte (Apg 6:2-7), aber wenn einige dies nicht tun (besonders aus eines fehlgeleiteten Annahme, dass jedes Glied ein Diener [Inhaber eines Amtes] sei), dann werden die Schafe nicht ernährt und der Leib wird nicht aufgebaut in Christus. In der Tat: als die Apostel durch die Einsetzung von Diakonen für dieses Werk freigestellt wurden – lesen wir: "wuchs das Wort des Herrn weiter" (Apg 6:7). Wenn Petrus für dieses Werk freigestellt werden musste, dann müssen erst recht gewöhnliche Diener des Wortes soviel als möglich von säkularen Aufgaben und auch den nötigen und wichtigen Details der kirchlichen Administration freigehalten werden.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormalCxSpMiddle"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Durch diesen Dienst sind wir alle Empfänger der Einheit des Glaubens, der Erkenntnis des Sohnes Gottes und der Reife in Christus. Deshalb wird das, was wir in Christus bereits besitzen (Ein Gott und Vater, ein Geist, ein Herr, ein Glaube, eine Taufe) von Christus durch von Generation zu Generation bewahrt. Auf der Grundlage dieser Gabe von Botschaftern empfangen die anderen Glieder des Leibes was sie brauchen, damit sie "nicht länger wandeln wie die Nationen in der Nichtigkeit ihres Sinnes" (Eph 4:17), sondern ihre Berufung in der Welt leben (V. 18-24). Sie haben auch Teil am Gottesdienst, nicht nur als Empfänger, sondern auch als Aktive, indem sie "einander in Psalmen und Hymnen und dem Herrn in ihren Herzen geistliche Lieder singen und spielen und allezeit für alles dem Vater in dem Namen unseres Herrn Jesus Christus&lt;span style="mso-spacerun:yes"&gt;  &lt;/span&gt;sie sich einander unterordnen aus Ehrfurcht vor Christus" (Eph 5:15-21). Für all das ist ein formeller kirchlicher Dienst unentbehrlich.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormalCxSpMiddle"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;Nicht nur als Gemeinschaft, sondern als Kirche ist der Leib durch hörbare und sichtbare Bande mit seinem Haupt verbunden. Zum Beispiel deklariert das Westminster Bekenntnis:&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormalCxSpMiddle"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;i style="mso-bidi-font-style:normal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;"Jesus, der Herr, hat als König und Haupt seiner Kirche in dieser eine Regierung in der Hand von Amtsträgern der Kirchen eingesetzt, die sich von der bürgerlichen Obrigkeit unterscheidet.&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormalCxSpMiddle"&gt;&lt;i style="mso-bidi-font-style:normal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Diesen Amtsträgern sind die Schlüssel des Himmelreichs übergeben worden, kraft derer sie die Vollmacht haben, Sünden je nachdem zu behalten oder zu vergeben, dieses Reich vor den Unbussfertigen sowohl durch das Wort als auch durch die Kirchenzucht zu verschliessen und es den bussfertigen Sündern durch das Amt des Evangeliums und durch die Lossprechung von der Kirchenzucht aufzuschliessen, wie die Situation es erfordert."&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormalCxSpMiddle"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Zusätzlich zur lokalen Gemeinde gibt es breitere Versammlungen der Kirche. &lt;i style="mso-bidi-font-style:normal"&gt;"Deren Anordnungen und Entscheidungen sollen, sofern sie mit dem Wort Gottes übereinstimmen, mit Ehrerbietung und Unterordnung angenommen werden, jedoch nicht allein, weil sie mit dem Wort übereinstimmen, sondern auch aufgrund der Vollmacht, aufgrund derer sie gefällt werden, weil es sich um eine Ordnung Gottes handelt, die zu diesem Zweck in seinem Wort eingesetzt wurde."&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;!--EndFragment--&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8803329627894346793-8204220285347561767?l=kvetterli.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kvetterli.blogspot.com/feeds/8204220285347561767/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8803329627894346793&amp;postID=8204220285347561767' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8803329627894346793/posts/default/8204220285347561767'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8803329627894346793/posts/default/8204220285347561767'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kvetterli.blogspot.com/2011/06/die-bedeutung-des-kirchlichen-amtes-im.html' title='Die Bedeutung des kirchlichen Amtes im gewöhnlichen Dienst'/><author><name>Kurt Vetterli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09777758330352198860</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/-BzJ1qH-galA/TpXT0PCBtaI/AAAAAAAAAQM/xgHnosl9TCs/s220/KaVau.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8803329627894346793.post-5889198632881700767</id><published>2011-05-08T17:45:00.005+01:00</published><updated>2011-05-08T18:01:53.509+01:00</updated><title type='text'>The Church and Evangelism</title><content type='html'>Anlässlich der Synode der ERKWB am 6.&amp;amp;7. Mai in Riehen/Basel hielt Prof. Anthony Curto (Greenville Presbyterian Theological Seminary) eine Reihe von Referaten über die Kirche und Evangelisation.&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Die Referate 2 und 3 wurden aufgenommen und können hier &lt;a href="http://www.biblische-seelsorge.net/wp-content/uploads/2011/05/Curto1.mp3"&gt;Teil 2&lt;/a&gt; und hier &lt;a href="http://www.biblische-seelsorge.net/wp-content/uploads/2011/05/Curto2.mp3"&gt;Teil 3&lt;/a&gt; angehört werden.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Siehe auch &lt;a href="http://kvetterli.podspot.de/post/bewahre-dein-herz/"&gt;hier&lt;/a&gt; für eine &lt;a href="http://kvetterli.podspot.de/post/bewahre-dein-herz/"&gt;Predigt&lt;/a&gt; von Tony Curto in der ERKWB Basel am 8.5.2011&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="color:#FFFFFF;"&gt;.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8803329627894346793-5889198632881700767?l=kvetterli.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kvetterli.blogspot.com/feeds/5889198632881700767/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8803329627894346793&amp;postID=5889198632881700767' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8803329627894346793/posts/default/5889198632881700767'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8803329627894346793/posts/default/5889198632881700767'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kvetterli.blogspot.com/2011/05/church-and-evangelism.html' title='The Church and Evangelism'/><author><name>Kurt Vetterli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09777758330352198860</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/-BzJ1qH-galA/TpXT0PCBtaI/AAAAAAAAAQM/xgHnosl9TCs/s220/KaVau.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8803329627894346793.post-2715705863897112766</id><published>2011-03-22T09:04:00.003Z</published><updated>2011-03-22T09:35:40.848Z</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bücher'/><title type='text'>Edwards Biografie</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-KTJqPDq2wcc/TYhm0vK3NLI/AAAAAAAAAPg/StIMko4jP0I/s1600/256306_z1.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 128px; height: 195px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-KTJqPDq2wcc/TYhm0vK3NLI/AAAAAAAAAPg/StIMko4jP0I/s320/256306_z1.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5586828393954358450" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 0, 0);font-size:130%;" &gt;Warum man diese Biografie lesen sollte....&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Es ist nicht aussergewöhnlich, dass die wirklich guten Bücher nicht oder erst sehr spät übersetzt werden. Es ist wohl nicht so, dass lesende Menschen einfach deshalb, weil sie lesen, schon kluge Menschen sind... oberflächlicher und leicht eingängiger Lesestoff lässt sich auch unter christlichen Lesern viel leichter verkaufen... Umso erfreulicher ist es, wenn ab und zu wieder einmal ein richtiges Buch herauskommt, das sein Salz wert ist. Iain Murray's Biografie über Jonathan Edwards gibt es schon fast 25 Jahre. Aber erst seit ein paar Wochen auf Deutsch. Man sollte es sich unbedingt gönnen.&lt;br /&gt;Warum?&lt;br /&gt;Murray's Edwards-Biografie ist nicht einfach eine Heldenverehrung. Obwohl man Edwards sehr wohl unter seinen Helden einordnen darf. Aber das Buch bietet eine Menge mehr. Murray setzt sich neben der Lebensbeschreibung des Mannes sehr ausführlich mit seinem Ringen um die Frömmigkeit der Christen seiner Zeit auseinander. Er gibt ausserdem einen sehr guten Einblick in die Geschichte der geistlichen Ereignisse seiner Zeit.&lt;br /&gt;Auch setzt er sich auseinander mit theologischen Fragen im Zusammenhang der Erweckung, wie z.B. die enthusiastisch-schwärmerischen Tendenzen, die jeden geistlichen Aufbruch zu begleiten scheinen. Dazu gibt es viel über Evangelisation, Kirchenleitung und Verkündigung zu lernen.&lt;br /&gt;Das Buch ist wirklich eine Schatzkammer, die nicht nur für biografisch interessierte Leser geeignet ist, sondern vor allem für Pastoren und Gemeindeleiter sehr hilfreich ist.&lt;br /&gt;Zu all dem kommt, dass dieses fast 600 Seiten starke Werk sehr günstig erhältlich ist. Also nicht wie los und eins gekauft! zum Beispiel &lt;a style="color: rgb(102, 51, 255);" href="http://www.cbuch.de/product_info.php/info/p3336_Murray--Jonathan-Edwards.html"&gt;hier&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8803329627894346793-2715705863897112766?l=kvetterli.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kvetterli.blogspot.com/feeds/2715705863897112766/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8803329627894346793&amp;postID=2715705863897112766' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8803329627894346793/posts/default/2715705863897112766'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8803329627894346793/posts/default/2715705863897112766'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kvetterli.blogspot.com/2011/03/edwards-biografie.html' title='Edwards Biografie'/><author><name>Kurt Vetterli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09777758330352198860</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/-BzJ1qH-galA/TpXT0PCBtaI/AAAAAAAAAQM/xgHnosl9TCs/s220/KaVau.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-KTJqPDq2wcc/TYhm0vK3NLI/AAAAAAAAAPg/StIMko4jP0I/s72-c/256306_z1.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8803329627894346793.post-680152317594563960</id><published>2011-01-16T15:07:00.001Z</published><updated>2011-01-16T15:08:52.525Z</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Humor'/><title type='text'>Was ein Komma ausmacht</title><content type='html'>A panda walks into a café. He orders a sandwich, eats it, then draws a gun and fires two shots in the air. "Why?" asks the confused waiter, as the panda makes toward the exit. The panda produces a badly punctuated wildlife manual and tosses it over his shoulder. "I'm a panda," he says at the door. "Look it up." The waiter turns to the relevant entry and, sure enough, finds an explanation. "Panda. Large black and white bear-like mammal, native to China. Eats, shoots and leaves."&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8803329627894346793-680152317594563960?l=kvetterli.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kvetterli.blogspot.com/feeds/680152317594563960/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8803329627894346793&amp;postID=680152317594563960' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8803329627894346793/posts/default/680152317594563960'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8803329627894346793/posts/default/680152317594563960'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kvetterli.blogspot.com/2011/01/was-ein-komma-ausmacht.html' title='Was ein Komma ausmacht'/><author><name>Kurt Vetterli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09777758330352198860</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/-BzJ1qH-galA/TpXT0PCBtaI/AAAAAAAAAQM/xgHnosl9TCs/s220/KaVau.jpg'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8803329627894346793.post-6827166415997817332</id><published>2011-01-09T22:25:00.004Z</published><updated>2011-01-09T22:44:36.977Z</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Audio'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kirche'/><title type='text'>Die Bedeutung der Kirche Christi</title><content type='html'>Tony Curto, Professor für praktische Theologie und Apologetik am Greenville Presbyterian Seminary, hielt zwei hervorragende Vorträge über die Bedeutung und Wichtigkeit der Kirche an einem gemeinsamen Anlass der ERKWB Österreich und Schweiz. Beide Referate wurden ins Deutsche übersetzt und können &lt;a href="http://kvetterli.podspot.de/files/Kirche_1.mp3"&gt;hier Teil 1&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://kvetterli.podspot.de/files/Kirche_2.mp3"&gt;hier Teil 2&lt;/a&gt; gehört werden.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8803329627894346793-6827166415997817332?l=kvetterli.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kvetterli.blogspot.com/feeds/6827166415997817332/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8803329627894346793&amp;postID=6827166415997817332' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8803329627894346793/posts/default/6827166415997817332'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8803329627894346793/posts/default/6827166415997817332'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kvetterli.blogspot.com/2011/01/die-bedeutung-der-kirche-christi.html' title='Die Bedeutung der Kirche Christi'/><author><name>Kurt Vetterli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09777758330352198860</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/-BzJ1qH-galA/TpXT0PCBtaI/AAAAAAAAAQM/xgHnosl9TCs/s220/KaVau.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8803329627894346793.post-3231590880557860195</id><published>2010-12-07T13:22:00.008Z</published><updated>2010-12-07T14:30:16.802Z</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zeitgeschehen'/><title type='text'>Nichts lieber als die Wahrheit...?</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_jw6LGyXkrg8/TP5BKfODT2I/AAAAAAAAAPQ/glK91eb_xhQ/s1600/assange.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 136px; height: 145px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_jw6LGyXkrg8/TP5BKfODT2I/AAAAAAAAAPQ/glK91eb_xhQ/s320/assange.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5547943439401963362" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Der &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Wikileaks&lt;/span&gt;-Gründer&lt;span style="font-weight: bold;"&gt; Julian Assange&lt;/span&gt; geniesst die Sympathie der Mehrheit, auch wenn er sich mit seinen Operationen zur Auffindung und Veröffentlichung brisanter Wahrheiten oft im grauen Bereich der Legalität bewegt.&lt;br /&gt;In einer Umfrage der Website der (CH-) Tagesschau stimmten die Besucher darüber ab, wie sie zu den Aktionen von Wikileaks stehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es waren drei Möglichkeiten zum Antworten gegeben:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;a) Wir mögen, wenn David gegen Goliath kämpft&lt;br /&gt;b) Wir lieben nichts mehr als die Wahrheit&lt;br /&gt;c) Wir möchten, dass Aussenseiter bestraft werden&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;b) war eindeutig an der Spitze - 56% wählten diese Option. Das Resultat ist einerseits erstaunlich, andererseits nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nicht erstaunlich ist es, wenn wir hinter die direkte Aussage: "Wir lieben nichts mehr als die Wahrheit" schauen. Es war schon immer willkommen, wenn jemand die Machenschaften von irgendwelchen mächtigen Institutionen, denen wir uns z.T. ausgeliefert fühlen, oder die bedrohlich oder beängstigend wirken, ans Licht brachte. Darum sind Verschwörungstheorien beliebt, ob sie wahr sind oder nicht. Übermächtige Kirchen oder Sekten, die ihre Anhänger knechten, Staaten/Regierungen, die ihre Autorität missbrauchen, um ungehindert Unrecht zu tun, Mega-Konzerne, die mittels ihrer finanziellen Ressourcen das geltende Recht umschiffen, usw... Wenn diese Dinge ans Licht kommen, sind wir froh und fühlen uns sicherer, denn wer weiss denn, ob es nicht ihn auch einmal treffen kann, wenn er einem dieser Mächtigen in die Quere kommt?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erstaunen tut die Aussage der Mehrheit, dass wir "nichts mehr lieben als die Wahrheit", wenn wir den Satz wörtlich nehmen und ihn auf jede Situation und auf jeden Menschen (auch uns selber) anwenden.&lt;br /&gt;Lieben wir denn die Wahrheit, wenn sie für uns zum Nachteil wird?&lt;br /&gt;Ja, wir verurteilen diejenigen, deren 'Wahrheit' durch Wikileaks ans Licht gezerrt wird. Wir verurteilen zu Recht, dass sie verhindern wollen, dass ihre dunklen Machenschaften an die Oberfläche kommen.&lt;br /&gt;Aber wie sieht es aus, wenn jemand unsere geheimsten Dinge ans Licht zerren will? Wenn Dinge, die wir getan haben, für die wir uns eigentlich schämen (sollten), bekannt gemacht werden sollten?&lt;br /&gt;Wenn z.B. bekannt werden sollte, dass ich meinen Mitarbeiter, dem ich Loyalität vorheuchle, eigentlich hasse... wenn herauskommen sollte, dass ich meine Frau, meinen Mann betrogen habe (vielleicht nur in Gedanken, oder durch Beschäftigung mit Pornografie, oder gar in der Tat)... wenn die Leute erfahren sollten, dass ich falsche Dinge über andere verbreitet habe, oder dass ich jemandem etwas gestohlen habe (und wenns nur die Zeit ist, die ich durch 'Blau machen' dem Chef gestohlen habe).... und so weiter.&lt;br /&gt;All diese Dinge sehen wir vielleicht nicht als schlimm an. Wir können uns Rechtfertigungen dafür zurechtlegen. Aber wenn wir uns vorstellen, dass wir an die Öffentlichkeit gezogen und hingestellt würden und es heissen würde: "Das ist derjenige/diejenige, der das tut/getan hat."&lt;br /&gt;Würden wir dann auch noch sagen, dass wir nichts mehr lieben als die Wahrheit?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nein, das glaube ich nicht. Wir würden denjenigen, der diese Wahrheiten über uns ans Licht bringt, so hassen, wie die Klima-Lügner und die Amerikaner Julian Assange hassen!&lt;br /&gt;Darum hassen die Menschen eigentlich die Wahrheit. Vor allem die Wahrheit, die Gott in der Bibel über sie veröffentlicht. Darum hassen sie Gott und seine Botschafter. Weil kaum jemand die Wahrheit liebt, die ihn in ein schlechtes Licht stellt - auch wenn es die volle Wahrheit ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber eigentlich sollten wir die Wahrheit wirklich lieben. Denn die Wahrheit, die Gott über uns in der Bibel veröffentlicht, dient nicht dazu, uns zu vernichten. Sondern sie will uns zur Umkehr rufen. Und sie will uns den zeigen, der kam, um alle die schändlichen Dinge, die wir gedacht, gewollt und getan haben, zu vergeben.&lt;br /&gt;Es gibt ein göttliches Wikileaks, das nach unserem Ableben aufgeschaltet wird. Dann wird tatsächlich alles ans Licht kommen, was wir bis dahin im Verborgenen gehalten haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wohl dem, der sich der unbequemen Wahrheit schon vorher stellt; zugibt, dass er  (in allen Punkten) gegen Gottes Gesetz (nachzulesen in 2.Mose 20) verstossen hat und die angebotene General-Amnestie in Anspruch nimmt, die ihm angeboten wird, wenn er bekennt.&lt;br /&gt;Die Bibel drückt das so aus:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Wenn wir sagen, daß wir keine Sünde haben, betrügen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns.  Wenn wir unsere Sünden bekennen, ist er treu und gerecht, daß er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von jeder Ungerechtigkeit&lt;/span&gt;. (1Jo 1:8-9)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 255, 255);"&gt;.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8803329627894346793-3231590880557860195?l=kvetterli.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kvetterli.blogspot.com/feeds/3231590880557860195/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8803329627894346793&amp;postID=3231590880557860195' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8803329627894346793/posts/default/3231590880557860195'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8803329627894346793/posts/default/3231590880557860195'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kvetterli.blogspot.com/2010/12/nichts-lieber-als-die-wahrheit.html' title='Nichts lieber als die Wahrheit...?'/><author><name>Kurt Vetterli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09777758330352198860</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/-BzJ1qH-galA/TpXT0PCBtaI/AAAAAAAAAQM/xgHnosl9TCs/s220/KaVau.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_jw6LGyXkrg8/TP5BKfODT2I/AAAAAAAAAPQ/glK91eb_xhQ/s72-c/assange.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8803329627894346793.post-5121535292155986009</id><published>2010-09-28T11:04:00.002Z</published><updated>2010-09-28T11:30:02.942Z</updated><title type='text'>Missbrauch</title><content type='html'>Missbrauch ist ein Modewort.&lt;br /&gt;Jedoch wird es wohl nicht so häufig in dem Zusammenhang gebraucht, der mir heute im Johannesevangelium begegnet ist:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Jener war die Fackel, die brennt und scheint; ihr aber wolltet nur eine kurze Zeit fröhlich sein in ihrem Licht (Joh 5:35). &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gemeint mit 'jener' ist Johannes der Täufer. Er ist der Vorläufer, der letzte Prophet, der Jesus Christus, den Retter ankündigte.&lt;br /&gt;Johannes ist der Inbegriff des Verkündigers, der das Wort Gottes im Hinblick auf Christus auslegt. Er ist der Herold, der seinen Hörern zuruft: "Der König ist auf dem Weg, seine Herrschaft anzutreten! Kehrt von euren falschen Wegen, eurer falschen Religiosität, eurer Selbstzentriertheit, um und macht euch bereit, seine Herrschaft über euch anzunehmen!"&lt;br /&gt;Das Wort von Johannes ist sowohl Gerichtswort als auch Ankündigung herrlicher Ereignisse.&lt;br /&gt;In gewisser Weise repräsentiert er auch die Kirche, die Gottes Botschaft an die Welt ausrichtet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Worin besteht nun der Missbrauch?&lt;br /&gt;Der Missbrauch besteht darin, dass die Hörer seiner Botschaft nicht wirklich auf seine Botschaft eintreten wollen, sondern sich lediglich an seinem Schein ergötzen wollen.&lt;br /&gt;Das heisst, sie wollen sich nicht unter die Herrschaft Christi stellen, wollen aber die angenehmen Seiten seines Kommens - d.h. des Christentums - geniessen.&lt;br /&gt;Sie wollen die Früchte ernten und geniessen, ohne den Baum zu pflanzen.&lt;br /&gt;Ist das möglich? Eigentlich nicht. Dennoch scheinen das sehr viele zu glauben...&lt;br /&gt;Man will gute Nachrichten hören, d.h. 'gute Predigten' geniessen, denen man intellektuell vielleicht zustimmen kann. Aber man möchte eigentlich nicht so darauf eingehen, dass man sein Leben wirklich auf die christliche Botschaft ausrichtet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn wir so eine Haltung heute auch oft antreffen, so zeigt diese Aussage Jesu im Johannes-Evangelium, dass sie keineswegs neu ist.&lt;br /&gt;Ich glaube, dass wir alle geneigt/gefährdet sind, Gottes Wort und seine Verkündigung in der Weise zu missbrauchen. Im besonderen haben auch die Puritaner das erkannt und verschiedentlich darüber geschrieben.&lt;br /&gt;Eine gute Hilfe zur Selbstprüfung bietet z.B. John Owens '&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Apostasy from the Gospel&lt;/span&gt;', das unter dem Namen "&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Die Gefahr des Abfallens&lt;/span&gt;" neu auf Deutsch herausgekommen ist (3L-Verlag).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In kurzer Form kann auch das Beherzigen der 160. Frage und Antwort des Westminster Larger Catechism hilfreich sein (vor Genuss der nächsten Predigt verinnerlichen):&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;!--[if !mso]&gt; &lt;style&gt; v\:* {behavior:url(#default#VML);} o\:* {behavior:url(#default#VML);} b\:* {behavior:url(#default#VML);} .shape {behavior:url(#default#VML);} &lt;/style&gt; &lt;![endif]--&gt;&lt;!--[if pub]&gt;&lt;xml&gt;  &lt;b:publication type="OplPub" oty="68" oh="256"&gt;   &lt;b:ohprintblock priv="30E"&gt;281&lt;/b:OhPrintBlock&gt;   &lt;b:nudefaultunits priv="1004"&gt;1&lt;/b:NuDefaultUnits&gt;   &lt;b:dptlpagedimensions type="OplPt" priv="1211"&gt;    &lt;b:xl priv="104"&gt;7560000&lt;/b:Xl&gt;    &lt;b:yl priv="204"&gt;10692000&lt;/b:Yl&gt;   &lt;/b:DptlPageDimensions&gt;   &lt;b:dxldefaulttab priv="1504"&gt;359410&lt;/b:DxlDefaultTab&gt;   &lt;b:ohgallery priv="180E"&gt;259&lt;/b:OhGallery&gt;   &lt;b:ohfancyborders priv="190E"&gt;261&lt;/b:OhFancyBorders&gt;   &lt;b:ohcaptions priv="1A0E"&gt;257&lt;/b:OhCaptions&gt;   &lt;b:ohquilldoc priv="200E"&gt;276&lt;/b:OhQuillDoc&gt; 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 &lt;span style="color: rgb(255, 255, 255);"&gt;.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8803329627894346793-5121535292155986009?l=kvetterli.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kvetterli.blogspot.com/feeds/5121535292155986009/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8803329627894346793&amp;postID=5121535292155986009' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8803329627894346793/posts/default/5121535292155986009'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8803329627894346793/posts/default/5121535292155986009'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kvetterli.blogspot.com/2010/09/missbrauch.html' title='Missbrauch'/><author><name>Kurt Vetterli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09777758330352198860</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/-BzJ1qH-galA/TpXT0PCBtaI/AAAAAAAAAQM/xgHnosl9TCs/s220/KaVau.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8803329627894346793.post-300429945452456306</id><published>2010-06-10T15:26:00.003+01:00</published><updated>2010-06-10T15:56:06.856+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Dienst der Frau'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Evangelikalismus'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Verkündigung'/><title type='text'>VerkündigerINNEN und die Theologie des Selbst</title><content type='html'>&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Ach, mein Volk, seine Antreiber sind Mutwillige, und Frauen beherrschen es. Mein Volk, deine Führer sind Verführer, und den Weg, den du gehen sollst, verwirren sie. (Jesaja 3:12)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich muss im Rahmen meiner Tätigkeit immer wieder Predigten lesen, die von Frauen gehalten wurden. Dabei fällt mir regelmässig etwas auf, das in mir den Verdacht aufkommen lässt, dass sich heute wieder das abspielt, was Jesaja schon beklagte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich halte es für biblisch nicht haltbar, dass Frauen ein gemeindeleitendes Amt innehaben oder auch einer gemischt-geschlechtlicher Gemeinde predigen. Diese Überzeugung kommt nicht daher, dass ich meinte, Frauen könnten die Bibel nicht genügend gut verstehen (sie lesen sie einfach nicht aufmerksam genug, denn sonst würden sie nicht predigen wollen) oder dass sie nicht so gut wie Männer predigen könnten. Diese Überzeugung habe ich aus den entsprechenden Anweisungen des Apostels in den Pastoralbriefen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dennoch kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass die predigenden Frauen doch auf ganz bestimmte Themen abfahren, die sie auf unbiblische Weise darlegen und damit das Volk Gottes (diejenigen davon, die sich das gefallen lassen) in die Irre führen.&lt;br /&gt;Eines der Themen, das immer wieder in weiblichen Predigten (ein Oxymoron) auftaucht, ist die Begriffsgruppe "Selbstliebe, Selbstvertrauen, Selbstwert" etc. - Die Lehre, dass wir Christen ein besseres Bild von uns selbst bekommen dürften/sollten, ist eine Plage im Evangelikalismus, die kaum totzukriegen ist. Dass dabei die Ehre Gottes vermindert wird und Gott zu einem Diener unserer Bedürfnisse degradiert wird, bemerkt kaum einer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die christlichen Männer - wenn es denn noch ein paar übrig hat - sollten dringend aufstehen und ihren verkündigenden Frauen das Handwerk legen. Gemeindeleiter sollten der Unsitte, ihren Schwestern die falschen Plätze zu überlassen, ein Ende bereiten und wieder selber biblisch leiten. Pfarrer und Pastoren sollten das biblische Wort verkündigen, so wie es Gott uns anvertraut hat - mit allen Ecken und Kanten. Anstatt dass sie sich der Feminisierung der Kirche immer weiter beugen, nur aus Angst wegen politischer Inkorrektheit ins Schmuddel-Eggli verbannt zu werden.&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 255, 255);"&gt;.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8803329627894346793-300429945452456306?l=kvetterli.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kvetterli.blogspot.com/feeds/300429945452456306/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8803329627894346793&amp;postID=300429945452456306' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8803329627894346793/posts/default/300429945452456306'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8803329627894346793/posts/default/300429945452456306'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kvetterli.blogspot.com/2010/06/verkundigerinnen-und-die-theologie-des.html' title='VerkündigerINNEN und die Theologie des Selbst'/><author><name>Kurt Vetterli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09777758330352198860</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/-BzJ1qH-galA/TpXT0PCBtaI/AAAAAAAAAQM/xgHnosl9TCs/s220/KaVau.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8803329627894346793.post-1605909950853581684</id><published>2010-05-16T22:16:00.004+01:00</published><updated>2010-06-12T21:57:01.631+01:00</updated><title type='text'>Sonntags-Club oder Abbild des Himmlischen...?</title><content type='html'>&lt;span style="color: rgb(0, 153, 0);"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 102); font-weight: bold;"&gt;Wenn das Evangelium unseren Gottesdienst prägt....&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(Audio-file zu diesem Vortrag kann &lt;/span&gt;&lt;a style="color: rgb(0, 153, 0); font-weight: bold;" href="http://www.biblische-seelsorge.net/wp-content/uploads/2010/05/Abbild-des-Himmlischen-1.mp3"&gt;hier&lt;/a&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 153, 0);"&gt; geladen werden)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Thema Gottesdienstgestaltung ist heiss diskutiert und umstritten. Es ist nicht nur so, dass wir heute die verschiedensten Formen von gottesdienstlichen Veranstaltungen vorfinden. Die Frage, wie die Gottesdienste gefeiert werden sollen, wird auch recht verschieden beantwortet – meistens je nach dem, von welchem kirchlichen Hintergrund jemand kommt.&lt;br /&gt;Es gibt in manchen Kreisen einen regelrechten Kampf um die Gottesdienstgestaltung.&lt;br /&gt;Dieser Kampf ist – und das möchte ich bewusst auch an unsere eigene Adresse richten – leider vorwiegend von Präferenzen bestimmt. Das heisst: die beiden oder mehreren Lager, die sich um das Thema streiten, sind vorwiegend bemüht, ihre eigene Sicht durchzusetzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die einen finden, es ist wichtig und richtig, dass wir mit unseren Veranstaltungen das Publikum ansprechen, das wir gewinnen wollen. Die anderen finden: Nein, es muss vor allem uns selber wohl sein dabei, wie wir die ein, zwei Stunden gestalten. Und oft befinden sich konservative Christen einfach in dem zweiten Lager. Der 'konservative Stil' befriedigt einfach ihren Geschmack am besten. Wir singen z.B. nicht die 'popigen' Lieder, die dem heutigen Kirchenkonsumenten gefallen, sondern wir singen die alten Lieder, die uns gefallen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So ist dann der Kampf um die Gottesdienstgestaltung ein Kampf um Geschmacksfragen. Nicht mehr. Das darf nicht sein. Wenn wir nur für unsere bevorzugte Ansicht kämpfen, dann haben wir den Kampf bereits verloren. Wir sind dann eigentlich den Korinthern ähnlich, denen Paulus in Bezug auf ihren Gottesdienst schrieb (1Kor 11:17): Wenn ich aber folgendes vorschreibe, so lobe ich nicht, dass ihr nicht zum Besseren, sondern zum Schlechteren zusammenkommt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Gemeinde in Korinth war eine gespaltene Gemeinde. Es wurde um persönliche Präferenzen gekämpft. Genau deshalb hatten sie sündhafte Spaltungen und genau deshalb wies Paulus sie zurecht. Es geht in den Kapiteln 11-14 des 1.Korintherbriefes zu einem beträchtlichen Teil um die Gottesdienstgestaltung. Es geht um die Durchführung des Abendmahls, um Bekleidung im Gottesdienst, um die Reihenfolge der Dinge, usw.&lt;br /&gt;Paulus schreibt dieser Gemeinde aber nicht einfach: "Diejenigen, die dies oder das sagen, sind im Recht, die anderen im Unrecht", sondern er sagt eigentlich: "Ihr seid alle im Unrecht, weil ihr einfach die falsche Haltung habt."&lt;br /&gt;Und diese Haltung sollten wir bei uns selbst auf jeden Fall zuerst prüfen, bevor wir uns fragen: "Wer hat das richtige Modell für den Gottesdienst?" Wir sollten uns fragen: "Was wollen wir überhaupt mit unserem Gottesdienst?" oder: "Was müssen wir wollen? Was will Gott, dass wir tun? Wollen wir Gott anbeten, ihm die Ehre geben – und damit unsere eigenen Geschmacksrichtungen zurückstellen, uns selbst verleugnen – oder wollen wir einfach auf unsere – postmodernen oder konservativen – Kosten kommen?"&lt;br /&gt;Wenn wir unsere Haltung geklärt haben, dürfen, ja müssen wir uns wieder fragen: "gibt es eine Gottesdienstform, die Gottes Willen entspricht?"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Begründungen für einen geordneten Gottesdienst&lt;br /&gt;Man könnte einwenden: Wir finden in der Bibel keine Vorlage oder keine Muster-Liturgie, nach der der Christliche Gottesdienst gestaltet sein muss. Das stimmt. Gibt es denn dann überhaupt eine Form des Gottesdienstes, die Gott bevorzugt? Ja, das gibt es ganz bestimmt!&lt;br /&gt;Gott hat – nachdem er sein Volk aus Ägyptern geführt hatte – festgelegt, wie er von diesem Volk angebetet werden will, wie der Gottesdienst gestaltet werden soll.&lt;br /&gt;Gottesdienst (nach Gottes festgelegtem Muster) war die Absicht der Befreiung aus Ägypten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Exo 3:12   Ich werde mit dir sein, und dies sei dir das Zeichen, dass ich dich gesandt habe: Wenn du das Volk aus Ägypten herausgeführt hast, werdet ihr an diesem Berg Gott dienen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Exo 5:1,3  Danach gingen Mose und Aaron hinein und sprachen zum Pharao: So spricht der HERR, der Gott Israels: Lass mein Volk ziehen, damit sie mir in der Wüste ein Fest feiern. … Da sprachen sie: Der Gott der Hebräer ist uns begegnet. Drei Tagereisen weit wollen wir in die Wüste gehen und dem HERRN, unserem Gott, opfern, damit er uns nicht schlägt mit Pest oder Schwert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gott hatte auch eine klare Vorstellung davon, wie dieser Gottesdienst gestaltet sein sollte. Er würde nicht seinem Volk, das eine so starke Neigung zum Götzendienst hat, überlassen, auf welche Weise sie ihn anbeten wollen.&lt;br /&gt;Er zeigte Mose auf dem Berg ganz genau, wie alle Gegenstände hergestellt werden müssen und wie sie dann gebraucht werden sollen. In seinem zweiten Gebot sagte er, wie es nicht geschehen darf: "Du sollst Dir kein Abbild von etwas Himmlischem machen, um es anzubeten."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gottes zornige Reaktion auf das Fest mit dem goldenen Kalb oder auf Nadab und Abihu, die fremdes Feuer auf den Altar brachten, oder auf Usa, der die Bundeslade anfasste, nachdem sie nicht nach der Anweisung Gottes transportiert worden war - all das zeigt sehr deutlich, dass es Gott darauf ankommt, in welcher Weise der Gottesdienst geschieht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schauen wir ins Neue Testament: Jesus führt ein evangelistisches Gespräch mit einer samaritischen Frau. Dabei kommt die Frage nach dem richtigen Gottesdienst auf:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Joh 4:19-24 Die Frau sagt zu ihm: Herr, ich sehe, du bist ein Prophet. Unsere Väter haben auf diesem Berg gebetet, und ihr sagt, in Jerusalem sei der Ort, wo man beten soll. Jesus sagt zu ihr: Glaube mir, Frau, die Stunde kommt, da ihr weder auf diesem Berg noch in Jerusalem zum Vater beten werdet. Ihr betet zu dem, was ihr nicht kennt; wir beten zu dem, was wir kennen - denn das Heil kommt von den Juden. Aber die Stunde kommt, und sie ist jetzt da, in der die wahren Beter in Geist und Wahrheit zum Vater beten werden, denn auch der Vater sucht solche, die auf diese Weise zu ihm beten. Gott ist Geist, und die zu ihm beten, müssen in Geist und Wahrheit beten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Etwas wird bei der Besprechung dieses Texts oft übersehen: Jesus sagt nicht nur, dass es kein bestimmtes Gebäude (Tempel) mehr braucht für den Gottesdienst! Er sagt auch, dass es eine falsche und eine richtige Weise des Gottesdienstes gibt. Die der Samariter ist gut gemeint, aber mangelhaft: "ihr betet an, was ihr nicht kennt… das Heil kommt von den Juden"&lt;br /&gt;Jesus sagt hier, dass der jüdische Ansatz (bis dahin) der richtige war. Sie haben Gott gemäss der Offenbarung, die er ihnen gab, angebetet. Diese Offenbarung kam von Mose, den Propheten und den Schriften (nicht nur aus den 5 Mosebüchern, wie die bei den Samaritern der Fall war).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Natürlich geht Jesus weiter. Er sagt, dass mit ihm die Zeit begonnen hat, dass man nicht mehr durch das Opfersystem im Tempel anbeten soll. Man soll im Geist und in der Wahrheit anbeten. Was bedeutet das? Es bedeutet, dass die Offenbarung des Geistes, die geoffenbarte Wahrheit Gottes uns darin leiten muss, wie wir Gottesdienst halten.&lt;br /&gt;Beachten wir: Dieses Gespräch findet am Übergang von Alttestamentlicher zu Neutestamentlicher Offenbarung statt. Jesus sagt der Frau: der Tempel wird wegfallen. Jesus selbst ist der neue Tempel und sein Leib, also die Gemeinde Christi, ist der neue Tempel.&lt;br /&gt;Was aber nicht wegfallen wird, ist die Offenbarung Gottes in Bezug darauf, wie er angebetet werden will – auch im Gottesdienst der versammelten lokalen Körperschaften dieser Gemeinde.&lt;br /&gt;Anbetung Gottes, auch durch gottesdienstliche Versammlungen, muss immer gemäss der göttlichen Offenbarung geschehen.&lt;br /&gt;Wir sehen das dann auch in den hinteren Kapiteln des 1.Korintherbriefes. Besonders in 1.Kor 14 weist Paulus diese Gemeinde an, ihre Versammlungen geordnet abzuhalten. Die Priorität dieser Ordnung soll nach der Wichtigkeit der Elemente bestehen. Prophezeiungen stuft er höher ein als Sprachenrede. Und wenn Propheten reden, dann sollen die anderen das Gesagte prüfen. Woran können sie es prüfen? Natürlich an dem bis hierher geoffenbarten Wort Gottes. Dies hat höchste Priorität.&lt;br /&gt;"Alles geschehe in Frieden und in Ordnung, denn Gott ist nicht ein Gott der Unordnung, sondern des Friedens" Paulus macht den Ablauf der gottesdienstlichen Versammlung an Gottes geoffenbartem Charakter fest. Gottesdienst muss Gottes Offenbarung entsprechen. Seiner Offenbarung über sich selbst und über seinen Heilsweg.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was ist die richtige Form?&lt;br /&gt;Wenn wir uns nun fragen: Was ist die richtige Gottesdienstform, dann haben wir dafür bereits einen Ansatz erkannt. Gott hat sowohl im Alten wie auch im Neuen Testament Anweisungen für die Anbetung gegeben. Inhaltlich soll der Gottesdienst erkennen lassen, was Gott von sich und seinem Heil offenbart hat.&lt;br /&gt;Diese Offenbarung ist geschichtlich und kontinuierlich. Gott begann vom Anfang des Alten Testaments bis hin zum letzten Propheten, sein Heil in Christus zu offenbaren. Im Alten Testament tat er das in Form von Zeremonien und Typen, Vorbildern, die auf den kommenden Christus hinweisen. Im Neuen Testament wird die Alttestamentliche Offenbarung erläutert, konkretisiert und verdeutlicht. Der Christus ist gekommen. Es wird klar: er ist das Ziel der Anbetung Gottes! Er muss das Zentrum und der Inhalt des ganzen Gottesdienstes sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Stiftshütte, der Tempel, die Opfer, die Gegenstände, die Priesterkleidung, die Feste – alle Bestandteile des von Gott angeordneten Gottesdienstes sprachen von Christus. Jetzt haben wir Christus selbst, also wurden diese Vorschattungen überflüssig. Aber Christus selbst, sein Wesen, sein Heil, seine Hingabe an uns – dies darf nicht weggelassen werden, sondern muss unseren Gottesdienst bestimmen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mose war auf dem Berg. Dort wurde ihm von Gott gezeigt, wie er die Bestandteile für den Gottesdienst gestalten soll. Gott sagte zu ihm (2.Mose 26:30): "Gestalte alles so, wie es dir auf dem Berg gezeigt wurde!" Viele Jahrhunderte später war Mose wieder auf dem Berg. Dort wurde ihm gezeigt, wer das ist, auf den alle die Dinge hinwiesen, die ihm früher auf dem Berg gezeigt wurden.&lt;br /&gt;Wenn Jesus sagt, unser Gottesdienst muss im Geist und in der Wahrheit geschehen, dann heisst das gerade das, dass wir ihn selbst – der Gottes geoffenbarte Wahrheit ist, der der Tempel ist, der das Opfer ist, der der Hohepriester ist – durch unseren gesamten Gottesdienst ehren und anbeten sollen. Wir sprechen als solche, die sich bibeltreue Christen nennen, oft davon, dass unsere Verkündigung, unsere Predigten, Christus-zentriert sein sollen. Aber sehen wir auch, dass unsere ganzen Gottesdienste ebenso Christus im Zentrum haben sollen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unsere Gottesdienste sollen ein Abbild des Himmlischen sein. Sind sie vielleicht manchmal nur ein "Sonntags-Club", weil einfach eine Anzahl Christen zusammen sitzen und entweder eine irgendwie "erbauliche" Zeit miteinander verbringen oder vielleicht weil sie lediglich ihre Rechtgläubigkeit feiern? Wenn der Mensch und seine Interessen – seien sie postmodern oder konservativ – im Mittelpunkt stehen, dann sind diese "Gottesdienste" mehr ein Sonntags-Club.&lt;br /&gt;Wenn Christus, seine Person und sein Heil im Zentrum ist, dann sind sie Abbild des Himmlischen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das historische Vorbild&lt;br /&gt;Wenn wir die Formen der Gottesdienste durch die Geschichte der Kirche hindurch vergleichen, können wir erkennen, dass die Kirche Christi ihre Gottesdienstform eigentlich nie in grossem Stil verändert hat. Sogar infolge der Reformation, wo das Verständnis des Heils in Christus vollkommen neu anhand der Schrift ausgerichtet wurde, gab es in der Liturgie nicht so grosse formale Veränderungen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Liturgie, die Gottesdienstordnung, die den Ablauf, die Reihenfolge der Bestandteile des Gottesdienstes bestimmt, war schon seit der alten Kirche in den ersten Jahrhunderten vom Verständnis des Evangeliums geprägt. (Natürlich kam in der römischen Kirche deren falsches Verständnis zum Ausdruck, was dann von den Reformatoren in ihrer Liturgie wieder angepasst wurde).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erst – wahrscheinlich beeinflusst durch enthusiastische und sogenannt erweckliche Bewegungen in der neueren Zeit – kam die Idee auf, die Zusammenkünfte sollten weniger organisiert, mehr spontan sein. Je spontaner desto geistlicher, so scheint mir, dachte und denkt man. Hinter dieser Haltung steht sicher auch ein ehrliches Streben nach einer echten Frömmigkeit, die nicht durch das unbeteiligte Herunterleiern von Zeremonien und vorformulierten Gebeten kaputt gemacht werden soll.&lt;br /&gt;Nur hat man hier wohl das Kind mit dem Bad ausgeschüttet. Man kann sicher mit einem gewissen Recht behaupten: "starre Formen können Leben zerstören." Aber man muss auch anerkennen, dass ohne Form auch kein Leben bestehen bleiben kann. Die Praxis zeigt ausserdem, dass dort, wo man erst auf eine geordnete Gottesdienstform verzichten will, sich mit der Zeit wie von Geisterhand selbst eine solche bildet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Beispiel gibt es viele freien Gemeinden, die bewusst kein "Unser-Vater" beten wollen, weil es immer gleich 'aufgesagt' wird. Man kann aber in diesen Gemeinden sehr gut beobachten, dass die 'freien' Gebete ihrer Mitglieder meistens genauso gleichförmig wiederholt werden und dazu noch sehr viel inhaltsloser sind als das Unser-Vater, das ja immerhin aus Gottes inspiriertem Wort stammt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Evangelium als 'Raster' für den Gottesdienst&lt;br /&gt;Unsere Gottesdienste müssen Christus-zentriert, oder Evangeliums-zentriert sein. Ein Gottesdienst, der Gott gefällt, der seinem Willen entspricht, ist ein Gottesdienst, der nicht nur in der Predigt, sondern als ganze Veranstaltung das Evangelium verkündet, indem er es abbildet.&lt;br /&gt;Sicher: unser ganzes Leben soll ein Gottesdienst, ein Abbild des Evangeliums, sein. Aber unser sonntäglicher Gottesdienst soll auch ein (kompaktes) Abbild davon sein, was der Gottesdienst unseres Lebens während der Woche ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das heisst konkret: Wenn wir auch nicht eine Form der historischen Liturgien übernehmen wollen, so müssen doch bestimmte Bestandteile, die in diesen Liturgien vorkommen, da sein.&lt;br /&gt;Der Gottesdienst als öffentliche organisierte Veranstaltung wird immer wiederspiegeln, was wir von Gott und seinem Handeln glauben! Der sonntägliche Gottesdienst ist ein Spiegel dessen, was wir auch sonst unter der Woche glauben. Es wäre gut für uns, wenn dies das Evangelium ist!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Evangelium spricht davon, wie wir in die Gegenwart Gottes kommen können.&lt;br /&gt;Wenn das Evangelium den Gottesdienst prägt, dann wird dieser in etwa ähnlich ablaufen, wie die Geschichte eines Menschen, der durch das Evangelium zu Gott kommt. Die folgenden 'Elemente' sollten also in einer Liturgie (Gottesdienstablauf) vorhanden sein und die Versammlung prägen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heiligkeit Gottes erkennen&lt;br /&gt;Wer sich Gott nähern will, ihm begegnet, wird zuerst von seiner Grösse und Heiligkeit überwältigt sein. Er wird erkennen, wie gross Gott ist und wie klein er selbst daneben ist.&lt;br /&gt;Der Beginn des Gottesdienstes müsste diese Tatsache irgendwie darstellen.&lt;br /&gt;So kann man meines Erachtens nicht in den Raum schlendern, sich nach hinten lehnen und gemütlich in einem Sessel einen 'Latte' schlürfen und paar Popsongs reinziehen, wenn man sich bewusst ist, dass dies ein besonderer Moment der Begegnung mit dem heiligen Gott ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sünde erkennen&lt;br /&gt;Gotteserkenntnis bewirkt Selbsterkenntnis. Wer sich selbst im Licht Gottes erkennt, wird sich seine Sünde bewusst. Er sucht Vergebung. Gottes Mittel, die Sünde bewusst zu machen, ist das Gesetz. Die Lesung von Gesetzestexten (aus dem Alten und Neuen Testament) an dieser Stelle im Gottesdienst ist daher sinnvoll.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vergebung/Zuspruch derselben&lt;br /&gt;Wo die Sünde aufgezeigt und erkannt wird, da wird uns unsere Erlösungsbedürftigkeit bewusst.&lt;br /&gt;Wo im Alttestamentlichen Gottesdienst Opfer gebracht wurden, können und sollen wir heute auf das ein für allemal geschehene Opfer Christi hinweisen.&lt;br /&gt;Der Zuspruch der Vergebung an die Bussfertigen an dieser Stelle lässt die Freude der Erlösten aufkommen. Das Bewusstsein, was es heisst, vor Gott kommen zu dürfen und in seiner Gegenwart bestehen zu können, weil Christus dies für uns erwirkt hat, prägt die Gemeinschaft des Gottesdienstes.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dank/Anbetung&lt;br /&gt;Der Zuspruch und die Freude der Vergebung werden sich in Dankbarkeit gegenüber Gott, gegenüber Christus, äussern. Dieser Dank wird in verschiedenen Arten zum Ausdruck kommen; in verbaler Anbetung (gesprochenen Gebeten oder Liedern) oder auch in der Feier des Abendmahls. Eine weitere Form des Dankes kann auch das Geben sein. Es ist daher sinnvoll, in der Liturgie auch einen Moment für das Geben vorzusehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lehre/Anweisungen/Auftrag&lt;br /&gt;Wenn ein Mensch Gottes Heiligkeit und seine Sündhaftigkeit erkannt hat, Busse getan und Vergebung zugesprochen bekommen hat, wird er Gott nicht nur verbal danken wollen, sondern auch mit seinem ganzen Leben. Ein Leben, das Gott im Gehorsam hingegeben ist, ist die richtige Art, ihm für seine Erlösung zu danken. Für ein solches Leben brauchen wir Anleitung in Form von Belehrung, Ermahnung und auch Beauftragung. Dies geschieht durch die Verkündigung des Wortes.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Segen/Sendung&lt;br /&gt;Der Segen am Ende des Gottesdienstes sollte nicht nur ein Akt sein, der den Schluss der Veranstaltung markiert. Es sollte vielmehr ein Moment sein, wo die Teilnehmer sich bewusst sind/werden, dass sie beauftragt werden, das Gelernte nun umzusetzen und dass sie aus eigener Kraft dazu nicht in der Lage sind. Sie brauchen Gottes begleitenden Segen und seine Kraft und Führung dazu. Dies sollte ihnen auch zugesprochen werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ob diese genannten Elemente in Form einer festen (vorgegebenen) Liturgie genordnet sind oder nicht; auf alle Fälle sollte das, worauf wir unseren alltäglichen Gottesdienst gründen – das Evangelium – auch in unseren gottesdienstlichen Versammlungen, die ja einen offiziellen (darstellenden) Charakter haben, das Geschehen bestimmen.&lt;br /&gt;Der Gottesdienst als sonntägliche Veranstaltung wird immer das widerspiegeln, was wir über den alltäglichen Gottesdienst glauben. Darüber sollten wir nachdenken, wenn wir die Ordnung unserer Gottesdienste planen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8803329627894346793-1605909950853581684?l=kvetterli.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kvetterli.blogspot.com/feeds/1605909950853581684/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8803329627894346793&amp;postID=1605909950853581684' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8803329627894346793/posts/default/1605909950853581684'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8803329627894346793/posts/default/1605909950853581684'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kvetterli.blogspot.com/2010/05/sonntags-club-oder-abbild-des_16.html' title='Sonntags-Club oder Abbild des Himmlischen...?'/><author><name>Kurt Vetterli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09777758330352198860</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/-BzJ1qH-galA/TpXT0PCBtaI/AAAAAAAAAQM/xgHnosl9TCs/s220/KaVau.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8803329627894346793.post-838001237803621629</id><published>2010-05-14T14:32:00.010+01:00</published><updated>2010-05-14T15:10:16.490+01:00</updated><title type='text'>Seelsorge-Konferenzen auf Biblischer Basis</title><content type='html'>Im Juni finden zwei Konferenzen/Seminare statt, die ich empfehlen möchte. Bei beiden werden Themen behandelt, die eine seelsorgeliche Ausrichtung haben.&lt;br /&gt;Die beiden Organisationen arbeiten beide ausschliesslich auf biblischer Basis und verzichten auf die Integration von Lehren, die aus psychotherapeutischen Schulen stammen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am 18. und 19. Juni veranstaltet die &lt;a href="http://www.biblische-seelsorge.net"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;IfBS&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; (&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Interessengemeinschaft für Biblische Seelsorge&lt;/span&gt;) in Uster ein Seminar zum Thema: "&lt;span style="font-weight: bold; font-style: italic;"&gt;Beziehungen - ein Schlamassel, der sich lohnt&lt;/span&gt;". Information und Anmeldung &lt;a href="http://www.biblische-seelsorge.net/?page_id=17"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;hier&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am 19. Juni findet in den Räumen der Bekennenden Gemeinde Hannover ein Seminar zum &lt;span style="font-style: italic; font-weight: bold;"&gt;Themenbereich Abhängigkeit&lt;/span&gt; (von Pornografie, Alkohol, Ess-Störungen, Spielsucht, etc.) statt, das von &lt;a href="http://old.settingcaptivesfree.com/home/index_germany.php"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;SCF&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; (Setting Captives Free) kostenlos angeboten wird.&lt;br /&gt;Weitere Infos &lt;a href="old.settingcaptivesfree.com/home/index_germany.php"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;hier&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8803329627894346793-838001237803621629?l=kvetterli.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kvetterli.blogspot.com/feeds/838001237803621629/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8803329627894346793&amp;postID=838001237803621629' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8803329627894346793/posts/default/838001237803621629'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8803329627894346793/posts/default/838001237803621629'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kvetterli.blogspot.com/2010/05/seelsorge-konferenzen-auf-biblischer.html' title='Seelsorge-Konferenzen auf Biblischer Basis'/><author><name>Kurt Vetterli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09777758330352198860</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/-BzJ1qH-galA/TpXT0PCBtaI/AAAAAAAAAQM/xgHnosl9TCs/s220/KaVau.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8803329627894346793.post-262778643809198517</id><published>2010-03-11T11:22:00.003Z</published><updated>2010-03-11T11:46:57.939Z</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kirche'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Evangelisation'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Rechtfertigung'/><title type='text'>Rechtfertigung und Mission</title><content type='html'>Je länger ich mich mit dem Thema 'Rechtfertigung' befasse, desto mehr scheint es mir, dass wir die Wichtigkeit eines korrekten Verständnisses der biblischen Rechtfertigung kaum zu hoch gewichten können.&lt;br /&gt;Das Verständnis von Rechtfertigung hat Auswirkungen auf jeden Bereich des geistlichen und kirchlichen Lebens.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einer der wichtigsten Bereiche scheint mir derjenige der Mission zu sein.&lt;br /&gt;Unsere Sicht der Rechtfertigung hat direkte Auswirkungen auf unser Verständnis und unsere Praxis der Mission, der Verkündigung unseres Glaubens an Fernstehende.&lt;br /&gt;Ich bin überzeugt, dass nur wer die biblische Lehre von der Rechtfertigung richtig verstanden hat, auch richtig an Aussenstehende herantritt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer erkennt, dass unsere Rechtfertigung - darunter verstehe ich die richterliche  'Gerechtsprechung' durch Gott und darauf folgende Annahme als Kinder - allein durch die Stellvertetung Jesu Christi (sein gerechtes Leben und sein Sterben an unserer Stelle) geschehen kann, der wird auch in seiner Verkündigung allein auf Christus hinweisen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer die Rechtfertigung anders lehrt (die Varianten sind zahlreich), wird auch auf etwas anderes als Christus hinweisen.&lt;br /&gt;In der Regel sind das dann besondere Methoden oder Wege, bzw. die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Kirche oder Denomination.&lt;br /&gt;Eine Kirche oder Denomination, in der die Rechtfertigung nicht gemäss der biblischen Offenbarung (allein durch Christus, allein aus Gnade, allein durch den Glauben) gelehrt und verkündigt wird, die wird ihre Mission so gestalten, dass sie die Menschen, die sie gewinnen will, nicht auf Christus verweist, sondern auf die eigene Kirche.&lt;br /&gt;Sie wird schliesslich in irgendeiner Form - offen oder versteckt - behaupten: dein Heil besteht in der Zugehörigkeit zur (unserer) Kirche.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mach einmal gedanklich diesen Test: denk an irgendeine Denomination oder Kirche und frag Dich, wie sie den Glauben nach aussen verkündet (oder ob überhaupt).&lt;br /&gt;Verweist sie auf sich selbst, ihr Programm, ihre Lehren, ihre wichtigen Personen, usw. ? - Dann kannst du Gift darauf nehmen, dass sie ein Problem hat mit der biblischen Lehre von der Rechtfertigung.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8803329627894346793-262778643809198517?l=kvetterli.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kvetterli.blogspot.com/feeds/262778643809198517/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8803329627894346793&amp;postID=262778643809198517' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8803329627894346793/posts/default/262778643809198517'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8803329627894346793/posts/default/262778643809198517'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kvetterli.blogspot.com/2010/03/rechtfertigung-und-mission.html' title='Rechtfertigung und Mission'/><author><name>Kurt Vetterli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09777758330352198860</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/-BzJ1qH-galA/TpXT0PCBtaI/AAAAAAAAAQM/xgHnosl9TCs/s220/KaVau.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8803329627894346793.post-8066587666075897898</id><published>2010-03-04T15:20:00.001Z</published><updated>2010-03-04T15:20:59.274Z</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Humor'/><title type='text'>Humor</title><content type='html'>A little boy at Sunday school is asked to draw a picture of Mary, Joseph and the baby Jesus on their flight into Egypt. The teacher had been telling them about the time in Matthew chapter 2 when an angel appears to Joseph in a dream and warns him to flee with his family from the murderous King Herod. So the little boy carefully draws a picture of a huge airplane and, when the teacher asks him what it is, he points out that it’s “the flight into Egypt,” indicating Joseph, Mary and the baby Jesus who are sitting happily in the passenger seats. “But who’s that?” asks the teacher, indicating a shadowy figure in the cockpit. Growing a bit tired of all the stupid questions, the little boy says, “That’s Pontius Pilot.”&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 255, 255);"&gt;.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8803329627894346793-8066587666075897898?l=kvetterli.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kvetterli.blogspot.com/feeds/8066587666075897898/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8803329627894346793&amp;postID=8066587666075897898' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8803329627894346793/posts/default/8066587666075897898'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8803329627894346793/posts/default/8066587666075897898'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kvetterli.blogspot.com/2010/03/humor.html' title='Humor'/><author><name>Kurt Vetterli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09777758330352198860</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/-BzJ1qH-galA/TpXT0PCBtaI/AAAAAAAAAQM/xgHnosl9TCs/s220/KaVau.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8803329627894346793.post-1235479894747739816</id><published>2010-02-13T22:03:00.003Z</published><updated>2010-02-13T22:12:23.442Z</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Evangelikalismus'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Geistliches Leben'/><title type='text'>Lehre oder Leere?</title><content type='html'>Wie hoch ist der Stellenwert der Lehre in der Kirche einzuschätzen? Ist es möglich, dass wir die Lehre in unseren Gemeinden überbetonen und dabei das viel wichtigere "praktische Christsein" im Alltag vernachlässigen? So jedenfalls argumentierte kürzlich ein Pastor einer Freikirche, als ich ihm gegenüber erwähnte, dass ich die Lehre und Verkündigung als das zentrale Element für das geistliche Wachstum und das Leben der Gemeinde halte. Er war der Ansicht, es käme zu viel Lehre, zu viel Theologie von den Kanzeln und zu wenig Anleitung zum praktischen Leben. Dieser Pastor steht bei weitem nicht allein mit seiner Ansicht. Sie ist sogar weit verbreitet und hat längst die Orientierung vieler evangelikaler Gemeinden geprägt. Gesunde Lehre in Form von gründlicher Auslegung der Bibel und Vermittlung biblischer Wahrheit wird als trockene Theorie empfunden und einer farbenfrohen, mit Beispielgeschichten verzierten Anleitung zu einem gelingenden Leben gegenübergestellt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich sehe zwei Probleme bei dieser Ausrichtung. Erstens kann man nicht die Lehre und das praktische Christenleben gegeneinander halten, als wären sie zwei Dinge, die im Widerstreit miteinander stehen. Zweitens werden wir, wenn wir uns – aus welchen Gründen auch immer – gegen eine gründliche Darlegung der biblischen Wahrheit in der Gemeinde wenden, uns selber den Boden unter den Füssen wegziehen.&lt;br /&gt;Es ist sicher niemals falsch, Wege zu suchen, wie wir (ganz praktisch) ein Leben führen können, das Gott Ehre und uns selbst Freude macht. Das ist ja das Ziel des christlichen Lebens, wie es auch der Westminster Katechismus lehrt. Nur werden wir das ganz sicher nicht zustande bringen, wenn wir dabei ein gründliches Studium der Bibel vernachlässigen und damit den Wagen vor das Pferd spannen.&lt;br /&gt;Ich möchte im Folgenden anhand einiger Beispiele demonstrieren, wie sehr das Neue Testament die gute und richtige Lehre als Grundlage für ein Gott gefälliges Leben betont.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Sohn Gottes ist gekommen, um an unserer Stelle ein gerechtes Leben zu leben und um unsere Sünde und die göttliche Strafe dafür zu tragen. Die Zeit seines öffentlichen Auftretens war aber vor allem eine Zeit, in der er die Menschen, allen voran seine Jünger, lehrte.&lt;br /&gt;Der Evangelist Markus berichtet, dass Jesus die vielen Menschen sah, die ihm gefolgt waren und dass sie ihm leid taten, weil sie wie Schafe waren, die keinen Hirten haben. Was unternahm er? "Er fing an, sie vieles zu lehren" (Mk 6:34).&lt;br /&gt;Die Evangelien berichten, neben den Wundern, die Jesus tat, hauptsächlich über seine Lehrtätigkeit. Er lehrte mit Vollmacht, so das Urteil seiner Hörer. Seine Wunder waren Zeichen, die seine Lehre bekräftigten. Jesus lehrte seine Zeitgenossen die Wahrheit über Gott, den Menschen, über die Sünde und das Heil. Das tat er in verschiedensten Situationen. In der Synagoge, im Tempel, im Freien vor grossen Menschenmengen, in Streitgesprächen mit Theologen und Fundamentalisten seiner Zeit und mit den Jüngern allein.&lt;br /&gt;Wenn das neue Testament über solche Anlässe berichtet, ist die Betonung auf der Lehre Jesu. Sehr oft geht es sogar um die genaue Unterscheidung von richtiger und falscher Lehre, falscher und richtiger Auslegung des Alten Testaments. Zum Beispiel in Streitgesprächen mit Gesetzesgelehrten über Fragen der Ehescheidung, der Auferstehung oder der Typologie bei David. Oder als er in der Bergpredigt über die traditionelle Auslegung des Gesetzes spricht und seine richtige Auslegung der Texte entgegen hält. Dabei konnte der Herr jeweils sehr wohl ins Detail gehen.&lt;br /&gt;Sicher spricht Jesus oft über das praktische Leben zu Gottes Ehre. Aber er stützt dies immer auf das richtige Verständnis des Wortes Gottes ab. Wenn wir das Neue Testament unvoreingenommen lesen, können wir niemals sagen, dass der Herr Jesus ein praktisches Christenleben der Lehre gegenüber stellt. Jesus lehrte die Menschen, damit sie leben können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Apostel Paulus, der grösste Missionar aller Zeiten, war gleichzeitig der grösste Theologe aller Zeiten. Es gab vielleicht keinen anderen, der sein Leben so (ganz praktisch!) in den Dienst für das Evangelium stellte. Wir sehen bei ihm, dass er sehr darauf achtete, ein gutes Leben zu führen und zur Freude und Erbauung anderer Menschen da zu sein. Es war ihm sehr wichtig, darin auch ein Vorbild für andere zu sein.&lt;br /&gt;Aber gerade bei ihm sehen wir wie bei keinem anderen, dass er dieses gute Leben auf einer gründlichen und genauen theologischen Lehre gründete.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir sehen das bereits, wenn wir nur die Struktur seiner Briefe anschauen. Wir finden bei Paulus wohl vieles an Ermahnung und Anleitung in ganz alltäglichen Bereichen des Christseins. Aber sie sind von der Menge her geringer als die mehr 'theoretische' Lehre und stehen jeweils im hinteren Teil seiner Briefe. Im Römerbrief zum Beispiel fängt die praktische Anleitung erst im zwölften Kapitel an. Im Galaterbrief im fünften, im Epheserbrief im vierten Kapitel, usw. Auch in den Briefen, die nicht so eine klare Aufteilung haben, stellt der Apostel die theologische Wahrheit der Ermahnung oder Anleitung voran.&lt;br /&gt;Regelmässig zeigt er den Indikativ (in der Grammatik die Wirklichkeitsform, die eine bestehende Tatsache beschreibt) des Heils und hängt dann den Imperativ (Befehlsform) daran. In Worten sieht das jeweils so aus, dass er sagt: "Weil…[es so ist - Lehre], deshalb…[tut dies oder das – praktische Anleitung]". Die Lehre hat also Priorität gegenüber der praktischen Ausübung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Paulus weist seinen Nachfolger Timotheus an, es ebenso zu tun. Er weist ihn an, auf die Lehre Acht zu haben (1Tim 4:16) und die Wertschätzung der Lehre zu fördern:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Die Ältesten, die ihr Amt gut versehen, seien doppelter Anerkennung wert, besonders die, die in Verkündigung und Lehre ihr Bestes geben (1Tim 5:17).&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Apostel ermahnt seinen jungen Nachfolger mehrfach, sich für die Erhaltung der rechten und gesundmachenden Lehre einzusetzen. Auch dann, wenn es einigen nicht gefällt und sie lieber Geschichten hören wollen, die nicht allzu sehr herausfordern.&lt;br /&gt;Auch der Gemeindeleiter Titus erhält die gleichen Anweisungen, sein Augenmerk vor allem auf die Lehre zu halten. Besonders dann, wenn er in der Gemeinde weitere Leiter einsetzt:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Er muss am Wort festhalten, das zuverlässig ist und der Lehre entspricht, damit er imstande ist, sowohl durch gesunde Unterweisung zu ermahnen als auch die Widerspruchsgeister zu überführen (Tit 1:9).&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Geistliche Leiter der Gemeinde sollen hauptsächlich deshalb in der Lehre zu Hause sein, weil sie durch die Lehre die Gemeinde leiten, den Gläubigen dadurch helfen, in ihrer Erkenntnis der Wahrheit zu wachsen. Wenn sie in der Lehre wachsen und standfest darin werden, dann werden sie entsprechend besser zu Gottes Ehre leben können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Paulus schreibt in Römer 6:17, dass die Gläubigen nicht mehr Sklaven der Sünde sind (und ihr nicht mehr dienen müssen), sondern dass sie "dem Bild der Lehre übergeben worden sind", der sie nun gehorsam sind. Dieses Bild (oder Gestalt), dieser Rahmen der Lehre bestimmt ihr Leben. Das bedeutet nichts anderes, als dass es die Wahrheit über Gott, den Menschen, die Sünde, die Erlösung, usw. ist, die unserem Leben die entsprechende Form gibt.&lt;br /&gt;Im Grunde lehrt Paulus nichts anderes, als dass es theologische Wahrheit ist, die uns Sieg über die Sünde beschert. Es sind nicht die guten Ratschläge und Beispielgeschichten eines Predigers, die uns helfen, im Alltag praktisches Christenleben besser auszuüben. Es ist Theologie, die uns hilft, richtig – das heisst, zu Gottes Ehre – zu leben.&lt;br /&gt;Das bestätigt auch die Aufforderung des Apostels am Anfang des 12. Kapitels des Römerbriefes. Gerade dort, wo er beginnt, Anweisungen für das praktische Christsein zu geben, greift er noch einmal darauf zurück, was er bisher gelehrt hat und erklärt, was die Grundlage des praktischen Lebens ist:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Ich ermahne euch nun, Brüder, durch die Erbarmungen Gottes, eure Leiber darzustellen als ein lebendiges, heiliges, Gott wohlgefälliges Opfer, was euer vernünftiger Gottesdienst ist. Und seid nicht gleichförmig dieser Welt, sondern werdet verwandelt durch die Erneuerung des Sinnes, daß ihr prüfen mögt, was der Wille Gottes ist: das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene.(Röm 12:1-2)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dass die Gläubigen ihr Leben Gott als ein lebendiges Opfer bringen, d.h. für ihn, zu seiner Ehre leben können (d.i. praktisches Christsein!), ist nur möglich durch die Erbarmungen Gottes. Was diese Erbarmungen sind, hat er eben in den Kapiteln davor erklärt (nämlich die Theologie der Rechtfertigung und Heiligung). Sie sollen nun prüfen, was der vollkommene Wille Gottes ist. Das geschieht dadurch, dass sie in ihrem Sinn erneuert werden. Wie wird der Sinn erneuert? Durch die rechte Lehre. Das lehrt Paulus unter anderem sehr deutlich im Epheserbrief (wiederum bevor er anfängt, Anweisungen für praktisches Christsein zu geben):&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Und er hat die einen als Apostel gegeben und andere als Propheten, andere als Evangelisten, andere als Hirten und Lehrer, zur Ausrüstung der Heiligen für das Werk des Dienstes, für die Erbauung des Leibes Christi, bis wir alle hingelangen zur Einheit des Glaubens und der Erkenntnis des Sohnes Gottes, zur vollen Mannesreife, zum Vollmaß des Wuchses der Fülle Christi. Denn wir sollen nicht mehr Unmündige sein, hin- und hergeworfen und umhergetrieben von jedem Wind der Lehre durch die Betrügerei der Menschen, durch ihre Verschlagenheit zu listig ersonnenem Irrtum (Eph 4:11-14)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die in Vers 11 genannten Männer rüsten die Gemeinde aus, machen sie fähig zum Dienst. Das Ziel des Dienstes ist die Mündigkeit der Gemeinde, dass sie zur vollen Erkenntnis des Sohnes Gottes kommt. Das Gegenteil dieser Mündigkeit nennt er in Vers 14; es ist das hin- und her geworfen sein von jedem Wind der Lehre. Anders ausgedrückt: Wer nicht fest ist in der Lehre, wird von allen möglichen Meinungen und Irrlehren beeinflusst. Er kann schliesslich auch nicht ein gutes Leben führen, weil er die notwendigen Grundlagen nicht hat.&lt;br /&gt;Interessant ist in dem Zusammenhang, dass die Apostel Paulus, Petrus und Johannes, immer wenn sie in ihren Briefen über Irrlehrer schreiben, auch auf ihre massiven moralischen Verfehlungen hinweisen. Falsche Lehre und schlechtes Leben hängen so zusammen wie gute Lehre und gutes Leben. Dies bestätigt schon ein oberflächlicher Blick in die Kirchengeschichte und auch in die aktuelle Situation.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gute, unverfälschte biblische Lehre, die wir auch Theologie nennen können, ist niemals nur trockene Theorie, sondern ist die Grundlage für unser christliches Leben. Wir brauchen die Kenntnis der Wahrheit über Gott, über uns selbst, über die Sünde und das Heil, damit wir in der richtigen Beziehung zu Gott ein gutes, d.h. im gefälliges Leben führen können.&lt;br /&gt;Darum müssen wir darauf bestehen, dass in unseren Gemeinden zuallererst darauf geachtet wird, dass wir die rechte Erkenntnis Gottes haben. Diese erhalten wir durch exakte Unterweisung  in biblischer Lehre, sprich: Theologie.&lt;br /&gt;Deshalb zum Schluss nun noch eine Ermahnung: Beten Sie für ihre Hirten, dass sie bereit sind, allen Unkenrufen zum Trotz Lehrer der Gemeinde zu sein! Und lassen Sie sich belehren!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8803329627894346793-1235479894747739816?l=kvetterli.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kvetterli.blogspot.com/feeds/1235479894747739816/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8803329627894346793&amp;postID=1235479894747739816' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8803329627894346793/posts/default/1235479894747739816'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8803329627894346793/posts/default/1235479894747739816'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kvetterli.blogspot.com/2010/02/lehre-oder-leere.html' title='Lehre oder Leere?'/><author><name>Kurt Vetterli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09777758330352198860</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/-BzJ1qH-galA/TpXT0PCBtaI/AAAAAAAAAQM/xgHnosl9TCs/s220/KaVau.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8803329627894346793.post-1929427409931101302</id><published>2010-02-11T15:39:00.009Z</published><updated>2010-02-11T15:55:42.549Z</updated><title type='text'>John Owen</title><content type='html'>John Owen ist einer der bedeutendsten puritanischen Theologen des 17. Jahrhunderts. Was sein Wirken ganz besonders auszeichnet, ist die Verbindung von einer grossen theologischen Genauigkeit mit einer tiefen persönlichen Frömmigkeit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier ein kurzes Video von Carl Trueman, der die Schwerpunkte in Owens Theologie vorstellt:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;object height="300" width="400"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/-PtdY3qDqSs&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1&amp;amp;"&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/-PtdY3qDqSs&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1&amp;amp;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" height="300" width="400"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Die vollkommene Heiligkeit, die Gott von uns forderte, hat Jesus Christus für uns erfüllt. Die Heiligkeit, die Gott jetzt von uns fordert, ist die, die ihn verherrlicht in unserer Einheit mit Christus&lt;/span&gt;  &lt;span style="font-size:78%;"&gt;(John Owen)&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8803329627894346793-1929427409931101302?l=kvetterli.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kvetterli.blogspot.com/feeds/1929427409931101302/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8803329627894346793&amp;postID=1929427409931101302' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8803329627894346793/posts/default/1929427409931101302'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8803329627894346793/posts/default/1929427409931101302'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kvetterli.blogspot.com/2010/02/john-owen.html' title='John Owen'/><author><name>Kurt Vetterli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09777758330352198860</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/-BzJ1qH-galA/TpXT0PCBtaI/AAAAAAAAAQM/xgHnosl9TCs/s220/KaVau.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8803329627894346793.post-2317498466071767867</id><published>2009-12-22T14:40:00.003Z</published><updated>2009-12-22T14:48:36.750Z</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kirche'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ekklesiologie'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kirchengeschichte'/><title type='text'>Die Unterscheidung von sichtbarer und unsichtbarer Kirche im Westminster Bekenntnis</title><content type='html'>&lt;meta equiv="Content-Type" content="text/html; 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Man findet lediglich Hinweise, die erkennen lassen, dass im Ansatz schon zwischen den beiden Formen unterschieden wurde, jedoch nicht in dieser deutlichen und systematischen Weise wie im Westminster Bekenntnis.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Die Stärke der Unterscheidung ist, dass sie hilft, eine nüchterne und realistische Sicht der Kirche zu bekommen. Realistisch in dem Sinn, dass dadurch anerkannt wird, dass nicht alle in den irdischen Versammlungen derer, die Christus als ihren Erlöser und ihr Haupt bekennen, auch wirklich wiedergeboren sind.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Die Unterscheidung zwischen sichtbar und unsichtbar hat auch eine theologiegeschichtlich wichtige Bedeutung. Die römische Kirche betont aufgrund ihrer Einbindung der Soteriolgie in die Ekklesiologie die sichtbare Kirche, als die sie sich selber versteht. Das Heil ist in ihrem eigenen Verständnis nur durch die Zugehörigkeit zur römischen Kirche und deren Vermittlung zu erlangen. Aus diesem Grund wird eine Unterscheidung zwischen einer unsichtbaren Kirche, die aus allen wahrhaft Geretteten und einer sichtbaren, die aus allen Bekennenden, nicht aber notwendigerweise allein aus wahrhaft Geretteten besteht, hinfällig.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Wenn wir die Frage stellen, in welcher Weise denn diese Unterscheidung für die heutige Situation der Kirche relevant ist, können wir sagen, dass heute wie damals dieselben Gründe zählen. Die Heilige Schrift, die nicht zeitgebunden ist, lehrt uns, diese Unterscheidung zu machen. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Wir finden im Alten wie im Neuen Testament durchgängig diese Wahrheit, dass es eine bekennende, sichtbare Gemeinde gibt, die aus wahrhaft Glaubenden, Wiedergeborenen besteht, die zusammen mit solchen bekennen, die nur äusserlich dazugehören. Aus diesem Grund werden die Bekennenden immer wieder aufgefordert, ihrem Bekenntnis entsprechend zu leben und zu handeln. Weil wir von der biblischen Lehre der Erwählung (inklusive dem dazugehörigen Verständnis der partikularen Sühne und der Perseveranz der Heiligen) ausgehen, wissen wir, dass diese Aufforderungen nicht dazu dienen, die Wiedergeborenen von der Möglichkeit des Abfalls zu unterrichten und sie davor zu warnen. sondern die Unterscheidung zwischen sichtbarer und unsichtbarer Kirche geht davon aus, dass es Bekenner in der sichtbaren Versammlung gibt, die entweder noch nicht oder gar nie den rettenden Glauben haben. Wenn sie die sichtbare Kirche verlassen, sich gegen sie richten oder sie gar durch falsche Lehre schädigen, dann kann uns die Erklärung von Johannes (1Joh 2,19) helfen, den Hintergrund ihres Verhaltens zu verstehen.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Das gibt den zuständigen Hirten eine unverkrampfte Haltung gegenüber ihrer Gemeinde. Es hilft ihnen, zu sehen, dass sie nicht die Verantwortung haben, zu erkennen, resp. zu entscheiden, wer tatsächlich zu den Wiedergeborenen gehört. Sie können darin ruhen, dass Gott allein diesen Überblick behält, dass &lt;i style=""&gt;Er&lt;/i&gt; die Unterscheidung macht.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Die Hirten ringen zwar um jede Seele, die zu der lokalen Versammlung der sichtbaren Kirche, die ihnen anvertraut ist, gehört. Aber sie haben nicht die Macht und die Verantwortung, dafür zu sorgen, dass sie auch zur unsichtbaren Kirche gezählt werden kann.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Die Unterscheidung zwischen unsichtbarer und sichtbarer Kirche macht das Westminster Bekenntnis neben einigen Definitionen auch durch die Biblischen Bilder, die es der jeweiligen Form der Kirche zuteilt. Die unsichtbare Kirche nennt es die Braut, den Leib und die Fülle Christi, die sichtbare das Reich Christi, das Haus und die Familie Gottes.&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span class="MsoIntenseEmphasis"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span class="MsoIntenseEmphasis"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Unsichtbare Kirche&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Wenn das Bekenntnis die unsichtbare Kirche als Braut, Leib und Fülle Christi bezeichnet, dann betont es damit jenes Wesen der Kirche, das nicht an Zeit oder Dimension gebunden ist.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Die Kirche, die als Braut am Ende der Zeit von ihrem Bräutigam, von dem Herrn Jesus Christus empfangen wird, ist bis zu diesem Zeitpunkt nicht in der Vollzahl vorhanden. Ebenso ist sie als der Leib Christi, der auch der Tempel des Geistes genannt wird, nicht fertig aufgebaut vor dem Tag des Herrn. Erst wenn die volle Zahl der Erwählten berufen und in Christus eingepflanzt ist, d.h. ihre Fülle vorhanden ist, dann wird die unsichtbare Kirche sichtbar (1Joh 3,2).&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Bis zu diesem Tag ist nicht zuverlässig bestimmbar und auch nicht greifbar, wo die Kirche ist und wer vom Herrn zu ihr gezählt wird.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Das heisst, es ist für Menschen nicht greifbar. Das bedeutet jedoch nicht, dass es unsicher ist. Bei Gott ist es vollkommen klar und auch sicher, wer seiner Kirche zugezählt ist. Er hält es aber oft vor den Menschen verborgen. Er sagt jedoch in seinem Wort, dass er seine Kirche bauen wird und dass keine Macht dem widerstehen kann. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Dass die Kirche unsichtbar ist, heisst auch, dass sie nicht materiell fassbar ist und dass sie nicht aus Fleisch und Blut besteht. Der grösste Teil der Kirche Christi ist nicht in materiell fassbarer Form auf dieser Erde anwesend. Die Heiligen, die in der Vergangenheit lebten und die, die erst noch zur Kirche hinzukommen werden, können mit menschlichem Auge nicht erfasst werden.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Sie sind aber nicht weniger präsent. Sie sind – ebenso wie wir als die auf der Erde lebenden Glieder das in einem Sinn schon sind – mit Christus verborgen in Gott. Auch die heute auf der Erde lebenden Glieder der unsichtbaren Kirche sind – obwohl sie als Menschen aus Fleisch und Blut sichtbar sind – als Glieder des Leibes Christi nicht sichtbar. Nichts an ihrem Äusseren, auch nichts, das mit den Sinnen wahrnehmbar ist, gibt Gewähr, dass sie 'in Christus' sind. Nicht einmal sie selbst können ihre Zugehörigkeit an ihrer sinnlichen Wahrnehmung festmachen. Das heisst nicht, dass jemand von sich selbst nicht feststellen kann, ob er zum Leib Christi gehört. Es heisst aber, dass er auf einem anderen als dem sinnlichen Weg diese Erkenntnis gewinnen muss.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Wenn wir sagen, dass die wahren Glieder der Kirche nicht sichtbar, sinnlich nicht fassbar sind, heisst das auch nicht, dass wir nicht danach suchen sollen, Gewissheit über unseren eigenen Stand zu gewinnen. Oder dass man jemandem dabei nicht helfen kann und soll. Im Gegenteil: Wir werden in der Schrift aufgefordert, unseren geistlichen Stand zu prüfen (2Kor 13,5; vgl. 2Pet 1,10). Es wird uns auch gesagt, dass wir durch das innere Zeugnis des Geistes erkennen können, wenn wir geistlich neu geboren sind (Rö 8,16).&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span class="MsoIntenseEmphasis"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Sichtbare Kirche&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Der unsichtbaren Kirche stellt das Westminster Bekenntnis die sichtbare Kirche gegenüber und beschreibt sie wieder mit Bildern. Es bezeichnet sie als Reich, Haus und Familie Gottes.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Das (König-)Reich Gottes hat zwar einen unsichtbaren König, aber es selber ist sichtbar. Im Gegensatz zur unsichtbaren Kirche gehen wir hier davon aus, dass die 'Bürger' dieses Reiches nicht unbedingt alle wahre Teilhaber der göttlichen Natur sind, die durch den Geist Gottes geleitet werden, wie das der Apostel beschreibt (Rö 8,14). Sie sind lediglich solche, die sich selber als Bürger des Reiches bezeichnen, indem sie bekennen, zu diesem Reich zu gehören.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;So werden sie auf eine äussere Weise vom König regiert, indem sie auf die Verkündigung seines Wortes hören, an der Austeilung der Sakramente teilhaben und sich den berufenen Leitern der Kirche unterordnen.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Ebenso hat ein Haus eine äusserlich sichtbare, hierarchische Struktur. Es gibt den Hausvater, der das Oberhaupt ist und ihm untergeordnet sind die Mitbewohner des Hauses; Familienmitglieder und Dienstpersonal. So wie das Haus in einer sichtbaren Weise funktioniert und jeder Bewohner seinen Platz und seine Aufgabe hat, so ist es auch in der sichtbaren Kirche: Es gibt Örtlichkeiten und Zeitpunkte, wo man sich versammelt, es gibt Funktionen und Aufgaben, die ausgeführt werden; kurz – alles, was in diesem Rahmen geschieht, ist für das Auge sichtbar. In ähnlicher Weise kann das für die Familie gesagt werden. Es ist schwierig, im biblischen Sprachgebrauch zwischen Haus und Familie zu unterscheiden. Die Autoren des Westminster Bekenntnisses wollen, indem sie dies tun, womöglich den Unterschied zwischen dem Funktionalen (Haus) und den familiären Beziehungen (Familie) hervorheben.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Die familiären Verbindungen sind nicht in jedem Fall sichtbar. Die sichtbaren sind die leiblichen Verbindungen. Ehepartner werden ein Fleisch und bringen Kinder hervor, die von ihrem Fleisch und Blut sind. Jedes dieser genannten Glieder gehört zur Familie und das ist mit den Augen zu erkennen. Eine Familie pflegt ihre Beziehungen in sichtbarer Weise. Sie wohnt zusammen und trifft sich regelmässig am selben Ort. Sie leben ihr Leben miteinander. Diese Kriterien machen auch die sichtbare Kirche aus. Sie pflegt Beziehungen und trifft sich regelmässig. Es ist dabei möglich, dass die einzelnen Glieder dieser Familie nur äusserlich verbunden sind. Leibliche Kinder können Kinder ihres Vaters sein, ohne auch 'eines Geistes' mit ihm zu sein. Auch können in einer Familie Menschen mitleben, die nicht wirklich zu der Familie gehören. Von aussen werden sie vielleicht als vollwertige Familienmitglieder wahrgenommen und sind es dennoch nicht, was nur der erkennt, der die ganze Wahrheit weiss. So ähnlich kann es sich verhalten mit Gliedern der sichtbaren Kirche, die nicht wirklich Glieder der unsichtbaren Kirche sind.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Wenn wir –gemäss dem Westminster Bekenntnis – anerkennen, dass die Bibel von der sichtbaren Kirche spricht, wenn sie sie Reich, Haus und Familie Gottes nennt, dann werden wir auch die Kinder der bekennenden Mitglieder als Glieder der sichtbaren Kirche sehen.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Jesus sagte über die Kinder: "ihrer ist das Reich Gottes" (Lk 18,16). Und auch zu einem Haus und zu einer Familie gehören die Kinder mit dazu.&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span class="MsoIntenseEmphasis"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span class="MsoIntenseEmphasis"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;" &gt;Die Bedeutung dieser Unterscheidung für die Kirche&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Der Sachverhalt, dass die sichtbare Kirche nicht nur aus wahrhaft Wiedergeborenen, also Gliedern der unsichtbaren Kirche besteht, erfordert zumindest für die lokale Gemeinde eine bestimmte Vorgehensweise.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Es ist die Aufgabe der Kirche, die Diskrepanz zwischen Bekennern, die nicht wirklich zur unsichtbaren Kirche gehören und wahren Glieder derselben, möglichst klein zu halten. Mit anderen Worten: falsche Bekenner müssen offenbar werden, damit die wahren Gläubigen vor schädlichem Einfluss geschützt werden, damit dem Bekenner geholfen wird, falls er das noch nicht ist, ein wahres Glied der unsichtbaren Kirche zu werden und damit die sichtbare Kirche Gott nicht verunehrt. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Um dies zu erreichen, ist ein klares, biblisches Verständnis von Kirchenmitgliedschaft und eine gesunde Praxis der Kirchenzucht notwendig. Wenn wir zwischen unsichtbarer und sichtbarer Kirche in der oben beschriebenen Weise unterscheiden, gibt uns das eine gesunde und auch entspannte Sicht der Kirchenmitgliedschaft.&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;Wir werden Menschen nicht erst dann als Mitglieder aufnehmen, wenn sie mit absoluter Sicherheit wiedergeborene und im Glaubensleben bewährte Christen sind und wir eine Garantie haben, dass sie auch nie mehr davon abweichen werden. Würden wir diese Voraussetzung fordern, dann könnten wir gar niemanden als Mitglied in eine Gemeinde aufnehmen. Wir werden eine Form haben müssen, die von denjenigen, die aufgenommen werden wollen, ein klares Bekenntnis zu Christus fordert. Wir werden dieses Bekenntnis auch in einem gewissen Mass prüfen müssen, bevor wir sagen: "Du gehörst zur (sichtbaren lokalen Versammlung der) Kirche". Damit werden wir aber nie sagen können und müssen, dass derjenige tatsächlich mit Sicherheit zur unsichtbaren Kirche, dem Leib Christi, also den tatsächlich Geretteten gehört. Wir dürfen das aber aufgrund seines Bekenntnisses annehmen und ihn so behandeln, solange er nicht durch seinen Wandel ein gegenteiliges Zeugnis abgibt.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Die Praxis der Kirchenzucht wird hier eine schützende und korrektive Funktion haben.&lt;/p&gt;  &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8803329627894346793-2317498466071767867?l=kvetterli.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kvetterli.blogspot.com/feeds/2317498466071767867/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8803329627894346793&amp;postID=2317498466071767867' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8803329627894346793/posts/default/2317498466071767867'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8803329627894346793/posts/default/2317498466071767867'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kvetterli.blogspot.com/2009/12/die-unterscheidung-von-sichtbarer-und.html' title='Die Unterscheidung von sichtbarer und unsichtbarer Kirche im Westminster Bekenntnis'/><author><name>Kurt Vetterli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09777758330352198860</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/-BzJ1qH-galA/TpXT0PCBtaI/AAAAAAAAAQM/xgHnosl9TCs/s220/KaVau.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8803329627894346793.post-1652781467581285747</id><published>2009-12-19T17:33:00.003Z</published><updated>2009-12-19T17:48:17.965Z</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bücher'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Literatur'/><title type='text'>Edelsteine</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_jw6LGyXkrg8/Sy0RdfSygNI/AAAAAAAAANg/GxfBd6Vipyc/s1600-h/books.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 176px; height: 132px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_jw6LGyXkrg8/Sy0RdfSygNI/AAAAAAAAANg/GxfBd6Vipyc/s320/books.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5417005125110759634" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Die Anzahl der guten deutschen Bücher aus reformiertem Hintergrund steigt zwar in den letzten Jahren leicht an. Es gibt aber immer noch zu wenig davon. Vor allem sollte das Spektrum des Vorhandenen auf Bücher mit theologischen Themen stark erweitert werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für den Liebhaber von guter Literatur, der auch einigermassen fleissig liest - und damit einen erhöhten Verbrauch aufweist - heisst es, geduldig sein. Die Einen vertreiben sich die Zeit mit Warten, Andere, die der englischen Sprache mächtig sind, bleiben in der Zwischenzeit noch bei (meinst amerikanischen) Originalen...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für die Wartezeit derer, die mit Englisch eher Mühe haben, gibt es einige Edelsteine zu entdecken. Gratis! Das Meiste davon sind zwar eher kurze Texte, aber vieles davon hat auf einer A4-Seite soviel Gehalt wie das durchschnittliche ganze "How-to"-Buch im evangeliquallen Buchladen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a style="font-weight: bold; color: rgb(255, 0, 0);" title="blocked::http://gospeltranslations.org/" href="http://gospeltranslations.org/"&gt;http://gospeltranslations.org&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 255, 255);"&gt;.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8803329627894346793-1652781467581285747?l=kvetterli.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kvetterli.blogspot.com/feeds/1652781467581285747/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8803329627894346793&amp;postID=1652781467581285747' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8803329627894346793/posts/default/1652781467581285747'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8803329627894346793/posts/default/1652781467581285747'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kvetterli.blogspot.com/2009/12/edelsteine.html' title='Edelsteine'/><author><name>Kurt Vetterli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09777758330352198860</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/-BzJ1qH-galA/TpXT0PCBtaI/AAAAAAAAAQM/xgHnosl9TCs/s220/KaVau.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_jw6LGyXkrg8/Sy0RdfSygNI/AAAAAAAAANg/GxfBd6Vipyc/s72-c/books.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8803329627894346793.post-7486181274279530571</id><published>2009-12-18T15:12:00.002Z</published><updated>2009-12-18T16:26:42.525Z</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Dienst der Frau'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Diskussion'/><title type='text'>Debatte zum Dienst der Frau in der Gemeinde XIII</title><content type='html'>&lt;b&gt;Abschliessende Bemerkungen von Kurt Vetterli&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/b&gt;Ich will in diesem abschliessenden Artikel jetzt nicht noch einmal auf die theologischen Argumente der Thematik eingehen, weil ich erstens denke, dass ich mehr oder weniger meinen Standpunkt zu den diskutierten Bibeltexten klargemacht habe&lt;b&gt;, &lt;/b&gt;zweitens hast du eigentlich auch nicht mehr deine Aussagen zusammengefasst, sondern mehr versucht, etwas richtig zu stellen, bzw. einige persönliche Anmerkungen beigefügt. Darauf will ich hier noch antworten (es ist schade, dass du in dem veröffentlichten Statement auf Dinge eingehst, die ich dir neben der Debatte sagte, um sie eben nicht öffentlich zu machen - aber jetzt ist es draussen und ich will dir ein paar Sätze darauf antworten).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn ich Aussagen von dir missverstanden habe und deine Argumente deshalb falsch repräsentiert habe, dann ist oder wäre es mein Fehler, weil ich nicht richtig zugehört hätte. Ich bin aber nach wie vor der Ansicht, dass deine Position daraus resultiert, dass Stellen wie 1Tim 2:12ff und Parallelen zugunsten der feministischen Auslegung uminterpretiert werden. (Feministisch nenne ich sie der Einfachheit halber. Man kommt auch nicht darum herum, anzuerkennen, dass es einen gewissen Zusammenhang gibt zwischen dem säkularen Feminismus und dem Aufkommen der veränderten Deutung der genannten Bibelstellen. Die historische Auslegung dieser Bibelabschnitte wurde erst zeitlich nach dem Aufkommen des säkularen Feminismus in Frage gestellt.)&lt;br /&gt;Und sorry, wenn ich das so direkt und unverblümt wiederhole: Ich bin davon überzeugt, dass du einer falschen Lehre zum Thema 'Dienst der Frau in der Gemeinde' auf den Leim gegangen bist. Und dass du die Dinge jetzt ebenso falsch darstellst, wie es in den diversen Veröffentlichungen getan wird, deren Argumente ich bei dir lese.&lt;br /&gt;Dass du aber eine liberale Einstellung zu Kirche und Homosexualität hättest oder befürworten würdest, habe ich nicht sagen wollen und ich befürchte das auch nicht. Ich wollte nur sagen, dass derselbe hermeneutische Ansatz, den du verwendest, aktuell gebaucht wird, um gelebte Homosexualtität bei Christen/geistlichen Mitarbeitern zu rechtfertigen. Das ist eine Tatsache, du musst nur einmal die entsprechenden Publikationen lesen...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was mir wichtig ist: Wenn ich deine theologische Position kritisiere und dir direkt sage, was ich davon halte, bzw was ich von deinem hermeneutischen Ansatz denke, dann ist das kein Angriff auf deine Person, sondern es richtet sich gegen deine Ansichten. Diese halte ich tatsächlich für falsch. Ich glaube auch, anhand deiner Erklärungen zu den besagten Stellen erkannt zu haben, dass bei dir der Wunsch der Vater des Gedankens ist.&lt;br /&gt;Du hast das auch richtig gesehen: Ich bin nicht mit der Bereitschaft, von dir zu lernen, in die Debatte eingestiegen. Ich sah es als eine Debatte und nicht als einen Dialog, wo ich mal schaue, ob wir uns finden können. Ich bin der Ansicht, dass alle diejenigen, die die historische Sicht in den letzten Jahrzehnten anzweifeln oder gar bekämpfen, nicht nur eine etwas andere Sicht der Dinge haben, sondern dass sie falsch lehren und dass diese Bewegung grossen Schaden in der Kirche angerichtet hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was du am Ende schreibst, dass meine Argumente dich nicht überzeugen, ist zwar schade, aber ich habe eigentlich auch nicht damit gerechnet. Wenn du sagst, dass du etwas von mir gelernt hast, freut es mich sogar ein bisschen. Ich hoffe, du nimmst es mir nicht allzu übel, wenn ich dasselbe nicht auch sagen kann - dass ich von dir gelernt hätte. Wie du es richtig beurteilst, war das nicht meine Absicht; es wäre allenfalls eine unerwartete Wendung gewesen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe dir (implizit - du hast es aber sicher bemerkt) unterstellt, dass du aus bestimmten Quellen gespeist bist. Ich gebe gern zu, dass das in meinem Fall zutrifft - auch wenn ich für die Debatte selbst keine Literatur konsultiert habe.&lt;br /&gt;Ich möchte aber die Gelegenheit nutzen, eine Empfehlung abzugeben. Zwei Bücher sollte man sich unbedingt besorgen, wenn man sich genügend mit dem Thema 'Dienst der Frau in der Gemeinde' auseinandersetzen will:&lt;b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Rolle von Mann und Frau in der Bibel&lt;br /&gt;&lt;/b&gt;(22 Autoren) herausgegeben von John Piper und Wayne Grudem&lt;b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/b&gt;3L-Verlag&lt;b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Frauen in der Kirche&lt;br /&gt;&lt;/b&gt;&lt;span class="ptBrand"&gt;von Andreas J. Köstenberger, Thomas R. Schreiner,  und H. S. Baldwin&lt;/span&gt;&lt;span class="binding"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;Brunnen-Verlag&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 255, 255);"&gt;.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/b&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8803329627894346793-7486181274279530571?l=kvetterli.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kvetterli.blogspot.com/feeds/7486181274279530571/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8803329627894346793&amp;postID=7486181274279530571' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8803329627894346793/posts/default/7486181274279530571'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8803329627894346793/posts/default/7486181274279530571'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kvetterli.blogspot.com/2009/12/debatte-zum-dienst-der-frau-in-der_3609.html' title='Debatte zum Dienst der Frau in der Gemeinde XIII'/><author><name>Kurt Vetterli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09777758330352198860</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/-BzJ1qH-galA/TpXT0PCBtaI/AAAAAAAAAQM/xgHnosl9TCs/s220/KaVau.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8803329627894346793.post-3020127953924201246</id><published>2009-12-18T09:54:00.001Z</published><updated>2009-12-18T09:57:45.739Z</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Dienst der Frau'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Diskussion'/><title type='text'>Debatte zum Dienst der Frau in der Gemeinde XII</title><content type='html'>&lt;meta equiv="Content-Type" content="text/html; 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Du wirfst mir in deiner Antwort #5 eine schräge Hermeneutik vor, die der Heiligen Schrift Gewalt antue und sie umbiege, um die Heilige Schrift für die eigenen Ideen nutzbar zu machen. Richtig an dieser Aussage ist, dass sich die sogenannte Frauenfrage auf dem Gebiet der Hermeneutik entscheidet. Der Umgang des Paulus mit der Heiligen Schrift ist dabei ein sehr entscheidender Punkt. Mein Fehler in meiner Antwort #5 war wahrscheinlich, dass ich nur auf Stellen hingewiesen habe, in denen Paulus meiner Ansicht nach relativ „frei“ umgeht mit dem Alten Testament. Das hat wahrscheinlich ein einseitiges Bild meines Verständnisses abgegeben. Ich habe in diesem Zusammenhang zweimal davon gesprochen, dass Paulus den Sinn des AT-Textes „verändert“ habe. Ich hätte wohl korrekter „ergänzt“ sagen sollen. Nichts desto trotz glaube ich aber, dass der Umgang des Paulus mit historischen Ereignissen im Alten Testament etwas komplexer ist, als dass er einfach immer den von Gott universell beabsichtigten Sinn darlegt. Dies zeigen auch die sogenannten Reflexionszitate aus dem Matthäusevangelium. Hier würde ich dir empfehlen, dich nochmals sachlich in diese Thematik Umgang mit dem AT im NT zu vertiefen.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Ich möchte klarstellen, dass ich in meinen Ausführungen keinerlei Aussagen zur Homosexualität gemacht habe und dass ich diese Thematik auch nicht so sehe, wie du dies vielleicht befürchtest. Ich bin der Überzeugung, dass man eine liberale Sicht in der Homosexualität nicht mit „meiner“ Hermeneutik rechtfertigen kann. Wenn du das glaubst, hast du „meine“ Hermeneutik nicht wirklich verstanden.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Kurz einige Bemerkungen zur sogenannten Metaebene: Ich habe dir in der Debatte nie vorgeworfen, du seist der Heiligen Schrift ungehorsam, du wolltest mit deiner Auslegung lediglich deine eigene Praxis rechtfertigen und würdest die Aussagen der Heiligen Schrift umbiegen, um sie für deine Überzeugungen nutzbar zu machen. Du dagegen hast mir diese Dinge wiederholt implizit und explizit vorgeworfen und mich schon vor der Debatte als evangelikalen Feministen betitelt, der die Bibel voreingenommen feministisch lese. Somit hast du mich von Anfang an in einer Schublade verstaut und wirst jetzt wahrscheinlich deine Erwartung (oder dein Vorurteil) bestätigt sehen und argumentieren, die Debatte habe ja bestätigt, dass ich in diese Schublade gehöre. Die Frage ist einfach, ob du unter diesen Voraussetzungen überhaupt die innere Bereitschaft gehabt hättest, etwas Substantielles zu lernen. Zu einer lernenden Haltung gehören ja bekanntlich Stille und zeitweise Unterordnung sowie die Frage: „Was spricht dafür, dass der Andere recht hat und ich falsch liege?“. Im Übrigen hätte ich dir die oben genannten Dinge auch vorwerfen können, was ich aber bewusst nicht wollte, weil ich sie erstens weder sachlich noch förderlich finde und zweitens von dir lernen wollte. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Falls es dich interessiert: Meine Frau ist keine Feministin, sie predigt nicht und sie ist nicht in der Gemeindeleitung. &lt;span style="" lang="EN-US"&gt;Churchill sagte einmal: „&lt;i&gt;Some people change their principles to suit their party and some people change their party to suit their principles&lt;/i&gt;.“ &lt;/span&gt;In diesem Sinne ist mein arbeitgebender Gemeindeverband für mich in dieser Frage nicht entscheidend. Ich gehe davon aus, dass letzteres auch für dich gilt.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Auch wenn mich deine Argumentation in dieser Frage, die man ja schlussendlich nur mit ja oder nein beantworten kann, nicht umstimmen konnte, habe ich einiges von dir gelernt, wofür ich dir dankbar bin.&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 255, 255);"&gt;.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;  &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8803329627894346793-3020127953924201246?l=kvetterli.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kvetterli.blogspot.com/feeds/3020127953924201246/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8803329627894346793&amp;postID=3020127953924201246' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8803329627894346793/posts/default/3020127953924201246'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8803329627894346793/posts/default/3020127953924201246'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kvetterli.blogspot.com/2009/12/debatte-zum-dienst-der-frau-in-der_18.html' title='Debatte zum Dienst der Frau in der Gemeinde XII'/><author><name>Kurt Vetterli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09777758330352198860</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/-BzJ1qH-galA/TpXT0PCBtaI/AAAAAAAAAQM/xgHnosl9TCs/s220/KaVau.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8803329627894346793.post-379314589126626241</id><published>2009-12-16T18:47:00.005Z</published><updated>2009-12-16T19:55:26.400Z</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Dienst der Frau'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Diskussion'/><title type='text'>Debatte zum Dienst der Frau in der Gemeinde XI</title><content type='html'>&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Antwort #5 von Kurt Vetterli&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In deinem zweiten Abschnitt willst du daran festhalten, dass Adam, entgegen der Aussage von Paulus in 1Tim 2:14, beim Sündenfall doch verführt (andere Üs. 'betrogen') wurde. Du nimmst dann andere, allgemeine Aussagen über die Verführung zur Sünde und wendest diese auf Adam an (von dem Paulus sagt, dass er beim Sündenfall nicht betrogen wurde).&lt;br /&gt;Du begründest diesen hermeneutischen Spagat mit der Behauptung, dass Paulus ja des Öfteren alttestamentliche Aussagen substantiell (!!) verändert, um einen Punkt zu machen. Ich bitte dich, Christian! Meinst du das ernst? Das ist kaum zu glauben! Wenn die AT-Stellen, die Paulus zitiert und auslegt, &lt;span style="font-style: italic;"&gt;für uns&lt;/span&gt; bei ihm anders klingen als &lt;span style="font-style: italic;"&gt;wir&lt;/span&gt; sie im AT verstehen, liegt das Problem beim Bibelleser, nicht beim Apostel, der unter Göttlicher Führung das AT auslegt!&lt;br /&gt;Es ist gar nicht so schwierig, wie es vielleicht erst aussehen mag. Wenn Paulus sagt, dass Adam nicht betrogen wurde, sondern Eva, dann meint er ja nicht, dass Adam nicht sündigte, sondern dass die Sünde auf anderem Weg zu ihm kam, als durch den Betrug der Sünde, der direkt auf ihn zielte. Sondern der Satan verführte die Frau zur Sünde und Adam folgte ihr nach (ordnete sich ihr unter in diesem Punkt). Adam sündigte nicht, weil er (durch den Satan, die Sünde) reingelegt wurde, sondern er sündigte vielleicht mit einem willentlichen Entscheid, weil er sich zur Frau stellen wollte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn im Bericht über Mose und die Decke über seinem Gesicht im AT nichts darüber steht, warum Mose das tat und Paulus in seinem Brief an die Korinther den Grund nennt, ist das auch nicht so schwierig zu verstehen, dass er diese Information von Gott bekam. Er hat nicht den Sinn der ursprünglichen Aussage im AT verändert!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In 2.Kor 8 ordnet Paulus ganz einfach an, dass die Korinther den Ausgleich &lt;span style="font-style: italic;"&gt;nach dem Vorbild Gottes&lt;/span&gt; im AT schaffen sollen. Der Apostel nennt oft Dinge aus dem AT, die dort als Vorbild, typologisch als Schatten, stehen und erklärt, warum Gott diese Dinge so genannt hat. Dies geschieht zum Beispiel so bei dem Beispiel des Ochsen, dem nicht das Maul verbunden werden solle.&lt;br /&gt;Auch die Sache mit den Bergen in Gal 4 muss man typologisch verstehen.&lt;br /&gt;Alle die Beispiele, die Du bringst, um Deine (äxgüsi, schräge) Hermeneutik zu rechtfertigen, haben nichts damit zu tun, dass Paulus uminterpretiert, sondern dass er den von Gott beabsichtigten Sinn darlegt. Das sollte eigentlich nicht so schwierig zu sehen sein. Es stimmt auf jeden Fall nicht, dass der Apostel seine Bibel anders deutet, als sie früher verstanden werden musste, nur um sie der aktuellen Kultur anzupassen. Sorry, aber wer so argumentiert, tut der Heiligen Schrift Gewalt an und biegt sie, um sie für die eigenen Ideen nutzbar zu machen. Das tust Du hier meiner Ansicht nach fleissig und unterstellst dem Apostel dasselbe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weiter: Ich bin mit dir einig, dass beide, Mann und Frau, Gottes Ebenbild sind. Auch dass die Frau nicht irgendwie minderwertig ist. Das sagt meines Wissens niemand, der Frauen nicht für geistliche Leitungsämter zulassen will. Das ist jeweils nur eine Unterstellung der Feministen (womit ich nicht gesagt habe, dass du mir das unterstellst).&lt;br /&gt;Aber Gleichwertigkeit (die auch in der Schöpfung begründet ist) bedeutet nicht absolute Gleichheit oder hierarchische Gleichstellung! Sicher: Gen 2 zeigt nicht direkt eine hierarchische Ordnung. Aber darum muss man eben den Zusammenhang beachten! Nach dem Sündenfall werden die beiden, Mann und Frau - neben der Bekanntmachung der Folgen des Falls - wieder auf die ursprüngliche Ordnung verwiesen.&lt;br /&gt;Die Folge der Sünde wird sein, dass die Frau die Führung über den Mann begehrt (das ist die Bedeutung von "nach dir wird ihr Verlangen sein" - vgl. dazu Gen 4:7, wo genau der gleiche Wortlaut gebraucht wird, diesmal für die Sünde, die nach Kain verlangt). Es soll aber umgekehrt sein, der Mann soll 'über die Frau herrschen. Natürlich ist nicht ein tyrannisches Herrschen, sondern eine liebevolle Führung gemeint.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Begriff "Hilfe" ist sicher auch nicht so gemeint, dass die Frau dadurch als minderwertig verstanden werden soll, oder dass die Hilfe eine Art Sklavendienst ist. Ganz klar, es geht um Ergänzung. Aber Ergänzung bringt als logische Folge eine Rollenverteilung mit sich. Die Frau tut Dinge besser als der Mann, oder sie kann Dinge, die der Mann nicht kann und umgekehrt. Jeder ist auf eine bestimmte Weise geschaffen. Das bestätigt eigentlich auch mehr die Rollenverteilung als gültig für alle Menschen zu allen Zeiten. Männer sollen geistliche Leitung(sverantwortung) innehaben, weil sie ihrer Geschöpflichkeit entspricht. Frauen sind nicht dafür geschaffen worden, sie sollen den Männern dabei helfen, diese Verantwortung gut wahrzunehmen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn du ins Neue Testament schaust, siehst du das überall bestätigt, wo über das Verhältnis der Ehepartner etwas steht. Epheser 5, Kolosser 3, 1.Petrus 3, usw...&lt;br /&gt;Wenn du jedesmal diese Stellen als nur für den momentanen Kontext gültig hineinstellst, dann betreibst du eine so willkürliche Hermeneutik, mit der du die Schrift biegen und für die Rechtfertigung aller möglichen Absurditäten gebrauchen kannst. Zum Beispiel kannst du dann auch die Aussagen der Schrift zur Homosexualität ganz einfach so verstehen, dass sie nur die Homosexualität in Korinth und bei den Römern verurteilt, weil sie dort ein besonderes Problem war und nicht im Kontext der treuen Liebe der Partner gelebt wurde. Dies wird heute tatsächlich so gemacht in den Kirchen, die schon vor zehn Jahren oder früher das Pfarramt für Frauen mit der gleichen Hermeneutik rechtfertigten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich möchte dich wirklich herausfordern, deine Hermeneutik noch einmal daraufhin zu prüfen, ob du dich nicht tatsächlich von dem Wunsch leiten lässt, die dir liebgewordene Idee von der Zulassung der Frauen für geistliche Leitungs-Ämter festhalten zu können. Ich sehe nicht, wie man auf die Auslegungen, wie du sie präsentiert hast, kommen kann, wenn man vom einfachen Sinn der Abschnitte ausgeht. Mir scheint, dass du die Stellen verfremdest, um das liberal-feministische Verständnis der pastoralen Anweisungen in 1.Tim und Tit zu stützen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 255, 255);"&gt;.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8803329627894346793-379314589126626241?l=kvetterli.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kvetterli.blogspot.com/feeds/379314589126626241/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8803329627894346793&amp;postID=379314589126626241' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8803329627894346793/posts/default/379314589126626241'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8803329627894346793/posts/default/379314589126626241'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kvetterli.blogspot.com/2009/12/debatte-zum-dienst-der-frau-in-der_16.html' title='Debatte zum Dienst der Frau in der Gemeinde XI'/><author><name>Kurt Vetterli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09777758330352198860</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/-BzJ1qH-galA/TpXT0PCBtaI/AAAAAAAAAQM/xgHnosl9TCs/s220/KaVau.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8803329627894346793.post-7313065642848468526</id><published>2009-12-16T18:29:00.000Z</published><updated>2009-12-16T18:30:53.814Z</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Dienst der Frau'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Diskussion'/><title type='text'>Debatte zum Dienst der Frau in der Gemeinde X</title><content type='html'>&lt;p style="line-height: 150%;" class="MsoNormal"&gt;&lt;b&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Antwort #5 von  Christian Haslebacher&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="line-height: 150%;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;Wenn du sagst,  dass bei der Aussage „Mann einer Frau“ das Zahlwort „einer“ verbindlich sei,  dann bedeutet das nicht nur, dass es nicht drei oder vier sein können, sondern  eben auch, dass es nicht keine sein kann. Wenn du das „Mann“ als verbindlich  nimmst, musst du auch das „einer Frau“ als verbindlich nehmen und „einer“  bedeutet dann eben „einer“ und nicht „einer oder keiner“. Ich würde mich an  diesem Punkt über Konsequenz deinerseits freuen. Ebenso in der Frage der  Kinderlosigkeit und des Gehorsams der Kinder. Wenn du in der Frage, ob ein  Ältester ein Mann sein muss, konsequent sein willst, dann bitte auch in allen  anderen Aspekten desselben Katalogs. Aber auch ich wiederhole mich  hier.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="line-height: 150%;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Du schreibst:  „Natürlich wurde Adam nicht verführt, wenn es Paulus so sagt.“ Ist das wirklich  so? &lt;/span&gt;Gemäß Römer 5,12-14 und 1. Korinther 15,21-22 kamen Sünde und Tod  durch &lt;i&gt;Adam&lt;/i&gt; (und seine Übertretung) in die Welt. Die Aussage in 1.  Timotheus 2,14, dass sich Eva verführen ließ und in Übertretung fiel, Adam aber  &lt;i&gt;nicht verführt&lt;/i&gt; wurde, ist demnach problematisch (vgl. Gen 3,11). Paulus  macht deutlich, dass &lt;i&gt;alle&lt;/i&gt; Gläubigen wie Eva in der Gefahr stehen, zur  Sünde verführt (1Kor 11,3; 2Thess 2,3; Eph 5,6&lt;span style="font-family: 'Arial','sans-serif';"&gt;)&lt;/span&gt; zu werden, wie das auch  Paulus selbst erlebt hatte (Röm 7,11; vgl. Hebr 3,13). Erklärt Paulus in Römer  5,14, Adam habe durch die Übertretung gesündigt und ist es gemäss Römer 7,11 die  Sünde, die verführt, die Verführung der Sünde (Hebr 3,13), bedeutet das, dass  Adam, wenn er in Übertretung fiel, ebenfalls verführt wurde, wenn auch nicht  direkt durch die Schlange. Paulus rekurriert offenbar in selektiver Art auf Adam  und Eva und greift inhaltlich nur die Aspekte auf, die für seine Argumentation  entscheidend sind. Dies tut er auch sonst oft, was zuweilen so weit gehen kann,  dass Paulus die Aussage des alttestamentlichen Textes substantiell verändert, um  den Text auf seine Situation anwenden zu können. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="line-height: 150%;" class="MsoNormal"&gt;In 1. Korinther 3,13 erklärt Paulus  zum Beispiel, Moses habe sich eine Decke vor sein Gesicht gehängt, &lt;i&gt;damit&lt;/i&gt;  die Israeliten das Ende bzw. das Ziel der Herrlichkeit nicht sehen konnten.  Damit verändert Paulus den Sinn des Textes in 2. Mose 34,29-35. Der Gedanke,  Moses habe eine Decke vor sein Gesicht gehängt, &lt;i&gt;damit&lt;/i&gt; die Israeliten das  Ende der Herrlichkeit nicht sehen konnten, kommt im ursprünglichen Bericht nicht  vor, weder in einem finalen Sinne, dass Moses sein Gesicht absichtlich  verdeckte, um die verschwindende Herrlichkeit auf seinem Gesicht zu verdecken,  noch in einem konsekutiven Sinne, dass Moses sein Gesicht verdeckte, ohne dass  er selbst wahrnahm, dass die Herrlichkeit auf seinem Gesicht abklang. Auch von  einer Abnahme des Glanzes ist überhaupt nicht die Rede. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="background: white none repeat scroll 0% 0%; text-align: justify; line-height: 150%; -moz-background-clip: border; -moz-background-origin: padding; -moz-background-inline-policy: continuous;" class="MsoNormal"&gt;In 2. Korinther 8 wirbt Paulus um eine Kollekte für die Gemeinde  in Jerusalem und verweist auf die in Exodus 16,18 geschilderte Erfahrung des  Volkes Israel bei der Wüstenwanderung, dass keiner im Überfluss leben konnte und  keiner Mangel leiden musste (2Kor 8,15). Die Analogie zwischen dem damals  eingetretenen und dem jetzt angestrebten Zustand besteht sicherlich darin, dass  Gott den Ausgleich will zwischen denen, die Überfluss haben und denen, die  Mangel leiden. Paulus gebraucht 2. Mose 16,18, um das Prinzip des Ausgelichs zu  bestätigen. Der logische Konflikt bei diesem Schriftverweis liegt jedoch darin,  dass der Ausgleich in der Exodusgeschichte in keinster Weise durch menschliches  Handeln vollzogen wurde, wie dies jetzt durch eine Kollekte geschehen soll,  sondern alleine auf Gottes wunderbares Eingreifen zurückging. Man könnte die  Exodusgeschichte sogar benutzen, um für die &lt;i&gt;gegenteilige&lt;/i&gt; Position zu der  von Paulus zu argumentieren, dass wir uns als Menschen nicht selbst um einen  Ausgleich bemühen müssen, weil Gott diesen auf wundersame Weise selbst herführen  wird, wie er dies in der Wüste getan hat.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="text-align: justify; line-height: 150%;" class="MsoNormal"&gt;In Galater 4  interpretiert Paulus entgegen jedes jüdische Selbstverständnis und entgegen den  offenkundigen Sinn der historischen Ereignisse, auf die Paulus Bezug nimmt,  Hagar als Stammmutter des jetzigen Jerusalems und des Judentums. Paulus trennt  die Juden, die (mindestens zur großen Mehrheit) von Sarah abstammen, von Sarah  und stellt sie auf die Seite Hagars und der Sklaverei (vgl. Joh 8,33!). Im  Gegenzug nimmt er Sarah als Stammmutter der Gemeinde aus Juden und Heiden in  Anspruch.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="text-align: justify; line-height: 150%;" class="MsoNormal"&gt;Dieser relativ  „freie“ Umgang mit der Schrift findet sich auch anderswo bei Paulus. In 1.  Korinther 14,21 zieht er zum Beispiel eine Analogie zwischen dem Volk Israel  (Jes 28,11-12) und solchen Menschen, die die Glossolalie nicht verstehen. In 1.  Timotheus 5,18 und 1. Korinther 9,9-10 zieht er eine Analogie zwischen Ochsen  (Deut 25,4) und vollamtlichen Mitarbeitern der Gemeinde, wobei er vom Geringeren  auf das Höhere schließt. In Römer 10,6-8 zitiert Paulus Deuteronomium 30,12-14,  wo ursprünglich vom Gesetz die Rede ist, wobei Paulus diese Stelle auf Christus  bezieht. Um dies tun zu können, muss Paulus jedoch ziemlich frei zitieren und  auch einige Textteile weglassen (5Mo 30,12b.13b.14b). Einen ähnlich „freien“  Umgang mit der Schrift kann man auch bei Matthäus beobachten. Matthäus sieht  nicht nur in eigentlichen prophetischen Aussagen des Alten Testamentes  Vorausdarstellungen auf das Leben Jesu, sondern auch in Worten, die keine  unmittelbare Beziehung und keinen vorhersagenden Charakter auf das endzeitliche  Geschehen aufweisen. Wer hätte zum Beispiel ohne Kenntnis des  Matthäusevangeliums angenommen, dass man daraus Aussagen von messianischer  Bedeutung gewinnen könnte, dass Gott Israel aus Ägypten rief (Mt 2,15), dass  Jeremia von Rahel schrieb, die über ihre toten Kinder weinte (Mt 2,17-18), dass  Jesaja eine Aussage über Sebulon und Naftali machte (Mt 4,14-15) oder dass  Zecharia dreißig Silberstücke erhielt und diese später einem Töpfer gab (Mt  27,9)? Noch weiter geht Matthäus, wenn er in 2,23 auf Grund eines Wortspiels mit  dem Ortsnamen „Nazareth“ auf Jesaja 11,1 beziehungsweise Richter 13,5.7; 16,17  Bezug nimmt. Die Analogie besteht hier alleine in ähnlich klingenden  Worten.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="text-align: justify; line-height: 150%;" class="MsoNormal"&gt;Dass Paulus  die Schrift von der Gegenwart her versteht und dahingehend verändert, ist für  ihn weder als Willkür noch als Uminterpretation zu verstehen, sondern als das,  was Gott mit dieser Schriftstelle in der Gegenwart aussagen will. Dies einige  hermeneutische Bemerkungen zum Umgang des Paulus mit dem AT.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="text-align: justify; line-height: 150%;" class="MsoNormal"&gt;Wenn Paulus  also sagt, Adam sei nicht verführt worden, sondern Eva sei verführt worden und  fiel in Übertretung, dann rekurriert er offenbar auch hier in selektiver Art auf  Adam und Eva und greift inhaltlich nur die Aspekte auf, die für seine  Argumentation entscheidend sind. Paulus präsentiert hier keine Exegese von  Genesis 2-3! Er wendet Genesis 2-3 auf die damalige Situation an. Das ist ein  Unterschied!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="text-align: justify; line-height: 150%;" class="MsoNormal"&gt;In Genesis 2  gibt es keinen Hinweis auf eine Hierarchie zwischen Mann und Frau:  &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="text-align: justify; line-height: 150%;" class="MsoNormal"&gt;- Mann und  Frau werden in 1Mo 1,27-28 gleichwertig als Ebenbild Gottes bezeichnet (vgl. Gen  5,1; 9,6) und als Konkretisierung davon &lt;i&gt;gemeinsam&lt;/i&gt; beauftragt, fruchtbar  zu sein über die Schöpfung zu &lt;i&gt;herrschen&lt;/i&gt;. Jede Minderbewertung der Frau  ist daher zurückzuweisen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="text-align: justify; line-height: 150%;" class="MsoNormal"&gt;- In Genesis  1,27 wird deutlich, dass Gott den Menschen (hebr. Adam&lt;span style="font-family: Bwhebb;"&gt;a'&lt;/span&gt;) als Mann und Frau  (wörtlich: &lt;i&gt;männlich und weiblich&lt;/i&gt;) geschaffen hat. Mann und Frau sind  beide Mensch, sie sind beide „Adam“. Gott gab beiden den Namen „Adam“ (1Mo  5,1-2). Dass das Wort für Mensch „Adam“ heisst, weist also nicht auf männliche  Leiterschaft hin. Die Tatsache, dass Gott den Mann und die Frau beide „Adam“  nannte und beide beauftragte zu herrschen weisst viel mehr auf Gleichbewertung  hin.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="text-align: justify; line-height: 150%;" class="MsoNormal"&gt;- Dass die  Frau dem Mann als „Hilfe“ geschaffen wurde (1Mo 2,18), stellt sie nicht unter  den Mann. Das Substantiv „Hilfe“ wird im Alten Testament überwiegend für Gott  verwendet (Gott als Hilfe (13): 1Mo 49,25; 2Mo 18,4; 5Mo 33,7.26.29; 1Sam 7,12;  Ps 33,20; 70,6; 115,9.10.11; 146,5; Hos 13,9. Gott als Spender der Hilfe (4): Ps  20,3; 89,20; 121,1-2; 124,8. Menschen als Hilfe (7): 1Mo 2,18.20; 1Kö 20,16; 2Kö  14,26; Hiob 29,12; Hes 12,14; Dan 11,34(?)) und bezeichnet weder Häuslichkeit  noch Unterordnung, sondern eher Kompetenz und Kraft. In Genesis 49,25 wird die  „Hilfe“ beispielsweise mit dem Segen des Allmächtigen parallel gesetzt und auch  die anderen Bibelstellen, in denen von der Hilfe Gottes die Rede ist, bringen  stets Gottes Macht und Hoheit zum Ausdruck (nicht seine temporäre Unterordnung  unter den Menschen). Was Gott und die Frau als „Hilfe“ unterscheidet, ist, dass  die Frau im Gegensatz zu Gott in ihrem Hilfesein ihren Existenzgrund hat. Mit  anderen Worten: Die Frau wurde aus einem Mangel heraus geschaffen. Der Mann war  jedoch von Anfang an als geschlechtliches Wesen auf die Frau angelegt, so dass  dieser „Mangel“ vorhersehbar war, von Gott gewollt war und geradezu auftreten  musste und in keinster Weise als „Unfall“ gewertet werden darf. Werner Neuer  liefert als Vertreter der historischen Position selbst ein Argument &lt;i&gt;gegen&lt;/i&gt;  die Sichtweise, dass die Frau dem Mann als „Hilfe“ geschaffen wurde (1Mo 2,18),  stelle sie unter den Mann: &lt;i&gt;„Auch wenn es hier nicht ausdrücklich formuliert  ist, so spricht unser Vers nicht nur von der Ergänzung des Mannes durch die  Frau, sondern setzt indirekt voraus, dass auch die Frau durch den Mann Hilfe und  Ergänzung erfährt. […] Beide Geschlechter sind ergänzungs- und hilfsbedürftig  durch das jeweils andere.“&lt;/i&gt; Der Mann ist also auch „Hilfe“ für die Frau. Die  wesenhafte Verschiedenartigkeit von Mann und Frau dient dazu, den Mangel und die  Hilfsbedürftigkeit des einen Geschlechts durch die Eigenschaften des anderen  auszugleichen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="text-align: justify; line-height: 150%;" class="MsoNormal"&gt;- Die  Tatsache, dass Adam den Tieren ihre Namen gab und die Frau „Männin“ nannte (1Mo  2,23) bringt keine Oberherrschaft beziehungsweise Leiterschaft Adams über die  Tiere und die Frau zum Ausdruck. Hagar nannte Gott in einer Gebetsanrede  „El-Roï“ (Gott des Sehens; 1Mo 16,13), ohne dass sie auf Grund dieser  Namensgebung über Gott stand. Jesus selbst nannte Gott „Vater“, stand aber nicht  über ihm (Joh 5,18 vgl. 1Kor 11,3). &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="text-align: justify; line-height: 150%;" class="MsoNormal"&gt;- Das  Strafwort an die Frau in 1Mo 3,16 enthält zwei Aspekte. Der erste betrifft  Schwangerschaft und Geburt, der zweite die Beziehung zum Mann. Beim ersten  Aspekt sind Schwangerschaft und Geburt nicht die Strafe, sondern deren  Begleitumstände: die mit Schwangerschaft und Geburt verbundenen Mühen. Beim  zweiten Aspekt ist nicht das Verlangen nach dem Mann die Strafe, sondern der  Begleitumstand des Beherrschtwerdens. Es ist gefährlich, aus diesem Strafen eine  Ordnung, aus Negativitäten einen guten Willen Gottes zu machen. 1Mo 3,16b  beschreibt also nicht den originalen Zustand und Willen Gottes, sondern den als  Folge der Sünde modifizierten (ursprünglichen) Zustand in der gefallenen  Schöpfung. In 1Kor 11,3 werden Mann und Frau sich gegenseitig zugeordnet in  einem Verhältnis, das dem Verhältnis von Gott Vater zu Christus gleicht. Diese  Zuordnung kann Paulus folgend also nicht als Folge des Sündenfalls angesehen  werden, sie ist aber auch nicht mit dem gleichzusetzen, was 1Mo 3,16b zum  Ausdruck bringt. Man kann zwar 1Kor 11,3 folgend sagen, Gott Vater sei das Haupt  Christi, wie der Mann das Haupt der Frau, man kann jedoch nicht sagen, Gott  Vater &lt;i&gt;herrsche&lt;/i&gt; über Christus, wie der Mann gemäss 1Mo 3,16b über die Frau  herrscht. 1Mo 3,16b geht also über die Zuordnung von Mann und Frau hinaus, wie  sie u.a. in 1Kor 11,2-16 zum Ausdruck kommt. Die Nuancen sind hier entscheidend  und der Grat zwischen dem offenbar negativ verstandenen Herrschen in 1Mo 3,16b  (man beachte den Kontext, siehe oben) und dem Hauptsein in 1Kor 11,3  schmal.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="text-align: justify; line-height: 150%;" class="MsoNormal"&gt;- Du erklärst,  beim Sündenfall sei die hierarchische Ordnung der Geschlechter durcheinander und  deshalb sei die Sünde in die Welt gekommen. Die Sünde der Frau hat demnach darin  bestand, dass sie die Leiterschaft an sich riss. Die Sünde des Mannes hat darin  bestanden, dass er seine geistliche Führungsaufgabe verleugnet und auf seine  Frau gehörte hat (1Mo 3,17). Die Sündenfallgeschichte sei demnach eine Warnung  vor den Gefahren, wenn Frauen religiöse Führung an sich rissen, die Gott den  Männern aufgetragen habe. Dieser Argumentationsweise gilt es entgegen zu halten,  dass beim Sündenfall die Versuchung der Frau nicht darin bestand, dass die Frau  sein wollte wie der Mann und daher die Leiterschaft an sich riss. Die Versuchung  lautete nicht: &lt;i&gt;„Du wirst sein wie dein Mann“&lt;/i&gt;, sondern: &lt;i&gt;„Ihr (!) werdet  sein wie Gott.“&lt;/i&gt; (1Mo 3,5) Der Punkt bei der Sünde des Mannes ist nicht der,  dass er auf die &lt;i&gt;Frau&lt;/i&gt; hörte, sondern dass er nicht auf &lt;i&gt;Gott&lt;/i&gt; hörte  (1Mo 3,17). Die Sünde Adams wäre nicht weniger schlimm gewesen, wenn Eva  ebenfalls ein Mann gewesen wäre. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="text-align: justify; line-height: 150%;" class="MsoNormal"&gt;Hermeneutisch  gesehen ist es hier wichtig, die Schöpfungs- und Sündenfallberichte zunächst für  sich selbst sprechen zu lassen, ohne dass sie Dinge aussagen müssen, auf die der  Ausleger ohne Kenntnis der Anweisungen Paulus‘ (1Kor 11,3-16; 1Tim 2,13) nie  gekommen wäre. Aufgrund der Schöpfungsordnung gemäss 1Mo 1-3 lässt sich die  historische Position, 1Tim 2,12 sei heute noch allgemein verbindlich und Frauen  sollen nicht als Pastoren oder Gemeindeleiter dienen, also nicht  begründen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="text-align: justify; line-height: 150%;" class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;Fazit:&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="text-align: justify; line-height: 150%;" class="MsoNormal"&gt;Wenn Paulus  also sagt, Adam sei nicht verführt worden, sondern Eva sei verführt worden und  fiel in Übertretung, dann rekurriert er offenbar auch hier in selektiver Art auf  Adam und Eva und greift inhaltlich nur die Aspekte auf, die für seine  Argumentation entscheidend sind. Paulus präsentiert hier keine Exegese von  Genesis 2-3! Er wendet Genesis 2-3 auf die damalige Situation an. Das ist ein  Unterschied! Aus diesem Grund kann man nicht sagen, 1Tim 2,12 sei  allgemeingültig, weil Paulus diese Aussage mit Gen 2-3 begründet.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8803329627894346793-7313065642848468526?l=kvetterli.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kvetterli.blogspot.com/feeds/7313065642848468526/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8803329627894346793&amp;postID=7313065642848468526' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8803329627894346793/posts/default/7313065642848468526'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8803329627894346793/posts/default/7313065642848468526'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kvetterli.blogspot.com/2009/12/debatte-zum-dienst-der-frau-in-der.html' title='Debatte zum Dienst der Frau in der Gemeinde X'/><author><name>Kurt Vetterli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09777758330352198860</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/-BzJ1qH-galA/TpXT0PCBtaI/AAAAAAAAAQM/xgHnosl9TCs/s220/KaVau.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8803329627894346793.post-8466175728662332962</id><published>2009-11-30T20:01:00.006Z</published><updated>2009-11-30T21:20:44.991Z</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Dienst der Frau'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Diskussion'/><title type='text'>Debatte zum Dienst der Frau in der Gemeinde IX</title><content type='html'>&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Antwort #4 von Kurt Vetterli&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Nur noch einmal ganz kurz zu Deinen Aussagen zur Unterordnung und Kultur (um den Teil dann wirklich abzuschliessen)&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;: &lt;/span&gt;Ich bin grundsätzlich mit Deinen Ausführungen über die Teamleitung des Mannes, usw. einverstanden, gleicher Meinung. Nur eben denke ich, dass es eindeutig etwas anderes ist, anstelle von Kopftüchern Eheringe zu tragen, Hände zu falten anstatt hochzuheben oder oder ob man die (gemischtgeschlechtliche) Gemeinde autoritativ lehrt oder nicht.&lt;br /&gt;Aber ich sehe, dass ich mich an dem Punkt nur wiederholen würde, was diese Diskussion nicht weiterbringt....&lt;br /&gt;Noch kurz etwas zu Deinem nächsten Punkt betreffend Mann einer Frau. Du sagst: &lt;span style="font-style: italic;font-family:times new roman;" &gt;In der einfachen Aussage „Mann einer Frau“ ist also das „Mann“  verbindlich, nicht aber „einer Frau“. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;/span&gt;Nein, ich denke, beides ist verbindlich. Nur, dass man bei "Mann einer Frau" das Zahlwort '&lt;span style="font-style: italic;"&gt;einer&lt;/span&gt;' betonen muss. Aber ich glaube, das habe ich bereits schon einmal angesprochen. Auch hier würde ich mich wiederholfen...&lt;br /&gt;Und die Sache mit den gehorsamen, treuen oder gläubigen Kindern - oder überhaupt Kindern - ist eine viel diskutierte Sache, auch unter solchen, die einen Gemeinde leitenden Dienst für die Frau nicht sehen. Es gibt hier solche, die sagen, ein Pfarrer oder Ältester müsse seine Stellung aufgeben, wenn z.B. eins seiner Kinder sich vom Glauben abwendet. Es werden allerlei Schlüsse aus diesen Aussagen gezogen. Ich denke, es würde hier zu weit gehen, alle diese Auslegungsvarianten anzuschauen, um unsere Frage zu diskutieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Argument, dass, wenn Phoebe als Dienerin der Gemeinde genannt wird, wie auch Paulus Diener der Gemeinde genannt wird, dass man dies bei ihr dann als eine Amtsbezeichnung sehen sollte, finde ich etwas weit hergeholt. Diese Worte bedeuten doch einfach, dass beide der Gemeinde dienen. Es könnte jeder Christ, der sich in irgend einer Form für die Gemeinde einsetzt, irgendeinen Dienst tut, Diener der Gemeinde genannt werden, ohne dass er deswegen eine Autoritäts-Position innehat, die der des Paulus gleicht...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich möchte aber jetzt definitiv diese Punkte verlassen, ich glaube, wir würden uns da nur noch im Kreis drehen. Gehen wir doch zum Punkt der Begründung mit der &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Schöpfungsordnung&lt;/span&gt; über:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei Deiner Frage bezüglich der Schuld der Frau (Eva) beim Sündenfall bin ich nicht ganz sicher, ob ich verstehe, was Du fragen willst.... Lass es mich so ausdrücken:&lt;br /&gt;Natürlich wurde Adam nicht verführt, wenn es Paulus so sagt. Oder willst Du zugunsten Deiner Position einen Widerspruch in der Schrift konstruieren?  ;-)&lt;br /&gt;Ich glaube, dass es in 1Tim 2:14 darum geht, zu sagen, dass es (von den beiden anwesenden Menschen) nicht Adam war, der von der Schlange überlistet wurde und zuerst in Sünde fiel. Das Einfallstor für die Sünde war die Frau. Aber die Schuld liegt bei Adam, denn er hatte die Situation nicht entsprechend seiner Verantwortung unter Kontrolle. Er hat eben seine geistliche Leitungsverantwortung als Bundeshaupt nicht wahrgenommen, sondern seiner Frau überlassen. Dadurch kam die Sünde über die Frau in die Menschheit hinein. Paulus führt das in dem Zusammenhang an, weil er die Männer in dieser Verantwortung haben will. Sie sollen die geistliche Leitung in der Gemeinde wahrnehmen. Für die Frauen ist grundsätzlich eine andere Rolle vorgesehen, siehe V. 15.&lt;br /&gt;Wenn Paulus in 1Kor 14:33f scheibt: &lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;br /&gt;Wie es in allen Gemeinden der Heiligen ist,  sollen die Frauen in den Gemeinden schweigen, denn es wird ihnen nicht erlaubt, zu reden, sondern sie sollen sich unterordnen, wie auch das Gesetz sagt.&lt;/span&gt;..&lt;br /&gt;...dann spricht er hier ebenfalls diese Sache an. Der einzige Ort im Gesetz, wo dazu etwas steht, ist nach dem Sündenfall (Gen 3:16): &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Nach deinem Mann wird dein Verlangen sein, er aber soll über dich herrschen!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Das Verlangen der Frau nach dem Mann ist das Verlagen, ihn zu bestimmen. Das ist eine Folge der Sünde. Das soll nicht so sein. Der Mann soll seine Verantwortung als Haupt wahrnehmen. In der Gemeinde u.a. dadurch, dass er die Leitungsverantwortung nicht an Frauen abgibt. Denn die Frau, die Lehrt und leitet, übt Autorität über den Mann (den eigenen und andere) aus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Ganze noch einmal zusammengefasst: Beim Sündenfall kam die hierarchische Ordnung der Geschlechter durcheinander. Deshalb kam die Sünde in die Welt. Paulus erinnert daran, weil er die Männer anhalten will, nicht wieder in einer Form zuzulassen, dass Frauen in eine geistliche Leitungsposition (wie Eva sie im Sündenfall innehatte) kommen. Aus eben diesem Grund verknüpft er das Lehr- und Leitungsverbot für Frauen mit der Schöpfungsordnung und dem Sündenfall.&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 255, 255);"&gt;.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8803329627894346793-8466175728662332962?l=kvetterli.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kvetterli.blogspot.com/feeds/8466175728662332962/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8803329627894346793&amp;postID=8466175728662332962' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8803329627894346793/posts/default/8466175728662332962'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8803329627894346793/posts/default/8466175728662332962'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kvetterli.blogspot.com/2009/11/debatte-zum-dienst-der-frau-in-der_8792.html' title='Debatte zum Dienst der Frau in der Gemeinde IX'/><author><name>Kurt Vetterli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09777758330352198860</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/-BzJ1qH-galA/TpXT0PCBtaI/AAAAAAAAAQM/xgHnosl9TCs/s220/KaVau.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8803329627894346793.post-5539841968735337665</id><published>2009-11-30T19:57:00.003Z</published><updated>2009-11-30T20:02:07.271Z</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Dienst der Frau'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Diskussion'/><title type='text'>Debatte zum Dienst der Frau in der Gemeinde VIII</title><content type='html'>&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;b&gt;&lt;span  lang="DE-CH" style="font-family:'Verdana','sans-serif';"&gt;Antwort #4 von Christian Haslebacher&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt; &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span  lang="DE-CH" style="font-family:'Verdana','sans-serif';"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span  lang="DE-CH" style="font-family:'Verdana','sans-serif';"&gt;Du schreibst: „&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:'Verdana','sans-serif';"&gt;Paulus verlangt, dass sich die  Frauen ihren Männern unterordnen. Und deshalb dürfen sie ihnen nicht lehrmässig  Anweisungen geben, ihnen sagen, wie sie sich zu verhalten  haben.“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:'Verdana','sans-serif';"&gt;Ich  antworte darauf: Wird in Epheser 5,22 die Frau zur Unterordnung unter ihren  Ehemann angehalten, wird in Epheser 5,25 mit allem Nachdruck die Liebe des  Mannes zur Frau gefordert, die alle Herrschaftsallüren aufhebt. So, wie es  selbstverständlich nicht nur für die Männer, sondern auch für die Frauen gilt,  dass sie ihre Ehepartner lieben sollen (Röm 13,8-9; Mt 22,37-40; 1Joh 4,7-8),  gehört die Unterordnung ebenfalls &lt;i&gt;auch&lt;/i&gt; zur Rolle des Mannes.  Epheser 5,21 spricht &lt;i&gt;vor&lt;/i&gt; der Unterordnung der Frau von der  &lt;i&gt;gegenseitigen&lt;/i&gt; Unterordnung. Wie für die Gemeindeglieder gilt auch für  Ehepartner inklusive Ehemänner: &lt;i&gt;„&lt;span style=""&gt;Tut  nichts aus Eigennutz ..., sondern in Demut achte einer den andern höher als sich  selbst, und ein jeder sehe nicht auf das Seine, sondern auch auf das, was dem  andern dient“&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;span style=""&gt; (Phil 2,3-4). Im  Weiteren hat sich der Mann Christus unterzuordnen (1Kor 11,3).Es geht in Epheser  5,21-33 also um die spezifische Unterordnung der Ehefrau im Lichte gegenseitiger  Unterordnung. Ein herausragendes Beispiel solcher gegenseitiger Unterordnung der  Ehepartner beschreibt Paulus in &lt;/span&gt;1. Korinther 7,4, gemäß dessen die Frauen  im Bereich der Sexualität dieselbe Autorität (&lt;span style=""&gt;exousiazo&lt;/span&gt;; vgl. Lk 22,25) über ihre Männer  ausüben wie die Männer über ihre Frauen. Worin besteht die Hauptstruktur und die  Unterordnung der Frau positiv ausgedrückt? Was heisst Unterordnung konkret? In  der Regel werden Ehepartner auf partnerschaftliche und einmütige Entscheidungen  zum Wohl der Ehegemeinschaft bedacht sein. Wo jedoch eine Entscheidung gefällt  werden muss, bevor sich die Ehepartner darin einig werden können, oder wenn eine  nicht auflösbare Pattsituation entsteht, die man nicht einfach stehen lassen  oder später noch lösen kann, muss ein Mitglied der Ehegemeinschaft einen  Stichentscheid treffen. Ein Aspekt der Unterordnung der Frau liegt darin, sich  in Gehorsam diesem Entscheid des Mannes anzuschliessen (1Pet 3,6) und den Mann  weiterhin zu ehren (Eph 5,33). Paulus folgend kommt im „Team“ der Ehe die Rolle  des „Teamleiters“ grundsätzlich dem Manne zu. (Ausnahmen kann es dann geben,  wenn der Mann seine Verantwortung als Haupt und „Teamleiter“ zum Beispiel  aufgrund psychischer oder körperlicher Leiden nicht wahrnehmen kann.) Eine  solche (paulusgemässe) Unterordnung der Ehefrau unter die Entscheidung ihres  Mannes bezieht sich auch auf das Engagement und Auftreten der Ehepartner in der  Öffentlichkeit und der Gemeinde. Auch die Mitarbeit der Frau in der Gemeinde  geschieht in Absprache mit ihrem Ehemann, wobei zu sagen ist, dass in einer  gesunden Ehe auch die Mitarbeit des Mannes in der Gemeinde in Absprache mit  seiner Ehefrau geschieht. Nach meinem Empfinden kann in unserer Kultur eine Frau  in der Gemeinde Lehre weitergeben, ohne dabei aus der Unterordnung unter ihren  Mann auszubrechen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:'Verdana','sans-serif';"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span  lang="DE-CH" style="font-family:'Verdana','sans-serif';"&gt;Du schreibst: „&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:'Verdana','sans-serif';"&gt;Der Gehorsam gegenüber diesem Verbot  kann nicht geübt werden, indem Frauen doch lehren und sich dabei 'kulturell'  irgendwie anders verhalten.“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span  lang="DE-CH" style="font-family:'Verdana','sans-serif';"&gt;Ich antworte: Der Gehorsam gegenüber den „Anweisungen“, einander die  Füsse zu waschen, beim Beten ein Kopftuch zu tragen, einander mit dem Bruderkuss  zu grüssen und beim Beten die Hände aufzuheben, kann deinem Argument folgend  ebenfalls nicht geübt werden, indem man all diese Dinge nicht tut und sich  &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:'Verdana','sans-serif';"&gt;'kulturell' irgendwie  anders verhält. Wie gesagt: Ich verstehe das Schweigen der Frau als  kulturbedingtes Zeichen der Unterordnung, wie ich Füsse wachen, Kopftuch,  Bruderkuss und aufheben der Hände als kulturbedingt betrachte.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:'Verdana','sans-serif';"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:'Verdana','sans-serif';"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;Wenn du  sagst, dass Ehelosigkeit und Kinderlosigkeit keine Hindernisse für ein  Ältestenamt sind, widerspricht dies klar den Anweisungen des Paulus, der sagt,  ein Ältester solle Mann einer Frau sein (1Tim 3,2) und gehorsame Kinder haben  (1Tim 3,4). Offenbar hältst du also nicht alle Anweisungen in 1Tim 3 für  allgemein verbindlich. Dass es ein Mann sein soll, hältst du aber für allgemein  verbindlich. In der einfachen Aussage „Mann einer Frau“ ist also das „Mann“  verbindlich, nicht aber „einer Frau“. Woher weisst du, dass das mit dem Mann  verbindlich ist? Du verweist auf 1. Timotheus 2,11ff. Das ist ein Zirkelschluss.  In deinem Eröffnungs-Statement hast du erklärt, die Aussagen von Paulus in 1.  Timotheus 2,12-14 seien allgemeinverbindlich und hast als Begründung dafür drei  Argumente aufgezählt, unter anderem 1. Timotheus 3. Nun begründest du 1.  Timotheus 3 wieder mit 1. Timotheus 2.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:'Verdana','sans-serif';"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:'Verdana','sans-serif';"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;Nochmals  kurz zu Phöbe und der Frage, welche Art von Diakon sie war. Der Begriff Diakonos  kommt in den Paulusbriefen 19mal vor (Es lebe BibleWorks!). Die Obrigkeit sowie  Paulus und seine Gefährten werden als Diener Gottes bezeichnet (Röm 13,3-4; 1Kor  3,5-7; 2Kor 6,4), falsche Apostel, Paulus, Epaphras und Timotheus als Diener  Christi (2Kor 11,23; Kol 1,7; 1Tim 4,6), Paulus und seine Begleiter als Diener  des neuen Bundes bzw. des Evangeliums (2Kor 3,6; Eph 3,6-7; Kol 1,23), Christus  als Diener der Juden (Röm 15,8) und als Diener der Sünde (Gal 2,17 in einer  rhetorischen Frage), die falschen Apostel als Diener des Satans und falsche  Diener der Gerechtigkeit (2Kor 11,14-15) und Tychikus als Diener und Bruder des  Paulus (Eph 6,21; Kol 4,7). In Philipper 1,1 und 1Timotheus 3 wird der Begriff  Diakon als Amtsbezeichnung gebraucht. Ein Diakon hat unter anderem die Aufgabe,  das „Geheimnis des Glaubens“ zu bewahren (1Tim 3,9 vgl. Anweisung an Timotheus  in 1,19). Paulus bezieht „Geheimnis“ inhaltlich vorwiegend (mind. 18 von 21  Stellen) auf Gottes Heilshandeln in Christus, das Evangelium. Diakon als  Amtsbezeichnung ist ein Diakon der Gemeinde (vgl. 1Tim 3,15). Paulus nennt Phöbe  „Diakon der Gemeinde“ (Röm 16,1). Neben Phöbe wird nur eine andere Person als  „Diakon der Gemeinde“ bezeichnet: Paulus selbst (Kol 1,24-25). Er ist es  &lt;i&gt;„durch das Amt, das Gott mir gegeben hat, dass ich euch sein Wort  reichlich predigen soll, nämlich das Geheimnis…“&lt;/i&gt; – schon  wieder dieses Geheimnis. Es scheint irgendwie mit dem „Diakon der Gemeinde“  verbunden zu sein. Wenn Paulus Phöbe also „Diakon der Gemeinde“ nennt, sollte  man das nicht unterschätzen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:'Verdana','sans-serif';"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:'Verdana','sans-serif';"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;Aber wenden  wir uns nun dem Hauptargument zu, dem Verweis des Paulus auf die  Schöpfungsreihenfolge und den Fall Evas. Da ich für heute glaub schon genug  geschrieben habe, erlaube ich mir, wieder einmal mit einer Frage zu schliessen.  Gemäss Römer 5,12 und 1. Korinther 15,21-22 kamen Sünde und Tod durch Adam in  die Welt. In 1. Timotheus 2,14 schreibt Paulus jedoch, dass sich Eva verführen  ließ und in Übertretung fiel (vgl. 2Kor 11,3), Adam aber nicht verführt wurde  (und in Übertretung fiel). Meine Frage an dich lautet: Stimmt diese Aussage des  Paulus in 1. Timotheus 2,14. Wurde Adam nicht verführt? Fiel er nicht in  Übertretung? Calvin korrigierte die Aussage in 1. Timotheus 2,14 in seinem  Kommentar jedenfalls unter Verweis auf Römer 5 und wies eine besondere Schuld  der Frau beim Sündenfall zurück.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 255, 255);"&gt;.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:'Verdana','sans-serif';"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8803329627894346793-5539841968735337665?l=kvetterli.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kvetterli.blogspot.com/feeds/5539841968735337665/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8803329627894346793&amp;postID=5539841968735337665' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8803329627894346793/posts/default/5539841968735337665'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8803329627894346793/posts/default/5539841968735337665'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kvetterli.blogspot.com/2009/11/debatte-zum-dienst-der-frau-in-der_30.html' title='Debatte zum Dienst der Frau in der Gemeinde VIII'/><author><name>Kurt Vetterli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09777758330352198860</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/-BzJ1qH-galA/TpXT0PCBtaI/AAAAAAAAAQM/xgHnosl9TCs/s220/KaVau.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8803329627894346793.post-5476269702286800454</id><published>2009-11-20T17:50:00.003Z</published><updated>2009-11-20T18:54:37.280Z</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Dienst der Frau'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Diskussion'/><title type='text'>Debatte zum Dienst der Frau in der Gemeinde VII</title><content type='html'>&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Antwort #3 von Kurt Vetterli&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sorry, aber ich muss doch noch einmal auf die Sache mit der Kultur und dem Schweigen zurückkommen. Ich kann es fast nicht glauben, dass Du den Punkt nicht sehen kannst. Du sagst, dass sich Unterordnung durch Schweigen ausdrückt, sei in unserer Kultur nicht gegeben. Natürlich ist das leider grösstenteils nicht mehr so. Weil eben der Feminismus soweit fortgeschritten ist, dass das Thema Unterordnung kaum mehr angesprochen werden kann, geschweige denn praktiziert wird. Und dieses Problem ist eben bis in die christliche Gemeinde eingedrungen. Deshalb ist auch hier die 'Kultur' so. Paulus verlangt, dass sich die Frauen ihren Männern unterordnen. Und deshalb dürfen sie ihnen nicht lehrmässig Anweisungen geben, ihnen sagen, wie sie sich zu verhalten haben. Das ist der Punkt. Und diese Sache ist nun mal einfach nicht an eine Zeit oder ein kulturelles Umfeld gebunden. Sollte es in irgend einem fernen Winkel von Afrika einen Stamm geben, in dem das Matriarchat gilt, wo also die Frauen den Männern Anweisungen geben, dann ist das die Kultur von diesem Stamm. Aber die Kultur ist darum an der Heiligen Schrift gemessen falsch. Paulus hat den Frauen verboten, Männer zu belehren und ihnen gegenüber Autorität auszuüben. Der Gehorsam gegenüber diesem Verbot kann nicht geübt werden, indem Frauen doch lehren und sich dabei 'kulturell' irgendwie anders verhalten. Das ist absurd!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Thema der männlichen Endungen und Voraussetzungen für die Leitungsämter möchte ich es kurz machen.&lt;br /&gt;Du gibst eigentlich den Grund für die Voraussetzungen dieser Ämter ziemlich so wieder, wie ich es auch sehe. Wenn man jemanden für einen solchen Dienst auswählen wollte, musste man sehen können, dass er in seiner Familie eine geistliche Leiterschaft praktizierte, die entsprechende Früchte brachte.&lt;br /&gt;Wenn er nun nicht verheiratet war, müsste man das an anderen Dingen sehen können. Die Ehelosigkeit oder Kinderlosigkeit ist sicher kein Hindernis für ein solches Amt, wie Du zurecht anmerkst, sonst wäre Timotheus nicht qualifiziert gewesen (Paulus könnte Witwer oder geschieden gewesen sein - seinen früheren Sitz im hohen Rat hätte er nicht innehaben können als Lediger).&lt;br /&gt;Ich glaube ebenfalls, dass Paulus auch für das Amt des Diakons nur Männer vorsah - wie das aus dem Kontext hervorgeht. Mit 'die Frauen' in 1Tim 3:11 sind ihre Ehefrauen gemeint.&lt;br /&gt;Natürlich sind durch die Anforderungen, die Paulus stellt, auch bestimmte Männer vom Leitungsamt ausgeschlossen. Nicht nur solche, die mehr als eine Frau haben, oder unrechtmässig geschieden und wiederverheiratet waren, oder die ihre Familie nicht recht führen, sondern auch Trinker, Streitsüchtige, usw. Aber daneben eben auch Frauen. Diese wurden schon vorher, Kap 2, Du erinnerst Dich sicher, von einem solchen Amt ausgeschlossen. Sie sollen ja nicht lehren und Autorität über Männer haben. Deshalb. Und die Vorsteher sollen ja auch lehrfähig sein. Sie leiten durch die Lehre. Das schliesst die Frauen implizit aus, nachdem sie in Kapitel 2 explizit davon ausgeschlossen wurden.&lt;br /&gt;Dass Phoebe das Amt eines Diakons hatte, halte ich für unwahrscheinlich. Der Begriff 'diakonos' existiert nur als männlicher. Es ist im NT nicht vorwiegend ein Begriff für das Amt, sondern kommt öfter als allgemeine Bezeichnung für jemanden, der einen Dienst tut, vor. In diesem Sinn war Phoebe eine Dienerin der Gemeinde in Kenchrea. Sie hatte wohl nicht das Amt eines Diakons inne.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber in einem Punkt will ich Dir doch Recht geben: eine männliche Endung macht noch nicht unbedingt einen Mann. Es gibt ja im Griechischen auch ausschliesslich weibliche Begriffe mit einer männlichen Endung, z.B. 'parthenos' (Jungfrau).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von mir aus könnten wir nun zur Frage der Schöpfungsordnung übergehen. Das ist m.E. auch der viel wichtigere Punkt als die Sache mit den Dienstvoraussetzungen. Nämlich, wie Du mich richtig interpretiert hast, weil ich denke, dass man auf diesem Grund nicht mehr mit kulturellen Argumenten kommen kann. So wie Gott den Menschen bei seiner Erschaffung konzipiert hat, so muss er auch leben. Der Mann ist der erste, das Haupt der Schöpfung und hat damit die Verantwortung. Er kann diese nicht einem anderen Geschöpf überlassen und hat nicht die Freiheit, die Ordnung Gottes umzukehren oder umzudeuten, um sich aus der Verantwortung zu stehlen. Seit dem Sündenfall ist es zwar seine Neigung, dies zu tun und aus Bequemlichkeit der Frau zu überlassen. Gott sagt ihm aber eindeutig, dass er das nicht tun soll. Die Frau im Gegenzug hat die sündhafte Neigung, Leitung an sich zu nehmen. Der Mann soll dies nicht zulassen (s. z.B. Gen 3:16).&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 255, 255);"&gt;.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8803329627894346793-5476269702286800454?l=kvetterli.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kvetterli.blogspot.com/feeds/5476269702286800454/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8803329627894346793&amp;postID=5476269702286800454' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8803329627894346793/posts/default/5476269702286800454'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8803329627894346793/posts/default/5476269702286800454'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kvetterli.blogspot.com/2009/11/debatte-zum-dienst-der-frau-in-der_20.html' title='Debatte zum Dienst der Frau in der Gemeinde VII'/><author><name>Kurt Vetterli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09777758330352198860</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/-BzJ1qH-galA/TpXT0PCBtaI/AAAAAAAAAQM/xgHnosl9TCs/s220/KaVau.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8803329627894346793.post-745632694989793018</id><published>2009-11-18T10:26:00.000Z</published><updated>2009-11-18T10:27:24.698Z</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Dienst der Frau'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Diskussion'/><title type='text'>Debatte zum Dienst der Frau in der Gemeinde VI</title><content type='html'>&lt;meta equiv="Content-Type" content="text/html; 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Ich übersetzte dieses Partizip Präsens mit „und dabei“, du übersetzt mit „indem“, die Einheitsübersetzung übersetzt „beim Gebet“. Der Unterschied ist für mich in dieser Frage nicht entscheidend. Der Punkt ist, dass Paulus hier mit seinem „Ich will“ vier Verse vor seinem „Ich gestatte nicht“ keine vollumfänglich allgemeingültige Aussage macht, sondern eine zumindest teilweise kulturbezogene.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Auf die Frage, ob die Unterordnung der Frauen gegenüber den (Ehe-)Männern in der heutigen Zeit nicht auf andere Weise als dem Schweigen zum Ausdruck gebracht werden könne, antwortest du mit zwei Argumenten:&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;1. Lehre sei keine kulturbezogene Haltung. Das stimmt zwar, was den Inhalt der Lehre betrifft, aber das habe ich auch nie angezweifelt. Meine Message ist: Die Tatsache, dass sich Unterordnung durch Schweigen ausdrückt, ist in unserer heutigen Kultur so nicht gegeben. Deshalb könnte Unterordnung heute auch anders zum Ausdruck gebracht werden. Die Frage, ob Paulus mit Lehrverbot für die Frau eine kulturellbedingte Aussage gemacht hat, ist jedoch eine andere, die es noch zu klären gilt. Tatsache ist einfach, dass die Verse davor von kultur- und situationsbezogenen Anwendungen geistlicher Prinzipien strotzen.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;2. Paulus nimmt Bezug auf Adam und Eva. Was Paulus mit der Schöpfungsordnung begründet, kann nicht kulturbedingt sein. Das ist dein eigentliches Argument, das du auch als einziges in der Zusammenfassung wieder aufnimmst. Um nochmals auf dein Eröffungs-Statement und meine Antwort darauf zurück zu kommen, begründest du die Richtigkeit des ersten Arguments (der direkte Zusammenhang des Abschnittes (1Tim 2,8-11) mit deinem zweiten Argument.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Ich schlage deshalb vor, dass wir unsere Debatte über dein erstes Argument des Eröffnungs-Statements verlassen. Ich würde, bevor wir auf das zweite Argument eingehen, jedoch gerne zuerst über das dritte diskutieren. Ich halte das zweite Argument für das Entscheidende und würde daher gerne zuerst das dritte anschauen, um für das zweite gut vorbereitet zu sein.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Dein drittes Argument lautete u.a., dass Paulus in 1Tim 3 die Bedingungen für den Ältesten-Dienst nenne, wobei der Begriff 'episkopos' (sowie die synonymen Begriffe 'presbyteros' und 'poimen') ein ausschliesslich männliches Nomen sei. Dann werde deutlich gesagt, der 'episkopos' müsse Mann einer Frau sein. Eine Frau kann nicht Mann einer Frau sein. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Ich stimme dir in diesen Aussagen zu. So, wie Ehemänner und Väter die Leiterschaft in ihren Familien wahrnehmen sollen, so sollen gemäss 1Tim 3,1-7 weise, reife Männer als „Bischöfe“ beziehungsweise „Älteste“ die Leiterschaft in der Gemeinde wahrnehmen. Die Gemeinde braucht Leiter, die ihre Fähigkeiten bereits im Kontext der Familie gezeigt haben (1Tim 3,2.4). Ein Ältester muss demnach der Ehemann einer Frau sein, seinem eigenen Haus gut vorstehen und gehorsame (1Tim 3,2.4) und gläubige (Tit 1,6) Kinder haben. Offenbar braucht das Leiten der Gemeinde ähnliche Weisheit und Fähigkeiten wie das Leiten einer Familie (1Tim 3,5). Die Frage ist jedoch, ob diese Übertragung von der Familie auf die Gemeinde, welche Paulus in 1Tim vollzieht, für alle Gemeinden zu allen Zeiten gültig ist. Ist dies tatsächlich der Fall und nicht nur für Gemeinden, die zum Beispiel wie die Gemeinde in Ephesus in einer Krise sind, schliesst 1Tim 3,1-7 (und Titus 1,6) nicht nur Frauen vom Ältestenamt aus, sondern auch Männer, die keine Lehrbegabung haben, die nicht verheiratet sind, deren Kinder nicht gläubig sind oder die überhaupt keine Kinder haben. Oder wie kann jemand beweisen, dass er seinem Haus gut vorstehen kann, wenn er gar kein Haus hat, dem er vorstehen könnte? Die Frage wäre dann aber auch, wie weit Paulus und Timotheus selbst diesen Ansprüchen genügten? Waren sie verheiratet (1Kor 7,1.7-8.25-27.32-34)? Hatten sie Kinder? Standen sie ihren Häusern gut vor? Hatten sie überhaupt Häuser, denen sie vorstehen konnten? – Es ist auf jeden Fall nicht statthaft, einzelne Aussagen aus dem Anforderungskatalog an Älteste in 1Tim 3,2-7 in reiner Willkür stärker zu gewichten als andere. Wenn man 1Tim 3,2-7 benutzen will um zu beweisen, dass nur Männer das Ältestenamt wahrnehmen dürfen und dass deshalb die Leiterschaft in der Gemeinde grundsätzlich den Männern vorbehalten ist, dann müssen auch alle anderen Anforderungen an diese Männer Gültigkeit haben. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Paulus sagt tatsächlich, ein Ältester müsse „Mann einer einzigen Frau“ sein (1Tim 3,2), er schliesst hier jedoch nicht ausdrücklich aus, dass es nicht auch eine Frau eines einzigen Mannes sein könnte. Interessant ist in diesem Zusammenhang auch, dass Paulus in 1Tim 3,8-11 bei den Voraussetzungen für Diakone schreibt, sie müssten wie die Ältesten Mann einer einzigen Frau sein (1Tim 3,2.12) und ihrem Haus gut vorstehen (1Tim 3,4.12). Paulus scheint bei den Diakonen wie bei den Ältesten also nur Männer im Blick zu haben. „Frau“ in 1Tim 3,11 könnte sich zwar anstatt auf die Ehefraunen der Diakone theoretisch auch auf weibliche Diakone beziehen, der Kontext von Vers 12 scheint aber zu zeigen, dass Paulus hier klar von Männern als Diakonen ausgeht. Der Punkt ist jedoch der, dass Paulus in Röm 16,1 Phöbe &lt;i&gt;„Diakon&lt;/i&gt; (männlich!) &lt;i&gt;der Gemeinde“ &lt;/i&gt;nennt und es somit mindestens einen weibliche Diakon gab. Obwohl Paulus in 1Tim 3 nur von männlichen Diakonen spricht, schloss das Frauen also nicht von diesem Amt aus. Aus diesem Grund ist es unzulässig zu argumentieren, Frauen seien vom Ältestenamt ausgeschlossen, weil Paulus in 1Tim 3 nur von männlichen Ältesten spricht.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 255, 255);"&gt;.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;  &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8803329627894346793-745632694989793018?l=kvetterli.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kvetterli.blogspot.com/feeds/745632694989793018/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8803329627894346793&amp;postID=745632694989793018' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8803329627894346793/posts/default/745632694989793018'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8803329627894346793/posts/default/745632694989793018'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kvetterli.blogspot.com/2009/11/debatte-zum-dienst-der-frau-in-der_18.html' title='Debatte zum Dienst der Frau in der Gemeinde VI'/><author><name>Kurt Vetterli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09777758330352198860</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/-BzJ1qH-galA/TpXT0PCBtaI/AAAAAAAAAQM/xgHnosl9TCs/s220/KaVau.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8803329627894346793.post-1551293364183144114</id><published>2009-11-16T17:51:00.004Z</published><updated>2009-11-16T18:51:58.349Z</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Dienst der Frau'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Diskussion'/><title type='text'>Debatte zum Dienst der Frau in der Gemeinde V</title><content type='html'>&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Antwort #2 von Kurt Vetterli&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;OK, Christian, ich versuche, der Reihe nach auf Deine Voten einzugehen:&lt;br /&gt;Mit den Ausführungen zu dem "jeweiligen geistlichen Prinzip und dessen kulturbezogener Anwendung" bin ich grösstenteils einverstanden. Es entspricht dem, was ich zuvor schon sagte. Einzig das "allgemeingültige Prinzip" hinter dem Kopftuchtragen würde ich etwas etwas präziser wiedergeben, nämlich damit, dass die Frau sich unter die Autorität des Mannes unterordnen soll - dass sie damit ihre schöpfungsgemässe Stellung richtig lebt und so dem Mann Ehre macht. Das Kopftuch (oder die Verschleierung) ist das Zeichen der Unterordnung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Du schreibst:&lt;br /&gt;"&lt;span style="font-style: italic;"&gt;In 1Tim 2,8 bekundet Paulus einige wenige Sätze vor der umstrittenen Aussage in 1Tim 2,12, er wolle, dass die Männer an allen Orten beten und dabei die Hände aufheben. Kaum ein Ausleger, der Paulus' Aufforderung „Einer Frau gestatte ich nicht, dass sie lehre“ allgemeingültig versteht, vertritt auch diese Aufforderung mit derselben Dringlichkeit&lt;/span&gt;."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier lässt Du beim Zitat von 1Tim 2:8 etwas wichtiges weg. Tust Du das bewusst? Paulus schreibt nicht, er wolle, dass die Männer an allen Orten beten und dabei die Hände aufheben. Sondern er schreibt, die Männer sollen an allen Orten beten &lt;span style="font-style: italic;"&gt;indem sie heilige Hände aufheben&lt;/span&gt;. Das ist als Gegensatz dazu gemeint, dass sie unheilige Hände aufheben könnten. Das könnte ersetzt werden mit "ich will, dass sie in heiliger Haltung beten" oder "ich will, dass sie heilige Hände falten."&lt;br /&gt;Du vergleichst die äussere (meinetwegen kulturbedingte) Haltung der Hände beim Beten der Männer mit dem "Lehren der Frau". Das ist aber ein ziemlicher Quantensprung. Wenn Du etwas vergleichen willst, dann vergleiche die äussere Haltung der Männer beim Beten mit der Bekleidung der Frauen in Vers 9 gleich danach.&lt;br /&gt;Im folgenden Vers, V. 10, fährt Paulus weiter mit Anweisungen betreffend geistlicher Haltung der Frauen, ebenso in Vers 11. Dort wird explizit die Unterordnung erwähnt. Die Unterordnung wird von der Frau praktiziert, indem sie nicht lehrt, sondern sich still verhält (V.12).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Du fragst nun am Schluss Deines Votums, ob die Frau die Unterordnung unter ihren Mann nicht anders praktizieren kann, als durch nicht-lehren (schweigen). Ich denke nicht. Erstens entspricht das Lehren der Gemeinde nicht einer äusseren, kulturbezogenen Haltung. Das Lehren der Gemeinde als Unterricht im Wort Gottes und als autoritative Anleitung zum Ausleben des gelerten ist eine geistliche Sache an sich. Zweitens dürfen wir nicht übersehen, dass Paulus ja gerade in dem Zusammenhang die Geschichte mit Adam und Eva erwähnt. Eigentlich sagt er hier, dass beim Sündenfall etwas eingetreten ist, das sich in der Gemeinde nicht wiederholen darf. Nämlich, dass die Frau den Mann anleitete, ihn quasi lehrte, auf das falsche Wort (das des Teufels anstatt Gottes) zu hören. Der Mann gehorchte der (Lehre der) Frau. Die geistliche Ordnung (Hierarchie) wurde auf den Kopf gestellt, dadurch kam es zur Sünde. Die Gemeinde soll nun die Ordnung Gottes für Mann (Haupt und geistlicher Leiter) und Frau (von Gott gegebene Hilfe, untergeordnet) einhalten und darum den Frauen keine geistliche Autorität in der Gemeinde geben.&lt;br /&gt;Es ist interessant, dass Du in dem Zusammenhang auch 1.Korinther 14 erwähnst. Dort führt Paulus das Schweigegebot für Frauen mit dem folgenden Satz ein: "&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Wie es in allen Gemeinden der Heiligen ist,  sollen die Frauen in den Gemeinden schweigen&lt;/span&gt;..." (1Kor 14:33-34).&lt;br /&gt;Allgemeingültiger könnte er das nicht sagen: "Wie es in &lt;span style="font-style: italic; font-weight: bold;"&gt;allen Gemeinden&lt;/span&gt; ist." - kurz darauf schreibt er auch noch: "Wie auch das Gesetz sagt" - auch hier eine Autorität, die weit über die korinthische (griechische) Kultur hinausgeht; es ist biblisches Gebot!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also noch einmal zusammenfassend: Was Paulus mit der Schöpfungsordnung (die beim Sündenfall missachtet wurde) und mit dem Gesetz begründet, kann nicht einfach als kulturbedingt abgetan und in unserer Zeit ignoriert werden.&lt;br /&gt;Mir scheint einfach, hier wird nicht Gottes Wort in einer Haltung der Bereitschaft zum Gehorsam gelesen, sondern es werden Schlupflöcher für Interpretationen gesucht, durch die man die eigene Praxis rechtfertigen kann.&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 255, 255);"&gt;.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8803329627894346793-1551293364183144114?l=kvetterli.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kvetterli.blogspot.com/feeds/1551293364183144114/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8803329627894346793&amp;postID=1551293364183144114' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8803329627894346793/posts/default/1551293364183144114'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8803329627894346793/posts/default/1551293364183144114'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kvetterli.blogspot.com/2009/11/debatte-zum-dienst-der-frau-in-der_16.html' title='Debatte zum Dienst der Frau in der Gemeinde V'/><author><name>Kurt Vetterli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09777758330352198860</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/-BzJ1qH-galA/TpXT0PCBtaI/AAAAAAAAAQM/xgHnosl9TCs/s220/KaVau.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8803329627894346793.post-4811137497205555919</id><published>2009-11-10T09:04:00.000Z</published><updated>2009-11-10T09:05:40.214Z</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Dienst der Frau'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Diskussion'/><title type='text'>Debatte zum Dienst der Frau in der Gemeinde IV</title><content type='html'>&lt;meta equiv="Content-Type" content="text/html; 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Wenn ich deine Antwort lese, bin ich froh, dass ich meine Rückfrage gestellt habe.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt; font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;,&amp;quot;sans-serif&amp;quot;; color: rgb(31, 73, 125);" lang="DE"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt; font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;,&amp;quot;sans-serif&amp;quot;; color: rgb(31, 73, 125);" lang="DE"&gt;Du argumentierst, man müsse zwischen innerer und äusserer Haltung unterscheiden. Ich stimme dir im Grundsatz zu, würde jedoch nicht von innerer und äusserer Haltung sprechen (das greift mir zu kurz), sondern von allgemeingültigem, geistlichem Prinzip und dessen situations- und kulturbezogenen Anwendung. So wird zum Beispiel der Befehl des Paulus, dass Christen sich gegenseitig mit einem Kuss grüssen sollen (Röm 16,16; 1Kor 16,20; 2Kor 13,12; 1Thes 5,26), im Allgemeinen als kulturbezogene Anwendung des geistlichen Prinzips der Bruderliebe verstanden. Der Befehl Jesu an seine Jünger, sich untereinander die Füsse zu waschen (Joh 13,14), wird in der Regel als kulturbezogene Anwendung des geistlichen Prinzips verstanden, sich gegenseitig demütig zu dienen und einander im geistlichen Sinne rein zu halten (zurechthelfen, Gal 6,1-2). Man könnte viele weitere Beispiele aufzählen, bei denen man zwischen allgemeingültigem, geistlichem Prinzip und dessen situations- und kulturbezogener Anwendung unterscheiden muss. Ich nenne noch eines aus dem Gebiet der Frauenfrage: In der Regel wird die Forderung, dass eine Frau beim (öffentlichen) Beten und prophetischen Reden eine Kopfbedeckung tragen müsse (1Kor 11,5-6), als kulturbedingte Aufforderung verstanden. Das allgemeingültige Prinzip dahinter ist wohl, dass die Frau sich in einer Art und Weise verhalten soll, die ihrem Mann, Christus und ihr selbst keine Schande bringt, sondern Ehre. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt; font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;,&amp;quot;sans-serif&amp;quot;; color: rgb(31, 73, 125);" lang="DE"&gt;Der Punkt ist nun der: Haben bestimmte biblischen Aussagen tatsächlich keinen überzeitlichen Charakter, sondern einen kultur- und situationsbezogenen, dann betreibt derjenige (bewusst oder unbewusst) Kritik an der Bibel, der das nicht wahrhaben will. (Das Umgekehrte gilt natürlich auch.) – Soweit einige grundsätzliche hermeneutische Gedanken. Kommen wir zurück zu deinem ersten Argument, dem direkten Zusammenhang des Abschnittes in 1Tim 2,8-11:&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt; font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;,&amp;quot;sans-serif&amp;quot;; color: rgb(31, 73, 125);" lang="DE"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt; font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;,&amp;quot;sans-serif&amp;quot;; color: rgb(31, 73, 125);" lang="DE"&gt;In 1Tim 2,8 bekundet Paulus einige wenige Sätze vor der umstrittenen Aussage in 1Tim 2,12, er wolle, dass die Männer an allen Orten beten und dabei die Hände aufheben. Kaum ein Ausleger, der Paulus' Aufforderung „Einer Frau gestatte ich nicht, dass sie lehre“ allgemeingültig versteht, vertritt auch diese Aufforderung mit derselben Dringlichkeit. Mit gutem Grund: Erstens wird das Aufheben der Hände in der Bibel lediglich als eine von verschiedenen Gebetshaltungen erwähnt. Zweitens geht es Paulus hier sicher weniger um die Form des Gebetes als um das Gebet selbst. Das allgemeingültige Prinzip hinter dieser Aussage dürfte in der richtigen Haltung des Betenden liegen, der sich zu Gott hin ausstreckt, alles von ihm erwartet und mit einem reinen Gewissen vor Gott tritt (Jes 1,15-16). Trotzdem bleibt klar, dass Paulus mit seinem „Ich will“ vier Verse vor seinem „Ich gestatte nicht“ (1Tim 2,12) keine allgemeingültige Aussage gemacht hat. Was die Aussagen zur Kleidung, Haarstiel und Schmuck betrifft, erklärst du in deiner Antwort #1 ebenfalls selber, dass es sich um kulturbezogene Aussagen handelt. Paulus macht also in 1Tim 2,8-10 mit seinen Aussagen zum Händehochhalten, der Kleidung, dem Haarstiel und dem Schmuck lauter kultur- und situationsbezogene Anwendungen von geistlichen Prinzipien. Der gesamte direkte Kontext von 1Tim 2,12 schreit uns also entgegen: kultur- und situationsbezogene Anwendungen von geistlichen Prinzipien.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt; font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;,&amp;quot;sans-serif&amp;quot;; color: rgb(31, 73, 125);" lang="DE"&gt;Die Frage ist nun, ob man nicht auch in 1Tim 2,11-12 zwischen allgemeingültigem, geistlichem Prinzip und situations- und kulturbezogener Anwendung unterscheiden sollte. Könnte die Unterordnung der (Ehe-)Frauen gegenüber den (Ehe-)Männern (vgl. 1Kor 14,35 „ihre Männer“) in der heutigen Zeit nicht auch auf andere Weise als dem Schweigen zum Ausdruck gebracht werden? &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt; font-family: &amp;quot;Arial&amp;quot;,&amp;quot;sans-serif&amp;quot;; color: rgb(31, 73, 125);" lang="DE"&gt;(Entschuldige bitte, dass ich wieder mit einer Frage schliesse. Dass ich diese Frage mit „vermutlich ja“ beantworten würde, liegt nahe. Falls du die Frage anders beantwortest, würde mich interessieren, weshalb.)&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8803329627894346793-4811137497205555919?l=kvetterli.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kvetterli.blogspot.com/feeds/4811137497205555919/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8803329627894346793&amp;postID=4811137497205555919' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8803329627894346793/posts/default/4811137497205555919'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8803329627894346793/posts/default/4811137497205555919'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kvetterli.blogspot.com/2009/11/debatte-zum-dienst-der-frau-in-der_10.html' title='Debatte zum Dienst der Frau in der Gemeinde IV'/><author><name>Kurt Vetterli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09777758330352198860</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/-BzJ1qH-galA/TpXT0PCBtaI/AAAAAAAAAQM/xgHnosl9TCs/s220/KaVau.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8803329627894346793.post-5442628495963485942</id><published>2009-11-07T10:28:00.004Z</published><updated>2009-11-07T17:55:17.042Z</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Dienst der Frau'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Diskussion'/><title type='text'>Debatte zum Dienst der Frau in der Gemeinde III</title><content type='html'>&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Antwort #1 von Kurt Vetterli&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;Christian&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;,&lt;/span&gt;&lt;span&gt; Du antwortest eigentlich nicht auf mein Statement, sondern fasst es lediglich zusammen.&lt;br /&gt;Dann stellst Du eine Frage&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;,&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt; die eigentlich nicht eine Frage ist, wenn ich sie recht interpretiere, sondern eine in einer Frage eingepackte&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;/span&gt;&lt;span&gt;Aussage&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;, &lt;/span&gt;&lt;span&gt;die ich etwa folgendermassen verstehe&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;:&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;"&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Wenn man sagt, dass Paulus hier allgemeine Anweisungen gibt, die für alle Gemeinden überall und zu allen Zeiten gelten, dann sagt man auch, dass die Männer beim Beten immer die Hände erheben sollen&lt;/span&gt;."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich würde das folgendermassen beantworten:&lt;br /&gt;Schau nicht zu sehr auf einzelne Formulierungen, sondern achte darauf, dass Du den Zusammenhang nicht aus den Augen verlierst!&lt;br /&gt;Im Zusammenhang geht es um Haltungen. Und zwar nicht um äussere Haltungen, sondern um die inneren (die natürlich durch die Äusserlichkeiten ausgedrückt werden).&lt;br /&gt;Paulus sagt, wie, mit welcher inneren Haltung die Frauen sich kleiden sollen und die Männer die Hände aufheben sollen. Es geht in erster Linie weder um die Art der Kleider der Frauen noch um die äussere Gebetshaltung der Männer.&lt;br /&gt;Die Männer sollen &lt;span style="font-style: italic;"&gt;heilige&lt;/span&gt; Hände hochhalten. Das hochhalten der Hände ist einfach die übliche Gebetshaltung. Darum gehts nicht. Es geht Paulus darum, zu sagen: "Die Männer sollen beten und dabei frei sein von Zorn und Unheiligkeit."&lt;br /&gt;Ob sie dabei die Hände vor der Brust hochalten oder über dem Kopf, oder sie gar falten, das spielt sowenig eine Rolle wie die Auswahl der Kleider der Frauen, von denen verlangt wird, sie sollen sich mit würdiger Haltung, Schamhaftigkeit und Sittsamkeit schmücken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also: Ja, die Anweisung an die Männer zum Gebet in heiliger Haltung gilt für alle christlichen Männer zu allen Zeiten. Wenn wir heute vielerorts die Hände beim Beten nicht hochhalten, sondern sie z.B. falten, ist das keine Missachtung der Anweisung in 1Tim 2:8. Wenn wir sie aber falten und dabei Zorn (Unversöhnlichkeit) im Herzen haben, dann missachten wir die Anweisung und sündigen.&lt;br /&gt;Die Anweisung (bzw. das Verbot) an die Frauen, zu lehren, autoritativ zu verkündigen, ist keine Frage der äusserlichen Haltung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt wünsche ich mir aber, dass Du nicht wieder mit einer Gegenfrage antwortest, sondern Deinen Standpunkt begründest...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 255, 255);"&gt;.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8803329627894346793-5442628495963485942?l=kvetterli.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kvetterli.blogspot.com/feeds/5442628495963485942/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8803329627894346793&amp;postID=5442628495963485942' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8803329627894346793/posts/default/5442628495963485942'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8803329627894346793/posts/default/5442628495963485942'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kvetterli.blogspot.com/2009/11/debatte-zum-dienst-der-frau-in-der_2533.html' title='Debatte zum Dienst der Frau in der Gemeinde III'/><author><name>Kurt Vetterli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09777758330352198860</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/-BzJ1qH-galA/TpXT0PCBtaI/AAAAAAAAAQM/xgHnosl9TCs/s220/KaVau.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8803329627894346793.post-842527036525881853</id><published>2009-11-07T10:21:00.002Z</published><updated>2009-11-07T10:24:51.093Z</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Dienst der Frau'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Diskussion'/><title type='text'>Debatte zum Dienst der Frau in der Gemeinde II</title><content type='html'>&lt;meta equiv="Content-Type" content="text/html; charset=utf-8"&gt;&lt;meta name="ProgId" content="Word.Document"&gt;&lt;meta name="Generator" content="Microsoft Word 12"&gt;&lt;meta name="Originator" content="Microsoft Word 12"&gt;&lt;link rel="File-List" href="file:///C:%5CUsers%5CKURTVE%7E1%5CAppData%5CLocal%5CTemp%5Cmsohtmlclip1%5C01%5Cclip_filelist.xml"&gt;&lt;link rel="themeData" href="file:///C:%5CUsers%5CKURTVE%7E1%5CAppData%5CLocal%5CTemp%5Cmsohtmlclip1%5C01%5Cclip_themedata.thmx"&gt;&lt;link rel="colorSchemeMapping" href="file:///C:%5CUsers%5CKURTVE%7E1%5CAppData%5CLocal%5CTemp%5Cmsohtmlclip1%5C01%5Cclip_colorschememapping.xml"&gt;&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt;  &lt;w:worddocument&gt;   &lt;w:view&gt;Normal&lt;/w:View&gt;   &lt;w:zoom&gt;0&lt;/w:Zoom&gt;   &lt;w:trackmoves/&gt;   &lt;w:trackformatting/&gt;   &lt;w:hyphenationzone&gt;21&lt;/w:HyphenationZone&gt;   &lt;w:punctuationkerning/&gt;   &lt;w:validateagainstschemas/&gt;   &lt;w:saveifxmlinvalid&gt;false&lt;/w:SaveIfXMLInvalid&gt;   &lt;w:ignoremixedcontent&gt;false&lt;/w:IgnoreMixedContent&gt; 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Sollte es anderswo vergleichbare Situationen geben, hätten die Aussagen in 1Tim 2,12 unter Umständen volle Gültigkeit.&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoPlainText"&gt;Du führst in deinem Eröffnungs-Statement drei Argumente aus, auf Grund derer du die Allgemeingültigkeit der Aussagen in 1Tim 2,12-14 für die Kirche Christi aller Zeiten bis zur Wiederkunft Christi ableitest: &lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoPlainText"&gt;1.) Der direkte Zusammenhang des Abschnittes (1Tim 2,8-11),&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoPlainText"&gt;2.) der Zusammenhang der ganzen Schrift (Schöpfungs- und Fallreihenfolge 1Tim 2,13-14; Schöpfungsreihenfolge 1Kor 11,8-9),&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoPlainText"&gt;3.) der Weitere Zusammenhang des Briefes (Bedingungen für Älteste 1Tim 3,1-13; Aussage in 1Tim 3,14-15).&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoPlainText"&gt;Ich schlage vor, dass wir die Debatte zunächst auf diese drei Argumente konzentrieren und uns vorerst mit dem ersten Argument befassen, dem direkten Zusammenhang des Abschnittes (1Tim 2,8-11).&lt;/p&gt;&lt;p style="font-family: arial;" class="MsoPlainText"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoPlainText"&gt;Darf ich davon ausgehen, dass du die Position vertrittst, dass die Männer in der Gemeinde an allen Orten beim Gebet ihre Hände aufzuheben haben, wie Paulus das in 1Tim 2,8 fordert?&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoPlainText"&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 255, 255); font-family: arial;"&gt;.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;  &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8803329627894346793-842527036525881853?l=kvetterli.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kvetterli.blogspot.com/feeds/842527036525881853/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8803329627894346793&amp;postID=842527036525881853' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8803329627894346793/posts/default/842527036525881853'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8803329627894346793/posts/default/842527036525881853'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kvetterli.blogspot.com/2009/11/debatte-zum-dienst-der-frau-in-der_07.html' title='Debatte zum Dienst der Frau in der Gemeinde II'/><author><name>Kurt Vetterli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09777758330352198860</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/-BzJ1qH-galA/TpXT0PCBtaI/AAAAAAAAAQM/xgHnosl9TCs/s220/KaVau.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8803329627894346793.post-5719241519427371796</id><published>2009-11-04T18:29:00.010Z</published><updated>2009-11-06T13:30:08.787Z</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Dienst der Frau'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Diskussion'/><title type='text'>Debatte zum Dienst der Frau in der Gemeinde</title><content type='html'>&lt;span style="font-style: italic;font-family:arial;font-size:100%;"  &gt;Gelten die Aussagen von Paulus zur Beschränkung gewisser Dienste auf Männer für alle Zeiten oder sind sie lediglich bedingt durch und begrenzt auf das Umfeld und die Situation, in der Paulus schreibt?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:arial;" &gt;Darüber soll debattiert werden.&lt;/span&gt; &lt;span style="font-style: italic;font-family:arial;" &gt;Mit dem untenstehenden ersten Artikel wird die Debatte gestartet. Ich, &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Kurt Vetterli&lt;/span&gt;, vertrete die Position, dass die Schriftstellen mit den Aussagen zum Dienst der Frau in der Gemeinde - insbesondere für diese Diskussion 1. Timotheus 2:12 und Kontext - für die Kirche aller Zeiten gilt, &lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold; font-style: italic;font-family:arial;" &gt;Christian Haslebacher&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-family:arial;" &gt; vertritt die Gegenposition, nämlich, dass diese Aussagen zeitlich, bzw. lokal, begrenzt sind. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Eröffnungs-Statement Kurt Vetterli:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Die Aussagen von Paulus in 1Tim 2:12-14 gelten nicht nur für die damalige Gemeinde, in der Timotheus diente, resp. ihrem direkten Umfeld, sondern für die Kirche Christi aller Zeiten, bis zu seiner Wiederkunft.&lt;br /&gt;Dies ergibt sich aus dem Zusammenhang des Abschnittes, des ganzen Briefes, des NT, sowie der ganzen Schrift.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der direkte Zusammenhang des Abschnittes:&lt;br /&gt;Paulus schreibt direkt vor den betreffenden Versen Dinge, die unbestritten für Männer und Frauen ganz allgemein gelten (Verse 8-11):&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;So will ich nun, dass die Männer beten an allen Orten und aufheben heilige Hände ohne Zorn und Zweifel.  Desgleichen, dass die Frauen in schicklicher Kleidung sich schmücken mit Anstand und Zucht, nicht mit Haarflechten und Gold oder Perlen oder kostbarem Gewand,  sondern, wie sich's ziemt für Frauen, die ihre Frömmigkeit bekunden wollen, mit guten Werken.  Eine Frau lerne in der Stille mit aller Unterordnung&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die (innere) Gebetshaltung für Männer, die Forderung an die Frauen, sich nicht mit äusserlichen Dingen wie Kleidung, sondern mit guten Werken hervorzutun, die allgemein geforderte Unterordnung der Frau (unter ihren eigenen Mann) sind Haltungen, die in der ganzen Schrift von Männern und Frauen verlangt werden. Vers 12 schliesst nahtlos an und kann deshalb nicht plötzlich zeitlich begrenzt oder kulturell bedingt sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Zusammenhang der ganzen Schrift:&lt;br /&gt;Verse 13 u. 14 begründen das Verbot für die Frau, zu lehren, mit der Ordnung der Schöpfung und dem Sündenfall (der geschah, weil Gottes Schöpfungsordnung umgekehrt wurde).&lt;br /&gt;Vers 13 lehrt, dass sich die untergeordnete Stellung der Frau, resp. die übergeordnete Stellung des Mannes, aus der Reihenfolge ihrer Schöpfung ergibt. Dasselbe lehrt Paulus im Brief an eine andere Gemeinde, nämlich die in Korinth (1Kor 11:8f): &lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Denn der Mann ist nicht von der Frau, sondern die Frau vom Mann; denn der Mann wurde auch nicht um der Frau willen geschaffen, sondern die Frau um des Mannes willen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier wird klar, dass die Reihenfolge zeigt, wer "um wessentwillen" geschaffen wurde. An diesen beiden Stellen wird die Absicht Gottes bei der Schöpfung des Menschen als Begründung dafür genannt, dass ausschliesslich der Mann Lehr-Autorität in der Gemeinde haben darf.&lt;br /&gt;Es kann daher nicht sein, dass diese Aussage in 1Tim 1:12 nur für diese eine Gemeinde gilt, wenn für die Begründung die Schöpfungsabsicht/-Ordnung herangezogen wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der weitere Zusammenhang des Briefes:&lt;br /&gt;In Kapitel 3 des 1Tim fährt Paulus weiter mit den Bedingungen für den Aufseher/Ältesten-Dienst, nachdem er 2:12 die Bedingung nannte, dass es keine Frau sein soll.&lt;br /&gt;Vorweg ein nicht unbedeutendes Detail: Der Begriff 'episkopos' (sowie die synonymen Begriffe 'presbyteros' und 'poimen') ist ausschliesslich ein männliches Nomen.&lt;br /&gt;Dann wird deutlich gesagt, der 'episkopos' - das ist im weiteren Zusammenhang des Abschnittes eben der, der Lehr-Autorität ausübt - muss Mann &lt;span style="font-style: italic;"&gt;einer&lt;/span&gt; Frau sein. Eine Frau kann nicht Mann einer Frau sein...&lt;br /&gt;Was aber die wichtigste Sache in dem ganzen Zusammenhang des Themas ist: nachdem Paulus Timotheus Anweisung für die Wahl von Aufsehern (lehrende Autoritäten) gegeben hat, schliesst er das Thema ab mit dem Satz (Kap 3:14-15):  &lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dies schreibe ich dir in der Hoffnung, bald zu dir zu kommen;  wenn ich aber zögere, damit du weisst, wie man sich verhalten muss im Hause Gottes, das die Gemeinde des lebendigen Gottes ist, der Pfeiler und die Grundfeste der Wahrheit. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Haus Gottes, das die Gemeinde des lebendigen Gottes und der Pfeiler und die Grundlage der Wahrheit ist - das ist die ganze Kirche Christi aller Zeiten, nicht allein die Gemeinde, in der Timotheus Älteste einsetzen soll. Es geht anders herum: Timotheus soll sich bei der Einsetzung der Ältesten an das halten, wovon Paulus sagt, dass man sich daran im (ganzen) Haus Gottes (aller Zeiten) halten soll. Weil dieses Haus Gottes die Grundlage der Wahrheit ausmacht. Allgemeingültiger kann man sich überhaupt nicht mehr ausdrücken!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aus diesen Zusammenhängen ergibt sich, dass auch heute der Dienst der Gemeindeleitung, der autoritative Verkündigung beinhaltet, Männern vorbehalten ist.&lt;br /&gt;Frauen, die gemischt-geschlechtlichen Versammlungen predigen oder gar ein gemeindeleitendes Amt innehaben (und diejenigen, die sie dazu ermutigen), sind der Heiligen Schrift ungehorsam.&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 255, 255);"&gt;.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8803329627894346793-5719241519427371796?l=kvetterli.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kvetterli.blogspot.com/feeds/5719241519427371796/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8803329627894346793&amp;postID=5719241519427371796' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8803329627894346793/posts/default/5719241519427371796'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8803329627894346793/posts/default/5719241519427371796'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kvetterli.blogspot.com/2009/11/debatte-zum-dienst-der-frau-in-der.html' title='Debatte zum Dienst der Frau in der Gemeinde'/><author><name>Kurt Vetterli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09777758330352198860</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/-BzJ1qH-galA/TpXT0PCBtaI/AAAAAAAAAQM/xgHnosl9TCs/s220/KaVau.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8803329627894346793.post-1727613223746769677</id><published>2009-08-31T18:22:00.003Z</published><updated>2009-08-31T18:31:09.951Z</updated><title type='text'>Wer hat's gesagt?  #2</title><content type='html'>Weil's so schön war, gleich noch einmal:&lt;div&gt;Wer sagte das Folgende?&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Antworten bitte wiederum im Kommentarteil&lt;/div&gt;&lt;div&gt;(und: nicht googeln!)&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;"Wir müssen alle Schüler der Heiligen Schrift sein, bis ganz zum Ende; gerade auch die unter uns - so meinte ich - die dazu bestimmt sind, das Wort zu verkündigen.&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;Wenn wir auf die Kanzel gehen, dann dazu, dass wir selber lernen, während wir andere lehren. Ich spreche da nicht nur, damit andere mich hören, sondern ich muss auch ein Schüler Gottes sein und das Wort, das von meinen Lippen kommt, muss mir selber dienen; wenn nicht - wehe mir!&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;i&gt;Die geschicktesten Schriftausleger sind Narren, wenn sie nicht anerkennen, dass sie Gott als ihren Schulmeister nötig haben, alle Tage ihres Lebens!"&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="color:#FFFFFF;"&gt;.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8803329627894346793-1727613223746769677?l=kvetterli.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kvetterli.blogspot.com/feeds/1727613223746769677/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8803329627894346793&amp;postID=1727613223746769677' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8803329627894346793/posts/default/1727613223746769677'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8803329627894346793/posts/default/1727613223746769677'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kvetterli.blogspot.com/2009/08/wer-hats-gesagt-2.html' title='Wer hat&apos;s gesagt?  #2'/><author><name>Kurt Vetterli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09777758330352198860</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/-BzJ1qH-galA/TpXT0PCBtaI/AAAAAAAAAQM/xgHnosl9TCs/s220/KaVau.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8803329627894346793.post-707041535771061771</id><published>2009-08-08T20:19:00.002+01:00</published><updated>2009-08-08T20:22:58.070+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Theologie'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Calvin'/><title type='text'>Wer hat's gesagt?</title><content type='html'>Das folgende Zitat würden wohl alle, die Calvin's Kommentare etwas kennen oder sie benutzen, kräftig bejahen. Erstaunlich ist es erst, wenn man bedenkt, wer es gesagt hat:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Nach der Heiligen Schrift empfehle ich den Studenten, die Kommentare von Johannes Calvin zu lesen … Ich sage ihnen, dass er unvergleichlich ist in der Interpretation der Schrift und dass seine Kommentare in grösserer Wertschätzung gehalten werden sollen, als alles, was uns in den Schriften der alten christlichen Vätern überliefert ist…."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer sagte das?&lt;br /&gt;Antworten bitte im Kommentarteil&lt;br /&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="color:#FFFFFF;"&gt;.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8803329627894346793-707041535771061771?l=kvetterli.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kvetterli.blogspot.com/feeds/707041535771061771/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8803329627894346793&amp;postID=707041535771061771' title='7 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8803329627894346793/posts/default/707041535771061771'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8803329627894346793/posts/default/707041535771061771'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kvetterli.blogspot.com/2009/08/wer-hats-gesagt.html' title='Wer hat&apos;s gesagt?'/><author><name>Kurt Vetterli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09777758330352198860</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/-BzJ1qH-galA/TpXT0PCBtaI/AAAAAAAAAQM/xgHnosl9TCs/s220/KaVau.jpg'/></author><thr:total>7</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8803329627894346793.post-6780268761612217640</id><published>2009-06-19T09:01:00.002+01:00</published><updated>2009-06-19T09:33:20.245+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Evangelikalismus'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zeitgeschehen'/><title type='text'>Narzisstische Jugend</title><content type='html'>Zum XX. mal: Die säkulare Welt geht voraus, die evangelikale stolpert hinterher. In den 1980ern "erkannte" die Welt, dass die Jugend ein besonders grosses Problem hat; sie haben zuwenig "Selbstwert". Die psychologischen Gimmicks,die entwickelt wurden, um das Problem flächendeckend zu therapieren, wurden anschliessend von einer Chistenheit, die stets nach neuer Erkenntnis der "Fachleute" dürstet, dankbar übernommen und wo nötig die biblischen Aussagen zum Thema etwas umgedeutet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt, anfangs 21. Jahrhundert, gibt es wiederum eine neue Erkenntnis; nämlich, dass die Jugend eine zu hohe Meinung von sich selbst hat. Die "Fachleute" kratzen sich am Kopf und geben eine Pressemeldung heraus (&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Assossiated Press NY, Feb 2008&lt;/span&gt;):&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Die heutigen College-Schüler sind narzisstischer und selbstzentrierter als ihre Vorgänger. Das sagt eine umfassende neue Studie von fünf Psychologen, die befürchten, dass dieser Trend sich schädlich auf die persönlichen Beziehungen und die amerikanische Gesellschaft auswirken könnte.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;"Wir müssen aufhören, endlos zu repetieren: 'Du bist speziell!' und es die Kinder wiederholen zu lassen." sagt die Leiterin der Studie, Prof. Jean Twenge von der San Diego State University, "die Kinder sind bereits genügend selsbtzentriert!"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Die Forscher beschreiben ihre Studie als die umfassendste, die bisher getätigt wurde, und sagen, dass die NPI-scores (Narcisstic Personality Inventory-Werte) stündig angestiegen sind, seit 1982 der Test eingeführt wurde. Um 2006 sei der Wert bei zwei Drittel der Schüler auf überdurchschnittlich angestiegen. Die Forscher führen das Phänomen auf die "Selbstwert-Bewegung" der frühen 80er Jahre zurück. Die Bemühungen, Selbstvertrauen zu bilden, seine zu weit gegangen....&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man fragt sich, was die "Fachleute" als Lösung für das Problem vorschlagen und ob der Evangeliquallismus sich wiederum anschliesst. Ich habe ehrlich gesagt wenig Hoffnung, dass ein konkretes Umdenken stattfinden wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der Zwischenzeit lehren reformierte Verkündiger und Liebhaber der biblschen Wahrheit weiterhin die unpopuläre Doktrin von der totalen Verderbtheit des Menschen und der Göttlichen Gnade für verlorene Sünder. Und wer Ohren hat, der hört...&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 255, 255);"&gt;.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8803329627894346793-6780268761612217640?l=kvetterli.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kvetterli.blogspot.com/feeds/6780268761612217640/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8803329627894346793&amp;postID=6780268761612217640' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8803329627894346793/posts/default/6780268761612217640'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8803329627894346793/posts/default/6780268761612217640'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kvetterli.blogspot.com/2009/06/narzisstische-jugend.html' title='Narzisstische Jugend'/><author><name>Kurt Vetterli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09777758330352198860</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/-BzJ1qH-galA/TpXT0PCBtaI/AAAAAAAAAQM/xgHnosl9TCs/s220/KaVau.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8803329627894346793.post-2659450255488594892</id><published>2009-06-13T17:52:00.008+01:00</published><updated>2009-06-26T14:31:17.778+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Seelsorge'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Psychologie'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sünde'/><title type='text'>Ist die Sünde an allem schuld?</title><content type='html'>&lt;meta equiv="Content-Type" content="text/html; 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&lt;![endif]--&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:85%;"  &gt;Am Freitag/Samstag, 12. u. 13. Juni fand in Uster die Frühjahrskonferenz für biblische Seelsorge statt. Diesmal unter dem Thema:&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:85%;"  &gt;"&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(153, 0, 0);"&gt;Ist die Sünde an allem schuld?&lt;/span&gt;"&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:85%;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:85%;"  &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:85%;"  &gt;Die Vorträge können bereits online gehört oder heruntergeladen werden. Hier die Links:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:85%;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:85%;"  &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:85%;"  &gt;&lt;a href="http://kvetterli.podspot.de/files/Einziger_Trost.mp3"&gt;&lt;span style="font-weight: bold; font-style: italic; color: rgb(255, 0, 0);"&gt;Brad Beevers: Dein einziger Trost im Leben und im Sterben&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:85%;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:85%;"  &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:85%;"  &gt;&lt;a href="http://kvetterli.podspot.de/files/Katastrophale_Hypothek.mp3"&gt;&lt;span style="font-weight: bold; font-style: italic; color: rgb(255, 0, 0);"&gt;Kurt Vetterli: Eine katastrophale Hypothek&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:85%;"  &gt;&lt;a href="http://kvetterli.podspot.de/files/Katastrophale_Hypothek.mp3"&gt;&lt;span style="font-weight: bold; font-style: italic; color: rgb(255, 0, 0);"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:85%;"  &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:85%;"  &gt;&lt;a href="http://kvetterli.podspot.de/files/S%FCnde_beeinflusst.mp3"&gt;&lt;span style="font-weight: bold; font-style: italic; color: rgb(255, 0, 0);"&gt;Andy Vetterli: Wie sehr beeinflusst die Sünde unsere Beziehung&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:85%;"  &gt;&lt;a href="http://kvetterli.podspot.de/files/S%FCnde_beeinflusst.mp3"&gt;&lt;span style="font-weight: bold; font-style: italic; color: rgb(255, 0, 0);"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:85%;"  &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:85%;"  &gt;&lt;a href="http://kvetterli.podspot.de/files/Herz_Brutst%E4tte.mp3"&gt;&lt;span style="font-weight: bold; font-style: italic; color: rgb(255, 0, 0);"&gt;Brad Beevers: Unser Herz- eine Brutstätte des Bösen&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:85%;"  &gt;&lt;a href="http://kvetterli.podspot.de/files/Herz_Brutst%E4tte.mp3"&gt;&lt;span style="font-weight: bold; font-style: italic; color: rgb(255, 0, 0);"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:85%;"  &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:85%;"  &gt;&lt;a href="http://kvetterli.podspot.de/files/bleibt_treu.mp3"&gt;&lt;st1:personname style="font-weight: bold; font-style: italic; color: rgb(255, 0, 0);" st="on"&gt;Thomas Wohler&lt;/st1:personname&gt;&lt;span style="font-weight: bold; font-style: italic; color: rgb(255, 0, 0);"&gt;: Wenn wir untreu werden, bleibt er treu&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:85%;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:85%;"  &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:85%;"  &gt;Eine thematische Fortsetzung unter dem Titel: "&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(0, 102, 0);"&gt;Vom Montag bis Sonntag – Veränderung garantiert&lt;/span&gt;" gibt’s am &lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(0, 102, 0);"&gt;13. und 14. November&lt;/span&gt; in der &lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(0, 102, 0);"&gt;Chrischona-Gemeinde in Thalwil&lt;/span&gt;.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:85%;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:85%;"  &gt;Weitere Infos über diese und ähnliche Veranstaltungen, sowie viele Audio-Vorträge und Papers über biblische Seelsorge auf &lt;a style="font-weight: bold; color: rgb(51, 51, 255);" href="http://www.biblische-seelsorge.net/"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:85%;"  &gt;&lt;a style="font-weight: bold; color: rgb(51, 51, 255);" href="http://www.biblische-seelsorge.net/"&gt;www.biblische-seelsorge.net&lt;br /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:85%;"  &gt;&lt;a style="font-weight: bold; color: rgb(51, 51, 255);" href="http://www.biblische-seelsorge.net/"&gt; &lt;/a&gt;&lt;/span&gt;(hier sind die obigen Vorträge mittlerweile auch in etwas besserer Qualität ladbar)&lt;br /&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:85%;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:85%;"  &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="color: rgb(255, 255, 255);" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:85%;"  &gt;&lt;o:p&gt;.&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8803329627894346793-2659450255488594892?l=kvetterli.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kvetterli.blogspot.com/feeds/2659450255488594892/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8803329627894346793&amp;postID=2659450255488594892' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8803329627894346793/posts/default/2659450255488594892'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8803329627894346793/posts/default/2659450255488594892'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kvetterli.blogspot.com/2009/06/ist-die-sunde-allem-schuld.html' title='Ist die Sünde an allem schuld?'/><author><name>Kurt Vetterli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09777758330352198860</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/-BzJ1qH-galA/TpXT0PCBtaI/AAAAAAAAAQM/xgHnosl9TCs/s220/KaVau.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8803329627894346793.post-819853636647045606</id><published>2009-06-11T08:52:00.001+01:00</published><updated>2009-06-11T09:03:03.194+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Evangelikalismus'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zeitgeschehen'/><title type='text'>Calvinismus und Weltlichkeit - bzw. "richtig reformiert"?</title><content type='html'>Peter Masters hat in Sword and Trowel einen Artikel mit dem Titel &lt;a href="http://www.metropolitantabernacle.org/?page=articles&amp;amp;id=13"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;The Merger of Calvinism with Worldliness&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; verfasst. Dazu habe ich folgende Gedanken:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dr. Masters hat den Mut, die Dinge zu sagen, wie er sie sieht, ohne Angst vor einer allfälligen 'political uncorrectness' zu haben.&lt;br /&gt;Vieles, das er in diesem Artikel ankreidet, ist es wert, hinterfragt und korrigiert zu werden.&lt;br /&gt;Dennoch beschleicht mich das ungute Gefühl, dass Dr. Masters hier dasselbe tut, das er (z.T. mit Recht) Mark Driscoll vorwirft. Dass er nämlich das Evangelium kulturell kontextualisiert. Nur dass er es nicht der Kultur der heutigen 'Welt' anpasst, sondern derjenigen vor unserer Zeit. Ist er damit nicht selbst ein Bisschen 'weltlich'? Manchmal habe ich den Eindruck, dass er wahres Christentum mit einer bestimmten 'christlichen Kultur' gleichsetzt, die ihm am meisten behagt.&lt;br /&gt;Ich gebe aber dennoch zu, dass ich selber manchmal auch etwas Mühe habe mit den Bemühungen, alle möglichen geistlichen Bewegungen, die sich in einem schmalen Bereich an Calvinistische Überzeugungen anlehnen, gleich ins Refomierte Camp einzuordnen und zu umarmen. Manchmal ist es vielleicht weiser, wenn man etwas wartet, bevor man etwas preist... dennoch würde es Dr. Masters vielleicht gut anstehen, etwas mehr die Qualitäten eines C.J. Mahaney oder Mark Driscoll und einiger jüngerer Proponenten zu würdigen. Da gibt es doch einiges, was beachtenswert ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Männer sind - wie die meisten von uns - nicht ihr Leben lang reformiert gewesen. Nach Dr. Masters' grossem Vorbild Charles Spurgeon werden wir ja alle als Arminianer geboren. Wir gingen einen Weg, bevor wir all die wichtigen biblischen Wahrheiten, die im Reformierten Glauben zusammengefasst sind, entdeckten und erkannten.&lt;br /&gt;Wenn man nun einen Zaun um das "richtig reformiert", bzw. "richtig calvinistisch" macht, indem man alle anderen draussen hält, die nicht die eigene Sichtweise in Allem teilen, wird man niemanden mehr gewinnen. Aber genau das wollen wir doch. Wir wollen doch, dass die wunderbaren Lehren von der souveränen Gnade Gottes, von seinem Bund, von dem Gebrauch der Gnadenmittel, der Zentralität Christi, der Allgenugsamkeit des Wortes Gottes, usw., allen zugänglich werden.&lt;br /&gt;Wir sollten uns freuen, wenn eine ganze Reihe Mittzwanziger sich für diese Wahrheiten öffnen, sie annehmen und sie sogar in ihren Kreisen (die dann eben vorerst noch nicht davon geprägt sind) propagieren. Denn die Lehren der souveränen Gnade haben eine Kraft, die reformiert. Auch bei den meisten von uns älteren Hasen hat sich das ja bewährt. Wir müssen den Leuten Zeit geben. Wenn sie sich wirklich für die alten refomierten Theologen öffnen, wird sich vieles in ihrer Theologie und Praxis ordnen. So dass sie dann irgendwann auch "richtig reformiert" sind. In der Zwischenzeit können wir uns selber ja immer wieder fragen, ob wir denn noch richtig reformiert sind. Ob wirklich unser ganzes Leben und Denken von der Schrift geprägt (re-formiert) wird.&lt;br /&gt;Und wenn einige Zeit vergangen ist, dürfen wir vielleicht auch noch erleben, dass Peter Master ganz reformiert wird und die Taufe der Bundeskinder anerkennt ;-)&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 255, 255);"&gt;.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8803329627894346793-819853636647045606?l=kvetterli.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kvetterli.blogspot.com/feeds/819853636647045606/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8803329627894346793&amp;postID=819853636647045606' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8803329627894346793/posts/default/819853636647045606'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8803329627894346793/posts/default/819853636647045606'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kvetterli.blogspot.com/2009/06/calvinismus-und-weltlichkeit-bzw.html' title='Calvinismus und Weltlichkeit - bzw. &quot;richtig reformiert&quot;?'/><author><name>Kurt Vetterli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09777758330352198860</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/-BzJ1qH-galA/TpXT0PCBtaI/AAAAAAAAAQM/xgHnosl9TCs/s220/KaVau.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8803329627894346793.post-4387280072660445804</id><published>2009-06-09T19:12:00.004+01:00</published><updated>2009-06-09T20:09:19.662+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Versöhnung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Altes Testament'/><title type='text'>Versöhnung im AT?</title><content type='html'>&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_jw6LGyXkrg8/Si6zDoxl4jI/AAAAAAAAAMw/kSGa_Ih-knI/s1600-h/josua_amalekiter.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5345406682801758770" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 200px; CURSOR: hand; HEIGHT: 145px" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_jw6LGyXkrg8/Si6zDoxl4jI/AAAAAAAAAMw/kSGa_Ih-knI/s320/josua_amalekiter.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;strong&gt;"VERSÖHNUNG? IM ALTEN TESTAMENT? - DASS ICH NICHT LACHE...!"&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;ein Gast-Artikel von Brad Beevers&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Stell dir vor, du sprichst mit einem ungläubigen Freund über all die Kriege und politischen Konflikte in den Nachrichten (die eigentlich immer drin sind, nicht wahr?). Irgendwie kommt ihr auf das Thema Versöhnung zu sprechen. „Das ist es“, sagt er, „was die Menschen brauchen; sie sollen lernen, sich zu versöhnen.“ Plötzlich erblickst du eine Gelegenheit, mit ihm über das Evangelium zu reden!&lt;br /&gt;„Ja“, sagst du, „das ist es, was Menschen brauchen – echte Versöhnung lernen. Aber das ist nur mit Gottes Hilfe möglich, denn Menschen müssen innerlich verändert werden, damit sie lieben statt hassen, einander schätzen statt bekämpfen. Das ist es, worum es in der Bibel geht.“&lt;br /&gt;„Dein Ziel ist gut, das sehe ich auch so“, entgegnet er, „Wertschätzung und vor allem einander stehen lassen lernen. Aber ich glaube nicht, dass Gott oder die Bibel da hilft. Im Gegenteil! Sie ist ja selber vollgespickt mit Kriegen. Ständig werden Menschen umgebracht, und das alles sogar auf Gottes Befehl hin! Soll das wirklich helfen? Sollen Palästinenser und Juden ein Bibelstudium über Versöhnung machen? Da wären sie schlimmer daran als vorher!“&lt;br /&gt;Hmmm. Was entgegnest du?&lt;br /&gt;Ich vermute, dass viele Christen die Sicht dieses Freundes eigentlich teilen würden. Was hat das Alte Testament mit Versöhnung zu tun?&lt;br /&gt;In der Tat, sehr viel. Versöhnung ist eines der Hauptthemen des Alten Testaments – allerdings, Versöhnung in einem anderen, ja, in einem viel tieferen Sinne als sie unser Freund versteht. Das Hauptaugenmerk des ATs (des NTs auch!) liegt nicht auf Versöhnung zwischen Menschen, sondern auf der Versöhnung zwischen Gott und Mensch. Und sie packt das Thema viel tiefer an, als die Welt gewöhnlich Versöhnung versteht – nämlich, indem sie das tatsächliche Problem, den ungelösten Punkt, das Unrecht, das zwischen den Parteien steht und Versöhnung unmöglich macht, lösen will.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Hass und Versöhnung ohne objektiven Grund&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Lass mich das etwas erklären. Es ist möglich, wenn zwei sich streiten, dass dieser Streit von keinem tatsächlichem Unrecht zwischen den Beiden ausgegangen ist. Vielmehr mögen sie z.B. Kulturunterschiede, verschiedenes Aussehen oder unterschiedlichen Hintergrund nicht, oder sie sind einfach schlecht gelaunt und ärgerlich. Das einzige Problem ist im Herzen des Einzelnen; der andere hat ihm kein Leid angetan. Bloss weil er ihn ablehnt oder in schlechter Verfassung ist, gibt es ein Konflikt. Das können wir den subjektiven Aspekt eines Konflikts nennen.&lt;br /&gt;Dies ist die Art, wie Menschen Gott ablehnen. ER hat sich nicht an ihnen versündigt – sicher nicht! Im Gegenteil, er ist ihnen gegenüber immer fair und sogar gnädig gewesen. Trotzdem hassen sie ihn und erkennen Sein Recht in ihrem Leben nicht an. Um in dieser Hinsicht mit Gott versöhnt zu werden, muss der Mensch von seiner ungerechten und grundlosen Feindschaft umkehren. Er muss verändert werden, um anders (nämlich treffend/richtig!) über Gott zu denken. Er hat nichts objektives gegen Gott. Auch wenn Gott schweres Leid in seinem Leben gesandt hat, hat er weitaus weniger gelitten, als er es verdient hätte. Wenn Gott ihm das gegeben hätte, was er verdient hat, wäre er schon lange tot und in der Hölle. Gott hat ihm Seine Gnade und Liebe gezeigt. (Darum ist es vollkommen gotteslästerlich, davon zu reden, dass wir Gott vergeben sollen). Die Versöhnung, die vom Menschen aus stattfinden soll, ist rein subjektiver Art; etwas in ihm muss anders werden, damit er nicht mehr gegen Gott ist.&lt;br /&gt;Dieser Aspekt der Versöhnung bildet – leider – meistens in unserer Evangelisationspraxis die eigentliche Botschaft. Wir unterstreichen die Notwendigkeit der Umkehr, und vermitteln unterschwellig, dass diese Umkehr alles ist, was getan werden muss, um Gott und Mensch zu versöhnen. Manchmal wird sogar gesagt, dass Gott kein Problem mit dem Menschen hat, nur der Mensch mit Gott. Dem ist aber gar nicht so. Dabei wird den Aspekt der Versöhnung, der im AT und NT zentral ist, völlig ausser Acht gelassen: die Schuld, das tatsächliche Unrecht, das zwischen Gott und dem Menschen steht und gesühnt werden muss – die Sünde.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Objektive Versöhnung = Sühne&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Zu Beginn nannten wir als Beispiel einen Streits, in dem eine Partei (der Mensch) die andere (Gott) ablehnt, obwohl Gott nichts Falsches getan hat. Dies ist aber nicht das eigentliche Problem in unserer Beziehung mit Gott. Vielmehr ist es der objektive Aspekt des Streits, der ungelöste Punkt, das Unrecht, das zwischen uns und Gott steht und eine Versöhnung unmöglich macht. Um ein menschliches Beispiel zu nehmen: wenn jemand mein Auto stiehlt, bin ich nicht von der Bibel aufgefordert, ihm „einfach so“ zu vergeben. Wenn er um Vergebung bittet, aber nicht bereit ist, das Auto zurückgeben bzw. seine Verantwortung für allfälligen Schaden ernst zu nehmen, würde ich ihm nicht vergeben. Das wäre keine Umkehr! Ihm unter diesen Umständen zu vergeben würde tun, als ob Recht und Gerechtigkeit eigentlich unwichtig wären. Die Bibel aber legt grossen Wert auf eine objektive und gerechte Wiedergutmachung. Wenn ein konkretes Unrecht vorliegt, kann echte Versöhnung nur dann zu Stande kommen, wenn das Unrecht beseitigt wird. Es braucht mehr, als dass die Person umkehrt bzw. eine andere Haltung einnimmt.&lt;br /&gt;Die Beseitigung des Unrechts ist die Art, in der Gott mit uns versöhnt werden muss. Es ist zwar so, dass Menschen Gott hassen, obwohl Gott ihnen kein Unrecht getan hat, aber das Umgekehrte ist nicht der Fall. Es steht ein grosses, objektives Unrecht zwischen uns – unsere Schuld. Solange dies zwischen uns steht können wir nicht mit Gott versöhnt sein. Die Bibel lehrt deutlich, dass in einem gewissen Sinne Gott nicht nur der Freund eines Sünders ist, sondern sogar sein Feind, bis die Schuld gesühnt ist. Bis das objektive Unrecht nicht mehr zwischen Gott und dem Mensch steht, ist eine Versöhnung unmöglich. Das ist eine wichtige Botschaft für eine Gesellschaft, die Gottes Güte und Segen als Selbstverständlichkeit versteht. Darum ist es deplaziert zu fragen, wieso Gott Leid zulässt. Haben wir wirklich Segen verdient? Sind wir so mit ihm umgegangen, dass er uns segnen soll? Die Wahrheit ist, dass Gott sowohl gnädig als auch strafend mit Menschen umgeht. In seiner Gnade sendet er (unverdiente) Gaben wie Regen, Sonne, und sogar das Evangelium. Gleichzeitig reagiert Er auf das tatsächliche Unrecht unserer Rebellion mit (wohl verdientem) passendem, heiligem Zorn, den Er immer wieder in Gerichtstaten spürbar macht.&lt;br /&gt;Dieses Verständnis der Versöhnung wird durch das ganze AT klar betont: unsere Schuld muss beseitigt werden, damit wir zu Gott kommen können. Fast das ganze 3. Buch des Mose, zum Beispiel, wird dieser Frage gewidmet. Gott beschreibt die nötigen Opfergesetze und Reinigungsvorschriften in einer grossen Ausführlichkeit, damit sein Volk sich ihm nahen kann, ohne sterben zu müssen.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Wo finde ich einen gnädigen Gott?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Es ist beunruhigend, wie fremd uns dieser Gedanke der Gerechtigkeit und des Zornes Gottes ist. Ich habe in den 25 Jahren meines Dienstes selten Menschen erlebt, die bewusst mit der Frage „wie finde ich einen gnädigen Gott?“ als eine zentrale Frage des Glaubens gerungen haben. Unterschwellig ringen viele damit – Gott sei Dank! Unbewusst ist sie sowohl sehr häufig als auch sehr zentral. Viele kämpfen mit ihr in der Form einer nagenden Unsicherheit oder einer dumpfen Furcht, dass Gott sie bestrafen könnte. Aber die Frage wird oft nicht ernsthaft diskutiert oder ihr nicht nachgegangen; unser modernes Gottesbild lässt es kaum zu, dass wir uns Gott als Jemanden vorstellen, der wirklich Grund hat, uns zu bestrafen.&lt;br /&gt;Diese Sicht ist aber wesentlich für unsere Erneuerung! Denke an die grösste Erweckung der Kirchengeschichte, die Reformation. Sie wurde durch eine biblische Antwort auf diese Frage ausgelöst. Die Macht und Kraft der Reformationsbotschaft lag in der Erklärung der Gnade Gottes. Warum ist die Frage nicht mehr zentral? Glauben wir denn nicht mehr an die Gnade? Eigentlich ist dies genau das Problem: wir glauben nicht mehr an die Gnade. Denn, um an Gnade zu glauben, muss Gnade wirklich Gnade sein – d.h. wir müssen innerlich begreifen können, dass eine ewige, von Zorn getriebene, höllische Strafe absolut passend ist. Wir haben sie reichlich verdient. Wir hätten nichts entgegenzuhalten, wenn wir uns schon dort befinden würden. Ja, ohne Gottes Gnade wären wir schon längst da. Diese Sicht ist für ein solides Verständnis der Gnade unerlässlich. Sonst ist sie billig, halb selbstverständlich, bloss natürlich. Sie ist kein Wunder mehr – sie ist keine Gnade mehr. Wer nicht überzeugt ist, dass er ein grosses Problem mit Gott hat – bzw., dass Gott zu Recht ein grosses Problem mit ihm hat – wird keine Gnade nötig haben.&lt;br /&gt;Hier kann uns das AT mit seiner Versöhnungslehre sehr helfen. Denn das AT ist der Teil der Schrift, der am klarsten das lehrt, was unser moderner Zeitgeist nicht wahr haben will: nämlich, dass Gott heilig ist, unsere Schuld gross, und die passende Strafe schrecklich. Wenn wir Versöhnung mit Gott ohne die alttestamentliche Betonung verstehen wollen, werden wir wichtige Begriffe wie Gnade verdrehen und letztendlich falsch verstehen. Das AT ist nötig, um Jesus und das Evangelium zu verstehen; wenn wir das AT nicht begreifen, werden wir das NT missverstehen! Jesus lehrte diese enge Verbindung zwischen dem AT und seiner Botschaft: Wenn ihr Mose glaubtet, so glaubtet ihr auch mir; denn er hat von mir geschrieben. Wenn ihr aber seinen Schriften nicht glaubt, wie werdet ihr meinen Worten glauben? (Joh 5,46-47). Darum lohnt es sich, die Versöhnungsbotschaft im AT genauer anzuschauen.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Mose über die Not des Menschen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Was wir wohl als Erstes über Versöhnung mit Gott lernen, wenn wir im AT lesen, ist dies: wie heilig Gott ist, wie genau er unsere Schuld nimmt, und wie schrecklich er sie bestraft. Wir lesen von Usa, der die Bundeslade berührte, als die Ochsen ausglitten. Für diesen Frevel wird er von Gott getötet – aber es fällt uns oft schwer, darin den Frevel zu sehen. Oder wie Gottes Volk in der Wüste unzufrieden war und sich beschwerte, als sie kein Wasser und eine eintönige Diät hatten. „Ist das wirklich so schlimm?“, denken wir. Gott verhängte über sie die Todesstrafe. Selbst die Verfehlungen eines Mose, und zwar nachdem er erwählt und am brennenden Busch berufen wurde, nimmt Gott genau. Als Mose nach Ägypten reist, um sich mit Pharao zu treffen, will Gott ihn in der Herberge umbringen, weil er seinen Sohn nicht beschnitten hatte. Überraschend! Weil er den Fels schlug, statt mit ihm zu reden, darf er nicht in das verheissene Land, das seit 40 Jahren sein Ziel ist. Das schmerzt! Überall im AT nimmt Gott Sünden, die wir sogar täglich begehen, als etwas Schreckliches wahr. Für ihn sind sie Frechheiten, ein Versäumnis, seine Heiligkeit zu achten.&lt;br /&gt;Eine zweite Wahrheit, die wir beim Lesen des ATs schnell merken, ist wie oft wir sündigen. Wie oft kommt zum Beispiel das Thema im AT auf, dass Gottes Volk versuchte, sich selbst zu helfen, statt auf den Herrn zu vertrauen – indem es z.B. Bündnisse mit anderen Nationen eingegangen ist, statt bei Gott allein Hilfe zu erwarten. Das ist ein Thema unseres Alltags! Sind wir nicht oft Israel ähnlich, und versuchen es durch unsere eigene Anstrengung zu machen? Ich bin es. Oder – ein anderes Beispiel – überlegen wir, was durch die ganz detaillierten Gesetze vermittelt wird. Gott nimmt Feinheiten des Lebens ernst! Sehr ausführlich schreibt Er Israel vor, was und wie sie essen sollen, wie sie mit Krankheiten umgehen sollen, wie ihre Felder zu bepflanzen und ernten sind, welche Opfer wann zu bringen sind, usw. Die kapitellangen Einzelheiten vermitteln ganz eindeutig, dass Gott über alle Details unseres Lebens wacht und genaue Richtlinien hat, wie wir uns verhalten sollen. Wir können alle mit David bekennen: ich erkenne meine Missetat, und meine Sünde ist immer vor mir ... Siehe, ich bin als Sünder geboren! (Ps 51,7)&lt;br /&gt;Diese Heiligkeit Gottes und unsere grosse Schuld ist vor allem dann furchterregend, wenn wir die dritte Wahrheit des ATs über unsere Sündennot anschauen: die schrecklichen Strafen, die diese Vergehen verdienen. Von Genesis bis Maleachi wird für fast jede Art von Sünde die Todesstrafe verhängt. Nicht nur Mord, Todschlag und Ehebruch werden so bestraft, sondern auch Götzendienst und die damit verbundene mangelnde Freude am Herrn (5Mo 28,47; wer von uns ist dessen nicht schuldig?), den Eltern oder Gott fluchen, oder Holz am Sabbat auflesen. Ganze Völker werden ausgerottet, mit Vieh und Gütern, weil das Mass ihrer Sünde voll geworden ist, und sogar Rebellen aus dem eigenen Volk werden von der Erde verschlungen. Das ganze AT verkündigt die höllische Strafe in mehreren Bildern.&lt;br /&gt;Das Gesamtzeugnis des ATs in dieser Hinsicht ist erschütternd: ein vollkommen heiliger Gott nimmt unser Verhalten sehr genau. Unsere Sünden werden nicht nur in den krassen Angelegenheiten des Gesetzes gemessen, sondern in den unzähligen Feinheiten des Alltags, und auf diesen Sünden liegt die ewige Todesstrafe. Man könnte die Not so zusammenfassen: Was das Gesetz sagt, das sagt es . . . damit allen der Mund gestopft werde und alle Welt vor Gott schuldig sei ... Denn durch das Gesetz kommt Erkenntnis der Sünde. (Röm 3,19-20).&lt;br /&gt;Diese erschütternde Botschaft ist nötig, denn die Gnadenbotschaft, die gute Nachricht, setzt eine Wahrnehmung unserer Not voraus. Gott aber sei Lob und Dank, dass er nicht bei dem geblieben ist, was zur Gerechtigkeit passt! Obwohl er allen Grund hat, mit allen Sündern unversöhnt zu sein, machte er in seiner Gnade, seit Anbeginn der Welt, den Weg zur Sühne frei. Auch dies gehört zu der Botschaft, in der – wie es Jesus sagte – Mose von mir geschrieben hat. Schon von Anfang an plante Gott den Weg zur Versöhnung, und verkündigte das Evangelium voraus (Gal 3,8)!&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Mose über die Möglichkeit zur Sühne&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Durch das ganze AT verkündigt Gott den Weg, wie unsere Schuld, die eine Versöhnung unmöglich macht, gesühnt und getilgt werden kann. Das erstaunliche an der Botschaft des ATs ist nicht, dass Gott unsere Sünde ernst nimmt und sie bestraft, sondern wie sehr er sich bemüht uns zu ermutigen mit der Tatsache, dass Er bereit ist, unsere Schuld zu tilgen. In 3. Mose, zum Beispiel, werden wir regelmässig an unsere Schuld durch die vielen Opfer erinnert. Sie weisen sogar leise darauf hin, dass die Schuld gar nicht wirklich weggenommen wird (Hätte nicht sonst das Opfern aufgehört, wenn die . . . ein für alle Mal rein geworden wären . . . Vielmehr geschieht dadurch alle Jahre nur eine Erinnerung an die Sünden. Denn es ist unmöglich, durch das Blut von Stieren und Böcken Sünden wegzunehmen. Heb 10,2-4). Aber diese Botschaft bleibt im Hintergrund; Gottes Bemühen ist es, uns wiederholt zu ermutigen, dass er die Schuld wegnehmen wird. Man bringt ja Sünd- und Schuldopfer; damit wird unmissverständlich vermittelt, dass diese Opfer gedacht sind, das Problem anzugehen. Man opfert auch Heilsopfer (Elberfelder), bzw. Friedensopfer (Schlachter 2000; 3Mo 3,1), was auch zeigt, dass Gott versöhnlich gestimmt ist. Mindestens 20 Mal wird in 3. Mose die Botschaft wiederholt: So soll der Priester die Sühnung für ihn vollziehen und ihm wird vergeben (1,4; 4,20,26,31,35; 5,6,10,13,16,18,26; 6,7; 7,7; 8,34; 9,7; 10,17; 16,30,34; 17,11; 19,22).&lt;br /&gt;Das Gleiche wird durch die Gesetzgebung kommuniziert. Das Wunder am Sinai ist nicht, dass der Berg raucht, dass Blitze zucken und der Donner rollt, sondern, dass Gott mit sich reden lässt, und das von einem Menschen wie Mose, der ein widerspenstiges Volk wie Israel vertritt. Mitten in einer Stelle, die Gottes Schrecklichkeit und Heiligkeit zeigt (wer den Berg anrührt, der soll des Todes sterben; 2Mo 19,12; Als sie aber solches sahen, flohen sie und blieben in der Ferne stehen und sprachen zu Mose: Rede du mit uns, wir wollen hören; aber lass Gott nicht mit uns reden, wir könnten sonst sterben; 20,18-19) unterstreicht Gott Sein Ziel der Versöhnung: Fürchtet euch nicht (20,20) und Ach dass sie ein solches Herz hätten, mich zu fürchten und zu halten alle meine Gebote ihr Leben lang, auf dass es ihnen und ihren Kindern wohlginge ewiglich! (5Mo 5,28-29). Ja, dies gehört auch zur Versöhnung: Gottes Forderung, Vision und Verheissung, dass jeder in seinem Volk ein neues, reines Herz und einen neuen Geist bekommt, damit sie Ihn lieben und gehorchen können.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Siehe das Lamm Gottes, das der Welt Sünde trägt!&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Diese alttestamentliche Versöhnungsbotschaft, in all ihren Aspekten, wird in Jesus Christus und im Evangelium erfüllt. Er ist das Lamm Gottes, das der Welt Sünde trägt. Die Botschaft ist und bleibt aber eine alttestamentliche Botschaft, denn das AT verkündigt Jesus nicht weniger als das NT.&lt;br /&gt;* Erstens, wird das Ausmass des Unrechts, das zwischen uns und Gott steht und Versöhnung unmöglich macht, in Jesus noch deutlicher sichtbar. Man spürt es in der energischen und harschen Kritik Jesu gegen Stolz und Selbstgerechtigkeit (die wir leider gut kennen) – ist das nicht ist die Hauptbotschaft der alttestamentlichen Propheten? Man spürt ihn auch in Jesu Erfüllung der Gerichtsstrafen im AT, wenn die Menschen sich in Klüften und Felsen verbergen und schreien: Fallt über uns und verbergt uns vor dem Angesicht dessen, der auf dem Thron sitzt, und vor dem Zorn des Lammes! (Off 6,15-16). Aber am stärksten, am deutlichsten, und am wichtigsten, wenn es um unser Heil geht, spüren wir diesen Zorn als er am Kreuz hängt und den ganzen Zorn seines Vaters erträgt, bis hin zum Schrei: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen? Hier erfüllt er alle Opfergesetze; er wird unser Passalamm, unser Brandopfer, unser Sündenbock. Er wurde verlassen, damit wir in Ewigkeit nicht verlassen sein müssen; er hat die volle Strafe der ewigen Pein in diesen Stunden am Kreuz für alle Erlösten getragen. Halleluja!&lt;br /&gt;* Zweitens, genau am Kreuz finden wir die Gnade Gottes. Es ist Gnade, weil Gott keinen Strich von seiner Gerechtigkeit abweicht, sondern sie vollkommen erfüllt. Es ist Gnade, weil er uns nicht erretten musste. Es wäre vollkommen gerecht, uns alle – ausnahmslos – in der Hölle zu bestrafen, wie er es bei den gefallenen Engeln tat. Er hätte ja ausreichend Grund dafür! Aber Gott erweist, durch die Aufopferung seines Sohnes, wie gnädig er mit uns umgehen will – wie stark er sich mit uns versöhnen will. Wir konnten das Unrecht, das zwischen uns stand, nicht beseitigen. Da tat Gott das Erschreckliche und das Wunderbare – er goss seinen vollen, ewigen, höllischen Zorn auf seinen unschuldigen Sohn. Wie er es durch das ganze AT tut, rettete er sein Volk selbst: Nicht ein Engel und nicht ein Bote, sondern ... Er erlöste sie, weil er sie liebte und Erbarmen mit ihnen hatte. Das Ausmass der Gnade wird in der Kreuzigung deutlich. Hier sehen wir Gottes Bestreben, Seinen Zorn zu besänftigen und uns zu vergeben. Es ist in dieser Hinsicht wichtig, dass in einem gewissen Sinne Jesus Christus sich nicht freiwillig für dieses Sterben gemeldet hatte. Vielmehr opferte Gott seinen Sohn, um sich mit uns zu versöhnen: Mein Vater, ist's möglich, so gehe dieser Kelch an mir vorüber; doch nicht wie ich will, sondern wie du willst!&lt;br /&gt;* Drittens, in Jesus Christus wird die tatsächliche und endgültige Vergebung erfüllt. Das Opfergesetz liefert, wie oben bemerkt, eine doppelte Botschaft – uns ist vergeben und doch werden die Opfer wiederholt. Und das Blut von Tieren kann die Schuld menschlicher Sünde nicht wirklich wegnehmen. Mit Jesu Tod ist die volle Strafe der Menschheit von einem Menschen bezahlt, die volle Schuld getilgt, und den vollen Gehorsam Christi uns angerechnet.&lt;br /&gt;* Viertens, in Jesus Christus wird die Vision des ATs für ein reines Volk erfüllt. Das Bestreben des Gesetzes und der Propheten, dass Gottes Volk rein wird, nicht nur zeremoniell, sondern vor allem mit der echten Beschneidung des Herzens, wird erfüllt. In Christus bekommen wir dies auf zwei Weisen: sowohl in dem Tausch am Kreuz, als nicht nur unsere Schuld getilgt wird, sondern auch sein ganzer perfekter Gehorsam uns angerechnet wird, als auch in der inneren Erneuerung durch den Geist Gottes, durch die wir – endlich! – das neue, beschnittene, reine Herz bekommen, das Gott aus innerem Antrieb fürchtet, dient, und liebt.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Eine wichtige Endnote: wie sage ich es meinem Freund?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Diese Versöhnungsbotschaft aus dem AT liefert interessante und hilfreiche Hinweise für Versöhnung zwischen Menschen. Wenn wir das Gespräch mit unserem Freund jetzt wieder aufnehmen, gäbe es viele Möglichkeiten, weiter gewinnbringend über das Evangelium zu reden. (Nebenbei gesagt, schäme dich nicht, dies mit deinen Freunden auch viel später zu tun! Jeder von uns hat Situationen, in denen er um eine weise Antwort verlegen ist. Oder vielleicht haben wir eine Antwort gegeben, aber sie war nicht so treffend wie gewünscht. Es gibt keinen Grund, dies nicht später mit der Person wieder aufzunehmen! Man kann es einfach einleiten: „Ich dachte über unser Gespräch kürzlich nach – obwohl es etwas Zeit gekostet hat, kann ich dir dafür jetzt eine bessere Antwort geben.“)&lt;br /&gt;Eine mögliche Anknüpfung wäre auf ein wichtiges Merkmal eines unlösbaren Streits hinzuweisen – nämlich, dass man sich vor allem mit dem Vergehen des Anderen beschäftigt, und nicht wirklich fähig ist, die eigenen Fehler zuzugeben. So laufen meistens politische Gespräche – wer gibt schon Schuld zu oder bittet um Vergebung? Die Bibel lehrt uns, uns in erster Linie mit uns selbst zu beschäftigen, und nicht so sehr mit den Fehlern des Anderen. Schliesslich steht jeder vor Gott und legt Rechenschaft ab für das, was er selbst gemacht hat. Würde diese Haltung nicht viele moderne Konflikte wesentlich entschärfen? Interessanterweise liefert gerade das AT viele Beispiele von politischen Konflikten, in denen Leute gerne mit dem Finger auf die Anderen zeigten. Aber Gott hat ihre Sünden auch nicht vergessen (Habakuk, z.B.). Gerade im langwierigen Konflikten kann man sehen, wie Gott sich nicht spotten lässt, und beide Konsequenzen für ihre Schuld tragen müssen, mal auf die eine, mal auf die andere Seite.&lt;br /&gt;Natürlich ist das nur ein möglicher Anknüpfungspunkt. Es gibt unzählige! Wie interessant wäre ein Zeugnis von Israelis und Palästinensern, die die Bibel tatsächlich zusammen studieren und friedliche Beziehungen als gläubige Christen pflegen! Oder auf die Tendenz einzugehen, objektive Belange in einem Konflikt nicht wirklich gerecht lösen zu wollen. Meistens in unseren Gesprächen über Politik ist Rat recht oberflächlich – oft nicht mehr als „hört einfach auf zu streiten!“ Ein objektives Problem etwas genauer zu diskutieren (z.B. eine gerechte Teilung des Landes im Nahen Osten) kann ein Anknüpfungspunkt sein, um über unser objektives Problem mit Gott zu reden.&lt;br /&gt;Das sind aber nur lautgedachte Ideen. Die Hauptsache ist: möge Gott uns Freude an unserer Versöhnung mit Gott geben und die Fähigkeit, sie in einer Freude und Vollmacht zu verkündigen!&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Zusammenfassung:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Die Meinung liegt nahe, dass das AT uns wenig über Versöhnung vermittelt. In der Tat jedoch ist Versöhnung eine Hauptbotschaft des ATs, und es kann uns in unserem Verständnis des Heils sehr helfen. Das AT hilft uns, die Gnade Gottes als Gnade wahrzunehmen, denn sie zeigt uns, welches Unrecht zwischen uns und Gott steht, welche Strafe dies verdient hat, und was für ein Wunder es ist, dass wir mit Ihm vollkommen versöhnt werden können.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="color:#ffffff;"&gt;.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8803329627894346793-4387280072660445804?l=kvetterli.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kvetterli.blogspot.com/feeds/4387280072660445804/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8803329627894346793&amp;postID=4387280072660445804' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8803329627894346793/posts/default/4387280072660445804'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8803329627894346793/posts/default/4387280072660445804'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kvetterli.blogspot.com/2009/06/versohnung-im-at.html' title='Versöhnung im AT?'/><author><name>Kurt Vetterli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09777758330352198860</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/-BzJ1qH-galA/TpXT0PCBtaI/AAAAAAAAAQM/xgHnosl9TCs/s220/KaVau.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_jw6LGyXkrg8/Si6zDoxl4jI/AAAAAAAAAMw/kSGa_Ih-knI/s72-c/josua_amalekiter.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8803329627894346793.post-3038126301174617550</id><published>2009-05-29T20:27:00.002Z</published><updated>2009-05-29T20:30:22.098Z</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Typologie'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wunder'/><title type='text'>Neutestamentliche Typologie</title><content type='html'>&lt;meta equiv="Content-Type" content="text/html; charset=utf-8"&gt;&lt;meta name="ProgId" content="Word.Document"&gt;&lt;meta name="Generator" content="Microsoft Word 11"&gt;&lt;meta name="Originator" content="Microsoft Word 11"&gt;&lt;link rel="File-List" href="file:///C:%5CDOKUME%7E1%5CHP_BES%7E1%5CLOKALE%7E1%5CTemp%5Cmsohtml1%5C01%5Cclip_filelist.xml"&gt;&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt;  &lt;w:worddocument&gt;   &lt;w:view&gt;Normal&lt;/w:View&gt;   &lt;w:zoom&gt;0&lt;/w:Zoom&gt;   &lt;w:hyphenationzone&gt;21&lt;/w:HyphenationZone&gt;   &lt;w:punctuationkerning/&gt;   &lt;w:validateagainstschemas/&gt;   &lt;w:saveifxmlinvalid&gt;false&lt;/w:SaveIfXMLInvalid&gt;   &lt;w:ignoremixedcontent&gt;false&lt;/w:IgnoreMixedContent&gt;   &lt;w:alwaysshowplaceholdertext&gt;false&lt;/w:AlwaysShowPlaceholderText&gt;   &lt;w:compatibility&gt;    &lt;w:breakwrappedtables/&gt;    &lt;w:snaptogridincell/&gt;    &lt;w:wraptextwithpunct/&gt;    &lt;w:useasianbreakrules/&gt;    &lt;w:dontgrowautofit/&gt;   &lt;/w:Compatibility&gt;   &lt;w:browserlevel&gt;MicrosoftInternetExplorer4&lt;/w:BrowserLevel&gt;  &lt;/w:WordDocument&gt; &lt;/xml&gt;&lt;![endif]--&gt;&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt;  &lt;w:latentstyles deflockedstate="false" latentstylecount="156"&gt;  &lt;/w:LatentStyles&gt; &lt;/xml&gt;&lt;![endif]--&gt;&lt;style&gt; &lt;!--  /* Font Definitions */  @font-face 	{font-family:Garamond; 	panose-1:2 2 4 4 3 3 1 1 8 3; 	mso-font-charset:0; 	mso-generic-font-family:roman; 	mso-font-pitch:variable; 	mso-font-signature:647 0 0 0 159 0;}  /* Style Definitions */  p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal 	{mso-style-update:auto; 	mso-style-parent:""; 	margin:0cm; 	margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:12.0pt; 	font-family:Garamond; 	mso-fareast-font-family:"Times New Roman"; 	mso-bidi-font-family:"Times New Roman";} @page Section1 	{size:612.0pt 792.0pt; 	margin:70.85pt 70.85pt 2.0cm 70.85pt; 	mso-header-margin:36.0pt; 	mso-footer-margin:36.0pt; 	mso-paper-source:0;} div.Section1 	{page:Section1;} --&gt; &lt;/style&gt;&lt;!--[if gte mso 10]&gt; &lt;style&gt;  /* Style Definitions */  table.MsoNormalTable 	{mso-style-name:"Normale Tabelle"; 	mso-tstyle-rowband-size:0; 	mso-tstyle-colband-size:0; 	mso-style-noshow:yes; 	mso-style-parent:""; 	mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; 	mso-para-margin:0cm; 	mso-para-margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:10.0pt; 	font-family:"Times New Roman"; 	mso-ansi-language:#0400; 	mso-fareast-language:#0400; 	mso-bidi-language:#0400;} &lt;/style&gt; &lt;![endif]--&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE-CH"&gt;Es ist bekannt, dass das Alte Testament Typologie verwendet, um geistliche Wahrheiten vorabzubilden. Diese Typologie weist in Richtung Zukunft, in welcher die besagten Wahrheiten in Christus geistliche Wirklichkeit werden. Bekannteste Typen sind z.B. der Fels, der Israel durch die Wüste begleitet und ihnen Wasser gibt, das Manna, das Brot vom Himmel, auch diverse Einrichtungsgegenstände der Stiftshütte wie der Leuchter, der auf Christus, das Licht hinweist, der Sühnedeckel der Bundeslade, der das fordernde Gesetz zudeckt, die Kleidung der Priester, die verschiedenen Feste, usw., usw…&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="" lang="DE-CH"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE-CH"&gt;Was weniger bekannt ist und weniger beachtet wird, ist, dass es auch im Neuen Testament Typologie gibt. Jesus, der Christus heilt Lahme, Blinde, Aussätzige und weckt Tote auf. Damit weist er darauf hin, dass er für die Seinen die Lähmung der Unfähigkeit, in Gottes Willen zu wandeln, die Blindheit, Gottes Licht nicht zu sehen, den Aussatz der Unreinheit der Sünde und das tot sein in Übertretungen beseitigt. Diese Wundertaten werden als die Zeichen des Messias bezeichnet.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="" lang="DE-CH"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE-CH"&gt;Noch etwas kommt hinzu: Die Apostel tun dieselben Zeichen. Im Zusammenhang mit ihrem Wirken werden sie Zeichen der Apostel genannt. Die Apostel werden durch diese Zeichen als diejenigen bestätigt, auf deren Grundlage die Gemeinde gebaut wird. Sie zeigen, dass in der Gemeinde diese geistlichen Wahrheiten, die durch diese "neutestamentliche Typologie" abgebildet werden, Wirklichkeit werden.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE-CH"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE-CH"&gt;Und: So wie die alttestamentlichen Typen zurückbleiben und nicht mehr weiter gepflegt werden, so ist es auch mit den neutestamentlichen Typen. Sie haben sich in einer geistlichen Wirklichkeit erfüllt, die die 'materielle' Wirklichkeit hinfällig macht. Aus diesem Grund sind die übernatürlichen Erscheinungen nicht mehr in der Form vorhanden, wie sie es noch in der Zeit der Apostel waren. Sie sind nicht einfach verschwunden, sondern sie sind als geistliche Wirklichkeit vorhanden.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="" lang="DE-CH"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE-CH"&gt;Es haben also in der Gemeinde nicht deshalb die regelmässigen Wunder aus der Zeit der Apostel aufgehört, weil Gott anders geworden wäre oder aus irgend einem Grund keine Wunder mehr tun könnte, sondern weil der Typus hinfällig geworden ist, wenn die Substanz (Wirklichkeit) da ist.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE-CH"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 255, 255);"&gt;.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8803329627894346793-3038126301174617550?l=kvetterli.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kvetterli.blogspot.com/feeds/3038126301174617550/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8803329627894346793&amp;postID=3038126301174617550' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8803329627894346793/posts/default/3038126301174617550'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8803329627894346793/posts/default/3038126301174617550'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kvetterli.blogspot.com/2009/05/neutestamentliche-typologie.html' title='Neutestamentliche Typologie'/><author><name>Kurt Vetterli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09777758330352198860</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/-BzJ1qH-galA/TpXT0PCBtaI/AAAAAAAAAQM/xgHnosl9TCs/s220/KaVau.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8803329627894346793.post-3382245974761006141</id><published>2009-05-27T08:01:00.003Z</published><updated>2009-05-27T19:52:33.121Z</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Atheismus'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Apologetik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ethik'/><title type='text'>Missionarischer Atheismus</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_jw6LGyXkrg8/ShzzipHUobI/AAAAAAAAAMg/7jjaDadewc0/s1600-h/Atheisten.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 270px; height: 320px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_jw6LGyXkrg8/ShzzipHUobI/AAAAAAAAAMg/7jjaDadewc0/s320/Atheisten.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5340411034632233394" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Der Atheismus ist in den letzten Jahren wieder missionarischer und auch populärer geworden. Nicht nur in den Englisch-sprachigen Regionen, sondern auch in unseren Landen tauchen in letzter Zeit einige Mutige auf, die es sich zum Ziel gemacht haben, zu verkündigen, dass es nichts zu verkündigen gibt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Atheismus ist ein Widerspruch in sich selbst.&lt;br /&gt;Atheisten bedienen sich in ihrer Argumentation regelmässig verschiedener Dinge, die sie sich aus dem christlichen Denken entlehnen. Also aus der Philosophie, die sie in Abrede stellen wollen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So fällen sie z.B. moralische Urteile. Sie bedienen sich dabei praktisch ausnahmslos der christlichen Ethik als Massstab für ihre Urteile. Sie gehen von absoluten Werten aus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann bedienen sie sich der Logik. Die Logik ist eine transzendente Sache, die es gemäss ihrem Materialismus und ihrem Zufallsglauben gar nicht geben kann oder darf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Atheistische Wissenschaftler gehen ausserdem von der Uniformität der Natur aus. Gemäss ihrer evolutionistischen Philosophie kann es aber gar keine Uniformität der Natur geben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gibt viele weitere Widersprüche des Atheismus. Es gibt aber einen trifftigen Grund für Atheisten, ihren Glauben an keinen Gott zu verteidigen. Dieser Grund wird von ihrem Schöpfer, den sie nicht wahrhaben wollen, erklärt:&lt;br /&gt;Um ihm nicht die Ehre geben zu müssen, unterdrücken sie die Wahrheit, die offenkundig ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Römer 1:18-22&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Denn es wird geoffenbart Gottes Zorn vom Himmel her über alle Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit der Menschen, welche die Wahrheit durch Ungerechtigkeit niederhalten, weil das von Gott Erkennbare unter ihnen offenbar ist, denn Gott hat es ihnen offenbart. Denn sein unsichtbares Wesen, sowohl seine ewige Kraft als auch seine Göttlichkeit, wird seit Erschaffung der Welt in dem Gemachten wahrgenommen und geschaut, damit sie ohne Entschuldigung seien; weil sie Gott kannten, ihn aber weder als Gott verherrlichten noch ihm Dank darbrachten, sondern in ihren Überlegungen in Torheit verfielen und ihr unverständiges Herz verfinstert wurde. Indem sie sich für Weise ausgaben, sind sie zu Narren geworden.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 255, 255);"&gt;.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8803329627894346793-3382245974761006141?l=kvetterli.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kvetterli.blogspot.com/feeds/3382245974761006141/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8803329627894346793&amp;postID=3382245974761006141' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8803329627894346793/posts/default/3382245974761006141'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8803329627894346793/posts/default/3382245974761006141'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kvetterli.blogspot.com/2009/05/missionarischer-atheismus.html' title='Missionarischer Atheismus'/><author><name>Kurt Vetterli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09777758330352198860</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/-BzJ1qH-galA/TpXT0PCBtaI/AAAAAAAAAQM/xgHnosl9TCs/s220/KaVau.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_jw6LGyXkrg8/ShzzipHUobI/AAAAAAAAAMg/7jjaDadewc0/s72-c/Atheisten.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8803329627894346793.post-5102101760659180914</id><published>2009-05-19T14:02:00.002Z</published><updated>2009-05-19T14:09:23.203Z</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Verkündigung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zeitgeschehen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ethik'/><title type='text'>No, Mr President!</title><content type='html'>Dass John Piper die Unverfrorenheit besitzt, mächtigste Männer in der Weise anzusprechen, ist bekannt.&lt;br /&gt;Die Worte, die er an Obama richtet, betreffen uns nicht so direkt. Sehr wohl geht  aber die Botschaft uns und unsere Regierung etwas an!&lt;br /&gt;Ob in unserem Land ein Verkündiger den Mut hat, so zu reden....?&lt;br /&gt;Oder wir alle, die Freunde und einen guten Ruf zu verlieren haben...?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;object width="425" height="344"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/O68MByaMVdM&amp;color1=0xb1b1b1&amp;color2=0xcfcfcf&amp;hl=en&amp;feature=player_embedded&amp;fs=1"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/O68MByaMVdM&amp;color1=0xb1b1b1&amp;color2=0xcfcfcf&amp;hl=en&amp;feature=player_embedded&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8803329627894346793-5102101760659180914?l=kvetterli.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kvetterli.blogspot.com/feeds/5102101760659180914/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8803329627894346793&amp;postID=5102101760659180914' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8803329627894346793/posts/default/5102101760659180914'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8803329627894346793/posts/default/5102101760659180914'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kvetterli.blogspot.com/2009/05/no-mr-president.html' title='No, Mr President!'/><author><name>Kurt Vetterli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09777758330352198860</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/-BzJ1qH-galA/TpXT0PCBtaI/AAAAAAAAAQM/xgHnosl9TCs/s220/KaVau.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8803329627894346793.post-3334044088545310629</id><published>2009-05-17T20:06:00.004Z</published><updated>2009-05-18T09:28:51.472Z</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sex'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ethik'/><title type='text'>Sex vor der Ehe doch OK...?</title><content type='html'>Gene Cook's "The Narrow Mind" brachte diesen Samstag eine interessante Interview-Sendung mit einem gewissen Scott Nemeth, der auf dem Internet ''biblische Beweise'' dafür verbreitet, dass die Gemeinde die Frage des vorehelichen Sex immer falsch verstanden habe. Sex vor der Ehe sei OK. Nemeth setzt sich dafür ein, dass nicht noch eine weitere Generation die (nach seiner Ansicht) falsche Interpretation glaubt, dass man vor der Hochzeit enthaltsam sein müsse.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Interview mit Nemeth kann &lt;a href="http://kvetterli.podspot.de/files/SexBeforeMarriage.mp3"&gt;HIER&lt;/a&gt; gehört werden.&lt;br /&gt;Es ist nicht nur bezüglich der spezifischen Fragestellung interessant, sondern vor allem auch wegen der schrägen Hermeneutik, die der Typ anwendet. Das Thema des vorehelichen Sex ist ja eines, das in der Bibel nicht in eindeutigen direkten Aussagen behandelt wird. Wir müssen von bestimmten Stellen ableiten. Gerade deshalb ist es wichtig, dass wir nicht einfach traditionelle Überlieferungen nachplappern. Dazu bietet Nemeth eine hermeneutische Herausforderung, die die beiden Moderatoren der Sendung recht gut parieren. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie würdest Du Nemeths Anfragen an die (noch) traditionelle Position beantworten?&lt;br /&gt;Inputs im Kommentarteil sind willkommen!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8803329627894346793-3334044088545310629?l=kvetterli.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kvetterli.blogspot.com/feeds/3334044088545310629/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8803329627894346793&amp;postID=3334044088545310629' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8803329627894346793/posts/default/3334044088545310629'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8803329627894346793/posts/default/3334044088545310629'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kvetterli.blogspot.com/2009/05/sex-vor-der-ehe-doch-ok.html' title='Sex vor der Ehe doch OK...?'/><author><name>Kurt Vetterli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09777758330352198860</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/-BzJ1qH-galA/TpXT0PCBtaI/AAAAAAAAAQM/xgHnosl9TCs/s220/KaVau.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8803329627894346793.post-5098664781101831562</id><published>2009-04-16T15:33:00.006Z</published><updated>2009-04-16T15:46:56.106Z</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Reformation'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Calvin'/><title type='text'>noch einmal Calvin</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_jw6LGyXkrg8/SedSEqKqNXI/AAAAAAAAAMY/YpZb7A55TCw/s1600-h/Hans_alt.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 157px; height: 257px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_jw6LGyXkrg8/SedSEqKqNXI/AAAAAAAAAMY/YpZb7A55TCw/s400/Hans_alt.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5325315324380853618" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Es gibt Zeitgenossen (die Namen sind der Redaktion bekannt), die dem Reformator Johannes Calvin unterstellen, er könne gar kein Christ gewesen sein. Unter Anderem wird als Indiz dafür sein Taufverständnis angeführt.&lt;br /&gt;Wie auch immer... wie schon im letzten Artikel erwähnt, denke ich, dass solche Irrmeinungen nur entstehen können, wenn man keinerlei Kenntnis hat von den Schriften und Aussagen Calvins. Der folgende Auszug aus seinem Testament ist ein grossartiges Zeugnis von Calvins Erkenntnis Gottes:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;meta equiv="Content-Type" content="text/html; charset=utf-8"&gt;&lt;meta name="ProgId" content="Word.Document"&gt;&lt;meta name="Generator" content="Microsoft Word 11"&gt;&lt;meta name="Originator" content="Microsoft Word 11"&gt;&lt;link rel="File-List" href="file:///C:%5CDOKUME%7E1%5CHP_BES%7E1%5CLOKALE%7E1%5CTemp%5Cmsohtml1%5C01%5Cclip_filelist.xml"&gt;&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt;  &lt;w:worddocument&gt;   &lt;w:view&gt;Normal&lt;/w:View&gt;   &lt;w:zoom&gt;0&lt;/w:Zoom&gt;   &lt;w:hyphenationzone&gt;21&lt;/w:HyphenationZone&gt;   &lt;w:punctuationkerning/&gt;   &lt;w:validateagainstschemas/&gt;   &lt;w:saveifxmlinvalid&gt;false&lt;/w:SaveIfXMLInvalid&gt;   &lt;w:ignoremixedcontent&gt;false&lt;/w:IgnoreMixedContent&gt;   &lt;w:alwaysshowplaceholdertext&gt;false&lt;/w:AlwaysShowPlaceholderText&gt;   &lt;w:compatibility&gt;    &lt;w:breakwrappedtables/&gt;    &lt;w:snaptogridincell/&gt;    &lt;w:wraptextwithpunct/&gt;    &lt;w:useasianbreakrules/&gt;    &lt;w:dontgrowautofit/&gt;   &lt;/w:Compatibility&gt;   &lt;w:browserlevel&gt;MicrosoftInternetExplorer4&lt;/w:BrowserLevel&gt;  &lt;/w:WordDocument&gt; &lt;/xml&gt;&lt;![endif]--&gt;&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt;  &lt;w:latentstyles deflockedstate="false" latentstylecount="156"&gt;  &lt;/w:LatentStyles&gt; &lt;/xml&gt;&lt;![endif]--&gt;&lt;style&gt; &lt;!--  /* Font Definitions */  @font-face 	{font-family:Garamond; 	panose-1:2 2 4 4 3 3 1 1 8 3; 	mso-font-charset:0; 	mso-generic-font-family:roman; 	mso-font-pitch:variable; 	mso-font-signature:647 0 0 0 159 0;}  /* Style Definitions */  p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal 	{mso-style-update:auto; 	mso-style-parent:""; 	margin:0cm; 	margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:12.0pt; 	font-family:Garamond; 	mso-fareast-font-family:"Times New Roman"; 	mso-bidi-font-family:"Times New Roman";} @page Section1 	{size:612.0pt 792.0pt; 	margin:70.85pt 70.85pt 2.0cm 70.85pt; 	mso-header-margin:36.0pt; 	mso-footer-margin:36.0pt; 	mso-paper-source:0;} div.Section1 	{page:Section1;} --&gt; &lt;/style&gt;&lt;!--[if gte mso 10]&gt; &lt;style&gt;  /* Style Definitions */  table.MsoNormalTable 	{mso-style-name:"Normale Tabelle"; 	mso-tstyle-rowband-size:0; 	mso-tstyle-colband-size:0; 	mso-style-noshow:yes; 	mso-style-parent:""; 	mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; 	mso-para-margin:0cm; 	mso-para-margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:10.0pt; 	font-family:"Times New Roman"; 	mso-ansi-language:#0400; 	mso-fareast-language:#0400; 	mso-bidi-language:#0400;} &lt;/style&gt; &lt;![endif]--&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;"Erstlich danke ich Gott, dass er sich nicht nur meiner, seiner armen Kreatur, erbarmt hat, mich aus dem Abgrund der Abgötterei zu ziehen, in dem ich verkommen war, um mich zu der Klarheit seines Evangeliums zu führen und mich der Lehre des Heils teilhaftig zu machen, deren ich ganz unwürdig war, und dass er seine Barmherzigkeit vollendet und mich in allen Vergehungen und Armseligkeiten getragen hat, welche es wohl verdienten, dass ich hundertmal von ihm verworfen würde, sondern auch, was viel mehr ist: Er hat seine Gnade so weit über mich erstreckt, sich von mir und meiner Arbeit dienen zu lassen, um die Wahrheit seines heiligen Evangeliums zu tragen und zu verkünden. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Ich erkläre nun feierlich, dass ich in diesem Glauben, den er mir gegeben hat, leben und sterben will, indem ich keine andere Hoffnung noch Zuversicht habe als zu sei­ner gnädigen Annahme, in der mein ganzes Heil beruht. Ich umfasse die Gnade, die er mir in unserem Herrn Jesus Christus bereitet hat, und nehme das Verdienst seines Todes und Leidens an, damit dadurch alle meine Sünden begraben seien, und ich bit­te ihn demütiglich, mich zu waschen und zu reinigen mit dem Blute dieses großen Erlösers, wie es für alle armen Sünder vergossen worden, damit ich vor seinem An­gesicht erscheinen und sein Bild tragen kann." &lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8803329627894346793-5098664781101831562?l=kvetterli.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kvetterli.blogspot.com/feeds/5098664781101831562/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8803329627894346793&amp;postID=5098664781101831562' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8803329627894346793/posts/default/5098664781101831562'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8803329627894346793/posts/default/5098664781101831562'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kvetterli.blogspot.com/2009/04/noch-einmal-calvin.html' title='noch einmal Calvin'/><author><name>Kurt Vetterli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09777758330352198860</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/-BzJ1qH-galA/TpXT0PCBtaI/AAAAAAAAAQM/xgHnosl9TCs/s220/KaVau.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_jw6LGyXkrg8/SedSEqKqNXI/AAAAAAAAAMY/YpZb7A55TCw/s72-c/Hans_alt.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8803329627894346793.post-610074201659849</id><published>2009-04-04T20:03:00.006Z</published><updated>2009-04-11T14:59:37.950Z</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Reformation'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Calvin'/><title type='text'>Böser Calvin - Guter Calvin</title><content type='html'>Johannes Calvin wird oft als der strenge, harte und bittere Despot dargestellt, der in Genf eine tyrannische Herrschaft geführt haben soll. Dieses Bild wird von solchen propagiert, die Calvin kaum kennen, bzw. sich kaum je die Mühe gemacht haben, ihn - z.B. durch Lektüre seiner diversen literarischen Werke - näher kennenzulernen.&lt;br /&gt;Calvin hat sich oft - entweder in Briefen oder bei anderen Gelegenheiten, wo er sich in Bezug auf bestimmte Situationen oder über Drittpersonen äusserte - nicht nur sehr gewählt, sondern auch friedfertig und barmherzig ausgedrückt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der folgende Ausschnitt, wo er sich über den Abendmahlsstreit äussert, gibt ein gutes Beispiel davon:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;"…Was den Streit angeht, der zu unserer Zeit allzu scharf verhandelt worden ist, so war er eine unglückliche Sache. Denn der Teufel hat ihn zweifellos angestiftet, um den Lauf des Evangeliums zu hindern oder gar ganz zu stoppen. Daher wünschte ich, er möge völlig in Vergessenheit geraten. Auch habe ich keine Lust, lang davon zu reden. Jedoch sehe ich, wie viele zarte Gewissen verwirrt sind, weil sie nicht wissen, auf welche Seite sie sich schlagen sollen. Darum werde ich hier kurz das meines Erachtens Nötige sagen, um ihnen zu zeigen, wie sie sich entscheiden sollen.&lt;br /&gt;Zu allererst bitte ich im Namen Gottes alle Gläubigen, ja nicht allzu sehr Ärgernis daran zu nehmen, dass eine so grosse Meinungsverschiedenheit unter denen entbrannt ist, die doch gleichsam Anführer sein sollten, um die Wahrheit wieder ans Licht zu stellen. Es ist ja nichts Neues, wenn der Herr seinen Dienern eine gewisse Unwissenheit erlaubt, und wenn er es duldet, dass sie miteinander debattieren. Nicht, um sie für immer sich selbst zu überlassen, sondern nur eine Zeit lang, um sie zu demütigen! Und in der Tat, wenn bis jetzt alles nach Wunsch gegangen wäre, ohne jede Misshelligkeit, so hätten sich die Menschen vielleicht verkannt oder es wäre die Gnade Gottes nicht gebührend bekannt geworden. Darum hat der Herr ihnen jeden Grund zum Selbstruhm nehmen wollen, damit ihm allein die Ehre gegeben werde. Ausserdem, wenn wir in Erwägung ziehen, in welch unermesslicher Finsternis sich die Welt befand - damals, als die, die diese Kontroverse ausgelöst haben, uns zur Wahrheit zurückzuführen begannen -, nun, so werden wir uns keineswegs wundern, dass sie nicht gleich von Anfang an alles recht erkannt haben. Vielmehr ist es ein Wunder, dass unser Herr sie in so kurzer Zeit dermassen erleuchtet hat, dass sie aus dem ganzen Kot von Irrtümern, in dem sie so lange gesteckt haben, herauskommen und andere daraus herausziehen konnten. Aber es wird am besten sein, zu erzählen, wie die Dinge gelaufen sind. Denn dann wird uns klar werden, dass man keineswegs so viel Anlass zum Ärgernis an diesem Punkt hat, wie man gemeinhin meint.&lt;br /&gt;Als Luther zu lehren begann, behandelte er den Gegenstand vom Abendmahl in der Weise, dass er hinsichtlich der leiblichen Gegenwart Christi der Meinung zu sein schien, er lasse sie so gelten, wie alle sie damals verstanden. Denn obwohl er die Transsubstantiation verwarf, nannte er doch das Brot den Leib Christi, weil es mit demselben verbunden sei. Mehr noch, er fügte dem Vergleiche zu, die ein bisschen hart und schroff waren. Aber das tat er gezwungenermassen, weil er anders gar nicht seine Absicht erklären konnte. Ist es doch schwierig, eine so erhabene Sache verständlich zu machen, ohne einige unangemessenen Ausdrücke zu verwenden.&lt;br /&gt;Auf der anderen Seite standen Zwingli und Oecolampad auf. Sie sahen den Missbrauch und den Betrug, die der Teufel darüber ausgebreitet hatte mit der Festsetzung einer solchen fleischlichen Gegenwart Christi, wie man sie seit über sechshundert Jahren gelehrt und geglaubt hat. Da meinten sie, man dürfe das nicht mit Stillschweigen übergehen. Umso mehr, weil das zu einer abscheulichen Abgötterei führt, dass Jesus Christus dort angebetet wird als einer, der im Brot eingeschlossen ist. Nun aber war es schwierig, diese seit so langer Zeit in den Herzen der Menschen eingewurzelte Meinung abzulegen. Sie boten darum ihre ganze Intelligenz auf, dagegen anzuschreien und wiesen warnend darauf hin, welch schwerer Fehler es sei, wenn man nicht erkennt, was doch in der Schrift so stark bezeugt ist: die Himmelfahrt Jesu Christi und dies, dass er in seiner Menschheit in den Himmel aufgenommen worden ist und dort bleiben wird bis zu seiner Wiederkunft, um die Welt zu richten. Indes hielten sie sich einfach bei diesem Punkt auf und vergassen zu erklären, welche Art von Gegenwart Jesu Christi wir im Abendmahl glauben und welcher Art von Gemeinschaft seines Leibes und Blutes wir darin teilhaftig werden. Und das in einem Masse, dass Luther meinte, sie wollten nichts als leere Zeichen gelten lassen, ohne deren geistliche &gt;Wirklichkeit&lt;. So begann er, ihnen die Stirn zu bieten, ja, sie als Ketzer zu denunzieren. Nachdem der Streit einmal ausgebrochen war, breitete sich seine Flamme immer mehr aus und tobte so während ungefähr fünfzehn Jahren allzu bitter, ohne dass jemals die Einen die Anderen mit friedfertigem Herzen hätten anhören wollen. Denn wie sehr sie wohl miteinander verhandelt haben, so kam es doch zu einer solchen Entfremdung, dass sie ohne irgendeine Einigung wieder umkehrten. Ja, statt sich einer gewissen Verabredung anzunähern, zogen sie sich mehr und mehr zurück, indem sie nur darauf bedacht waren, ihre eigene Meinung zu verteidigen und die entgegengesetzte zu widerlegen. Wir sehen also, worin Luther auf seiner Seite und worin Oecolampad und Zwingli auf der ihren gefehlt haben.  Es wäre von Anfang an die Pflicht Luthers gewesen, in Erinnerung zu bringen, er beabsichtige nicht, eine solche räumliche Gegenwart einzuführen, wie sie die Papisten träumen. Ferner hätte er beteuern sollen, dass er nicht das Sakrament anstelle Gottes angebetet haben wolle. Drittens hätte er sich jener harten und schwer zu fassenden Vergleiche enthalten oder sie doch mit Mässigung gebrauchen sollen, indem er sie so auslegte, dass sie kein Ärgernis erregen konnten. Aber nachdem der Streit erregt war, hat er alles Mass überschritten: sowohl durch die Art, wie er seine Meinung kundtat, als auch dadurch, wie er die Anderen mit der unerbittlichen Schroffheit seiner Ausdrücke tadelte. Denn anstatt sich so zu äussern, dass man seine Meinung annehmen konnte, hat er mit seiner gewohnten Heftigkeit sich zur Bekämpfung seiner Widersacher allerhand übertriebener Ausdrücke bedient. Diese waren für all die sehr schwer erträglich, die ohnehin wenig geneigt waren, seinen Äusserungen zu glauben. Die Anderen haben sich aber Kränkungen geleistet, weil sie sich so eifrig darauf verlegt haben, gegen die abergläubische und eingebildete Ansicht der Papisten zu wettern, die eine räumliche Gegenwart des Leibes Jesu Christi im Abendmahl und folgerichtig dessen verderbliche Anbetung lehren. So dass sie ihre Kraft mehr auf die Zerstörung des Übels verwandten als auf die Erbauung des Guten. Denn wenn sie die Wahrheit auch nicht leugneten, so lehrten sie sie doch nicht so deutlich, wie sie es hätten tun sollen. Ich meine, während sie sich alle grosse Mühe gaben zu behaupten, dass Brot und Wein nur deshalb Leib und Blut Christi genannt werden, weil sie deren Zeichen sind, haben sie nicht darauf geachtet hinzuzufügen, dass sie dergestalt Zeichen sind, dass mit ihnen die &gt;Sache selbst&lt;, die sie bezeugen, verbunden ist. Und so hätten sie beteuern sollen, ihr Anliegen sei keineswegs, die wahre Gemeinschaft zu verdunkeln, die uns der Herr durch dieses Sakrament mit seinem Blut und Leib schenkt.  Der gemeinsame Fehler beider Parteien lag darin, dass sie nicht die Geduld hatten, aufeinander zu hören, um dann ohne Leidenschaft der Wahrheit zu folgen, wo sie auch gefunden werde. Trotzdem dürfen wir nicht erlahmen zu bedenken, was unsere Pflicht ist. Wir dürfen nicht vergessen, welche Gnadengaben der Herr ihnen gegeben und welche Wohltaten er uns durch ihre Hand und Vermittlung hat zuteil werden lassen. Denn wenn wir nicht undankbar und blind sind für das, was wir ihnen schulden, werden wir ihnen dies und noch mehr gern verzeihen können, ohne sie zu tadeln und zu verunglimpfen. Kurz, da wir sehen, dass sie sich durch einen heiligen Lebenswandel, durch grosse Gelehrsamkeit und durch besonderen Eifer um die Erbauung der Kirche bemüht haben und, sofern sie noch leben, noch bemühen, dürfen wir darüber stets nur mit Bescheidenheit und Ehrerbietung urteilen und sprechen. Dies umso mehr, als es unserem Gott endlich, nachdem er sie auf diese Weise zur Demut angehalten, gefallen hat, diesem unseligen Streit ein Ziel zu setzen oder ihn doch wenigstens zu beruhigen, bis er völlig entschieden sein wird…." &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 255, 255);"&gt;.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8803329627894346793-610074201659849?l=kvetterli.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kvetterli.blogspot.com/feeds/610074201659849/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8803329627894346793&amp;postID=610074201659849' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8803329627894346793/posts/default/610074201659849'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8803329627894346793/posts/default/610074201659849'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kvetterli.blogspot.com/2009/04/boser-calvin-guter-calvin.html' title='Böser Calvin - Guter Calvin'/><author><name>Kurt Vetterli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09777758330352198860</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/-BzJ1qH-galA/TpXT0PCBtaI/AAAAAAAAAQM/xgHnosl9TCs/s220/KaVau.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8803329627894346793.post-4071550832124325965</id><published>2009-04-03T19:00:00.004Z</published><updated>2009-04-03T20:20:54.912Z</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Atheismus'/><title type='text'>Atheisten als neutrale Wissenschaftler?</title><content type='html'>In seinem Artikel der aktuellen Ausgabe der Weltwoche fliegt der Atheist Beda Stadler unter dem Thema &lt;a href="http://kvetterli.podspot.de/files/Universit%E4re%20Theologie%20wozu.pdf"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Universitäre Theologie, wozu?&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; einen etwas kümmerlichen Angriff gegen den christlichen Glauben.&lt;br /&gt;Ich habe ein einem Leserbrief folgende Antwort darauf geschrieben:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Ich bin mit Beda Stadler einverstanden: eine theologische Fakultät an einer staatlichen Universität muss nicht sein. Die theologische Ausbildung ist Sache und Aufgabe der Kirche(n). Auch ist es nicht recht, wenn Leute Kirchensteuern zahlen müssen, die mit der Kirche gar nichts zu tun haben wollen. Und dass öffentliche Gelder für die Arbeit und Anliegen der Kirche verwendet werden, ist auch hinterfragbar. Ebenso hat Stadler recht, wenn er feststellt (meint er das so?), dass die Theologie nicht eine Wissenschaft in dem Sinn ist, dass sie eine offene Forschung betreibt, wo bisher Unerkanntes ans Licht kommt, das die Forschenden in eine neue Richtung führt. Die christliche Theologie geht von einer abgeschlossenen Gottesoffenbarung aus, die in einem Buch, der Bibel, festgeschrieben ist und nicht mehr hinterfragt werden soll und muss.&lt;br /&gt;Dennoch habe ich ein paar Anfragen an seine Ausführungen. Der Glaube ist Privatsache? Warum veröffentlicht Herr Stadler denn in solch selbstsicherer Manier in einem vielgelesenen Blatt seinen Glauben und erwartet von den Lesern offenbar, dass sie konvertieren? Ich nehme an, weil er – wie so viele atheistische "Wissen"-Schaftler – glaubt, dass seine persönliche Präsupposition nicht Glaube, sondern Faktum ist, und das einfach deshalb, weil er eben Naturwissenschaftler ist. Er nennt den grössten Makel der Theologie die fehlende Forschungsfreiheit, die durch den Chef aus Rom unterdrückt wird. Nun, den Chef aus Rom anerkennt die reformierte Theologie ohnehin nicht und die fehlende Forschungsfreiheit aufgrund von zwingenden Autoritäten kennen säkulare Naturwissenschaftler ebenso gut. Ist es nicht so, dass namhafte Naturwissenschaftler mitunter zugeben (z.B. sogar in einem Weltwoche-Artikel), dass die Evolutions-Hypothese aufgrund von vielen archäologischen Funden in den letzten Jahren ernsthaft hinterfragt werden muss, dass jedoch viel zu viele finanzielle Zuschüsse daran hängen, dass diese Theorie weiterhin angenommen und gelehrt wird?&lt;br /&gt;Stadler erwähnt dann auch G.S. Paul, der aufgezeigt haben soll, dass abnormes soziales Verhalten wie Mord, Totschlag u. a. in religiösen Gesellschaften viel häufiger vorkommt als in säkularisierten. Ah, ja? Das scheint mir jetzt aber ebenso ein Glaubenssatz, den Stadler, Paul, und andere völlig ungeprüft übernehmen. Wenn ich nur ein wenig unvoreingenommen in die Geschichte zurück schaue; kommt mir da nicht ein ganz anderes Bild entgegen? Ist es nicht gerade umgekehrt, dass die grauenhaftesten Verbrechen in der Menschheitsgeschichte in und von Staaten und Regierungen begangen wurden, die bewusst atheistisch waren und ihre Philosophie auf einem evolutionären Weltbild aufbauten?&lt;br /&gt;Stadler folgt in seinen Ausführungen einem typischen Muster: Er stellt die Sache so dar, als ob der christliche Glaube einem voreingenommenen Denkmuster entspräche, wogegen die säkularen Wissenschaften und Philosophien auf einem neutralen Boden stehen würden. Das ist ganz sicher nicht der Fall. Jeder Mensch und jedes philosophische System hat seine Präsuppositionen, also nicht hinterfragbaren Positionen. Beim christlichen Glauben ist es einfach so, dass da die Positionen im Bekenntnis ausgedrückt werden und darüber Rechenschaft abgegeben wird, woher der Massstab stammt, den man an die Weltbilder und die Ethik ansetzt. Wenn der Atheist behauptet, dass er keine Präsuppositionen hat, dann lügt er. Ein gutes Beispiel für so eine unredliche Epistemologie sind die Ausführungen von Richard Dawkins in 'The God Delusion'. Dort ereifert er sich darüber, was der Gott des Alten Testaments für ein grausamer und blutrünstiger sei. Die ethischen Massstäbe, mit denen er diesen Gott beurteilt, stammen aus der christlichen Bibel."&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8803329627894346793-4071550832124325965?l=kvetterli.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kvetterli.blogspot.com/feeds/4071550832124325965/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8803329627894346793&amp;postID=4071550832124325965' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8803329627894346793/posts/default/4071550832124325965'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8803329627894346793/posts/default/4071550832124325965'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kvetterli.blogspot.com/2009/04/atheisten-als-neutrale-wissenschaftler.html' title='Atheisten als neutrale Wissenschaftler?'/><author><name>Kurt Vetterli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09777758330352198860</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/-BzJ1qH-galA/TpXT0PCBtaI/AAAAAAAAAQM/xgHnosl9TCs/s220/KaVau.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8803329627894346793.post-4538318352431129933</id><published>2009-04-02T07:37:00.003Z</published><updated>2009-04-02T07:42:40.025Z</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Videos'/><title type='text'>Ligonier Conference 2009</title><content type='html'>&lt;iframe src="http://vidego.316networks.com/player.php?v=ivy2c166" allowtransparency="true" scrolling="yes" width="435" align="middle" frameborder="0" height="475"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8803329627894346793-4538318352431129933?l=kvetterli.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kvetterli.blogspot.com/feeds/4538318352431129933/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8803329627894346793&amp;postID=4538318352431129933' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8803329627894346793/posts/default/4538318352431129933'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8803329627894346793/posts/default/4538318352431129933'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kvetterli.blogspot.com/2009/04/ligonier-conference-2009.html' title='Ligonier Conference 2009'/><author><name>Kurt Vetterli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09777758330352198860</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/-BzJ1qH-galA/TpXT0PCBtaI/AAAAAAAAAQM/xgHnosl9TCs/s220/KaVau.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8803329627894346793.post-7772554685787241485</id><published>2009-03-06T08:29:00.003Z</published><updated>2009-03-06T09:23:02.111Z</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Evangelikalismus'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kirche'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gottesdienst'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zeitgeschehen'/><title type='text'>Das Christliche der Christen</title><content type='html'>Ich schaute mir eben Clint Eastwoods neuesten Film "Gran Torino" an. Der Film ist unbedingt sehenswert - der aufmerksame Betrachter wird einen (beträchtlichen) Rest an christlicher Ethik ausmachen, auch wenn diese wie üblich im humanistischen Gewand daherkommt.&lt;br /&gt;Ich möchte hier aber keine Filmkritik betreiben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mir ist beim anschauen etwas erneut aufgefallen, das immer wieder in solchen Filmen vorkommt: fast immer wenn irgendwie das Thema Christentum oder Kirche eine Rolle mitspielt, z.B. wenn jemand heiratet oder ein Beerdigung vorkommt, oder es sonst einen Berührungspunkt mit dem Christlichen gibt, dann kommt die (römisch-) Katholische Kirche vor. Wenn das Innere eines Kirchengebäudes gezeigt wird, ist es in der Regel eine Römische Kirche.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das macht mich als Reformierten natürlich etwas eifersüchtig.&lt;br /&gt;Ich habe mich gefragt, warum das so ist. Gerade in Amerika ist ja der Evangelikalismus recht stark vertreten. Auch wäre bei den Evangelikalen sicher die Offenheit da, ein Filmteam in ein Kirchengebäude zu lassen...&lt;br /&gt;Warum zeigen sie aber immer römisch-katholische Gottesdienste oder Handlungen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe eigentlich nur eine Erklärung. Für die breite Bevölkerung, die sich die Filme anschaut, ist leichter erkennbar, dass sich hier etwas 'Christliches' abspielt. Im Zeremoniell, im äusseren Gebaren und im Baulichen und Gegenständlichen der römischen Kirche ist das, was landläufig als  'christlich' bekannt ist, deutlicher abgebildet.&lt;br /&gt;Da ist es sinnvoll, wenn man im Film 'das Christliche' ins Spiel bringen will, dass man das dann leicht und schnell erkennbar macht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber ist das denn nur im Film so?&lt;br /&gt;Wäre es nicht auch überhaupt sinnvoll, wenn wir 'das Christliche' ins Spiel bringen wollen, dass wir das dann gleich deutlich erkennbar machen?&lt;br /&gt;Ich denke, JA! Unbedingt!&lt;br /&gt;Ich glaube, es sind fast immer nur die Christen, die 'das Christliche' eher verbergen wollen. Die nicht fromm sein wollen, nicht zu kirchlich erscheinen, sondern wie die Welt um sie herum aussehen und gesehen werden wollen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Welt braucht hier unsere Klarheit.&lt;br /&gt;Die Leute erwarten von uns gar nicht, dass wir nicht als Christen auffallen. Dass 'das Christliche' an uns nicht erkennbar sein soll.&lt;br /&gt;Das ganze Getue um "Kontextualisierung" und "kulturelle Relevanz" geht meines Erachtens in die falsche Richtung. Die der Welt angepassten, eventorientierten 'Gottesdienste' ziehen nur die gelangweilten Christen an, die von ihrem eigenen Kraft-entleerten Christentum nicht mehr vom Hocker gerissen werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber wenn wir uns schon zu fragen angefangen haben, was denn die Welt von uns möchte, dann wäre es vielleicht gar nicht so dumm, einmal zu erkennen, dass die Welt von uns Christen eigentlich nicht das bekommen will, was sie schon selber hat, sondern eben 'das Christliche' in seiner ureigenen Form.&lt;br /&gt;Wir sollten den Mut haben, wieder ganz unverblümt Kirche zu sein, mit allem was dazugehört. Gottesdienste, in denen das Wort Gottes ausgelegt wird, die Sakramente ausgeteilt werden, wo gebetet wird, Lieder mit biblisch-theologischem Inhalt (anstatt Jesus-is-my-boyfriend-lovesongs) gesungen werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin überzeugt, dass wir keinen Nicht-Christen vor den Kopf stossen, wenn wir ihn nach einem oder mehreren Gesprächen über das Evangelium in einen Gottesdienst einladen, wenn er dann auch einen richtigen Gottesdienst antrifft, in dem 'das Christliche' deutlich erkennbar ist.&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 255, 255);"&gt;.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8803329627894346793-7772554685787241485?l=kvetterli.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kvetterli.blogspot.com/feeds/7772554685787241485/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8803329627894346793&amp;postID=7772554685787241485' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8803329627894346793/posts/default/7772554685787241485'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8803329627894346793/posts/default/7772554685787241485'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kvetterli.blogspot.com/2009/03/das-christliche-der-christen.html' title='Das Christliche der Christen'/><author><name>Kurt Vetterli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09777758330352198860</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/-BzJ1qH-galA/TpXT0PCBtaI/AAAAAAAAAQM/xgHnosl9TCs/s220/KaVau.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8803329627894346793.post-1361909800669568303</id><published>2009-02-13T22:51:00.008Z</published><updated>2009-02-14T16:35:54.402Z</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Evangelikalismus'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kirche'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gemeinde'/><title type='text'>Reformatorisches Erbe?</title><content type='html'>"Hat der Evangelikalismus sein reformatorisches Erbe verlassen?" dieser Frage war die gestrige  &lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;a style="font-style: italic;" href="http://sharpens.blogspot.com/2009/02/blog-post_12.html"&gt;IRON SHARPENS IRON&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;-Sendung mit dem Interview mit &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Kim Riddlebarger&lt;/span&gt; gewidmet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_jw6LGyXkrg8/SZX9CIzpqkI/AAAAAAAAALA/ZdPGJTaIJlc/s1600-h/riddlebarger.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 123px; height: 165px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_jw6LGyXkrg8/SZX9CIzpqkI/AAAAAAAAALA/ZdPGJTaIJlc/s400/riddlebarger.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5302422349464316482" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Riddlebarger beantwortet die Frage ohne Umschweife: "Nein, der Evangelikalismus hat kein reformatorisches Erbe verlassen, weil er ein solches Erbe nie hatte."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das &lt;a href="http://mp3.sharpens.org/ISI/20090212ISI.mp3"&gt;Inte&lt;/a&gt;&lt;a href="http://mp3.sharpens.org/ISI/20090212ISI.mp3"&gt;rview&lt;/a&gt; geht dann bald in die Richtung, dass das reformierte mit dem modernen evangelikalen Verständnis von Kirche und Gottesdienst verglichen und diskutiert wird.&lt;br /&gt;Eine Stunde, die du dir gönnen solltest.&lt;br /&gt;Um die Sendung zu hören, &lt;a href="http://mp3.sharpens.org/ISI/20090212ISI.mp3"&gt;klicke hier!&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 255, 255);"&gt;.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8803329627894346793-1361909800669568303?l=kvetterli.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kvetterli.blogspot.com/feeds/1361909800669568303/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8803329627894346793&amp;postID=1361909800669568303' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8803329627894346793/posts/default/1361909800669568303'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8803329627894346793/posts/default/1361909800669568303'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kvetterli.blogspot.com/2009/02/reformatorisches-erbe.html' title='Reformatorisches Erbe?'/><author><name>Kurt Vetterli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09777758330352198860</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/-BzJ1qH-galA/TpXT0PCBtaI/AAAAAAAAAQM/xgHnosl9TCs/s220/KaVau.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_jw6LGyXkrg8/SZX9CIzpqkI/AAAAAAAAALA/ZdPGJTaIJlc/s72-c/riddlebarger.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8803329627894346793.post-2350328129877719394</id><published>2009-02-11T15:58:00.006Z</published><updated>2009-02-11T16:12:01.354Z</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Evangelikalismus'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Evangelium'/><title type='text'>Das alte und das neue Evangelium</title><content type='html'>Heute begegnete mir ein Vers von Mose:&lt;br /&gt;"&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Zuflucht ist bei dem alten Gott&lt;/span&gt;" (5.Mose 33,27).&lt;br /&gt;Dazu kam mir ein alter Text von James Packer aus dem Jahre 1958 wieder in den Sinn. Es ist erstaunlich, wie Packer dies vor 50 Jahren formulieren konnte, bzw. dass dieses Problem damals schon so aktuell war. Es hat nichts an Aktualität verloren.&lt;br /&gt;Hier ist der Textabschnitt (aus der Einführung zu John Owens "The Death of Death in the Death of Christ"):&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;meta equiv="Content-Type" content="text/html; charset=utf-8"&gt;&lt;meta name="ProgId" content="Word.Document"&gt;&lt;meta name="Generator" content="Microsoft Word 12"&gt;&lt;meta name="Originator" content="Microsoft Word 12"&gt;&lt;link rel="File-List" href="file:///C:%5CUsers%5CKURTVE%7E1%5CAppData%5CLocal%5CTemp%5Cmsohtmlclip1%5C01%5Cclip_filelist.xml"&gt;&lt;link rel="themeData" href="file:///C:%5CUsers%5CKURTVE%7E1%5CAppData%5CLocal%5CTemp%5Cmsohtmlclip1%5C01%5Cclip_themedata.thmx"&gt;&lt;link rel="colorSchemeMapping" href="file:///C:%5CUsers%5CKURTVE%7E1%5CAppData%5CLocal%5CTemp%5Cmsohtmlclip1%5C01%5Cclip_colorschememapping.xml"&gt;&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt;  &lt;w:worddocument&gt;   &lt;w:view&gt;Normal&lt;/w:View&gt;   &lt;w:zoom&gt;0&lt;/w:Zoom&gt;   &lt;w:trackmoves/&gt;   &lt;w:trackformatting/&gt; 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  &lt;w:lsdexception locked="false" priority="64" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium Shading 2 Accent 1"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="65" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium List 1 Accent 1"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" unhidewhenused="false" name="Revision"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="34" semihidden="false" unhidewhenused="false" qformat="true" name="List Paragraph"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="29" semihidden="false" unhidewhenused="false" qformat="true" name="Quote"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="30" semihidden="false" unhidewhenused="false" qformat="true" name="Intense Quote"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="66" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium List 2 Accent 1"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="67" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium Grid 1 Accent 1"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="68" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium Grid 2 Accent 1"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="69" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium Grid 3 Accent 1"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="70" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Dark List Accent 1"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="71" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Colorful Shading Accent 1"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="72" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Colorful List Accent 1"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="73" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Colorful Grid Accent 1"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="60" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Light Shading Accent 2"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="61" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Light List Accent 2"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="62" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Light Grid Accent 2"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="63" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium Shading 1 Accent 2"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="64" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium Shading 2 Accent 2"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="65" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium List 1 Accent 2"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="66" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium List 2 Accent 2"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="67" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium Grid 1 Accent 2"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="68" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium Grid 2 Accent 2"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="69" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium Grid 3 Accent 2"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="70" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Dark List Accent 2"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="71" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Colorful Shading Accent 2"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="72" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Colorful List Accent 2"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="73" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Colorful Grid Accent 2"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="60" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Light Shading Accent 3"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="61" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Light List Accent 3"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="62" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Light Grid Accent 3"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="63" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium Shading 1 Accent 3"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="64" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium Shading 2 Accent 3"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="65" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium List 1 Accent 3"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="66" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium List 2 Accent 3"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="67" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium Grid 1 Accent 3"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="68" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium Grid 2 Accent 3"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="69" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Medium Grid 3 Accent 3"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="70" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Dark List Accent 3"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="71" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Colorful Shading Accent 3"&gt;   &lt;w:lsdexception locked="false" priority="72" semihidden="false" unhidewhenused="false" name="Colorful List Accent 3"&gt; 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Ohne es zu merken, haben wir während des letzten Jahrhunderts dieses Evangelium für ein Ersatzprodukt eingetauscht, das, wenn es auch in Einzelheiten sehr ähnlich aussieht, dennoch in seiner Gesamtheit etwas völlig anderes ist.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p  class="MsoNormal" style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span class="ZitateZchn"&gt;Daher stammen unsere Probleme; denn das Ersatzprodukt ist untauglich hinsichtlich der Ziele, für die sich das echte Evangelium in vergangenen Zeiten als so mächtig erwiesen hat. Das neue Evangelium versäumt es auf bemerkenswerte Weise, tiefe Ehrfurcht und Reue, echte Demut, einen Geist der Anbetung und herzliche Anteilnahme am Wohl der Gemeinde hervorzubringen. Und warum?&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p  class="MsoNormal" style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span class="ZitateZchn"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p  class="MsoNormal" style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span class="ZitateZchn"&gt;Ich behaupte, die Ursache hierfür liegt in seinem eigentlichen Wesen und Inhalt. Es kann die Menschen nicht dazu bringen, dass sie Gott im Mittelpunkt ihres Denkens und die Furcht Gottes in ihren Herzen haben. Das ist auch gar nicht sein eigentliches Anliegen. Man kann sagen, es unterscheidet sich von dem alten Evangelium dadurch, dass es ausschließlich darum bemüht ist, dem Menschen "dienlich" zu sein -- ihm Frieden, Trost, Freude und Erfüllung zu bringen -- und zu wenig daran interessiert ist, Gott zu verherrlichen. Das alte Evangelium war auch dem Menschen "dienlich" -- ja, mehr noch als das neue --, doch sozusagen eher beiläufig, denn sein primäres Anliegen war es, Gott Ehre zu bringen.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p  class="MsoNormal" style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span class="ZitateZchn"&gt;Es war immer und wesentlich eine Verkündigung göttlicher Souveränität -- in der Barmherzigkeit und im Gericht; ein Aufruf, sich zu beugen und den mächtigen Herrn anzubeten, von dem der Mensch in allen Dingen abhängig ist, sei es in der natürlichen Versorgung oder in der Gnade. Sein eindeutiger Bezugspunkt war Gott. Aber in dem neuen Evangelium ist der Bezugspunkt der Mensch. Das alte Evangelium war auf eine Weise religiös, wie es das neue Evangelium nicht ist.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p  class="MsoNormal" style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span class="ZitateZchn"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p  class="MsoNormal" style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span class="ZitateZchn"&gt;Während es das Hauptziel des alten war, die Menschen Gottes Wege zu lehren, so scheint das Anliegen des neuen darauf beschränkt zu sein, ihr Wohlbefinden zu fördern. Das Thema des alten Evangeliums waren Gott und seine Wege mit den Menschen; das Thema des neuen sind der Mensch und die Hilfe, die Gott ihm gibt. Das ist ein großer Unterschied. Ausblick und Schwerpunkt der Evangeliumspredigt haben sich grundlegend gewandelt.&lt;br /&gt;Aus dieser Wandlung in der Zielsetzung ist eine Wandlung im Inhalt erwachsen, denn das neue Evangelium hat die biblische Botschaft effektiv im vermeintlichen Interesse der "Dienlichkeit" umformuliert.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8803329627894346793-2350328129877719394?l=kvetterli.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kvetterli.blogspot.com/feeds/2350328129877719394/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8803329627894346793&amp;postID=2350328129877719394' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8803329627894346793/posts/default/2350328129877719394'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8803329627894346793/posts/default/2350328129877719394'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kvetterli.blogspot.com/2009/02/das-alte-und-das-neue-evangelium.html' title='Das alte und das neue Evangelium'/><author><name>Kurt Vetterli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09777758330352198860</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/-BzJ1qH-galA/TpXT0PCBtaI/AAAAAAAAAQM/xgHnosl9TCs/s220/KaVau.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8803329627894346793.post-1907306698549176788</id><published>2009-02-07T11:35:00.005Z</published><updated>2009-02-07T17:48:44.313Z</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Humor'/><title type='text'>Frau am Steuer</title><content type='html'>Dies ist zwar ein Blog ohne Anspruch auf politische Korrektheit.&lt;br /&gt;Dennoch: um nach der Veröffentlichung dieses Clips nicht als Sexist verschrien zu werden, will ich doch erwähnen, dass die meisten Frauen, die ich kenne, besser mit dem Auto umgehen können, als die Folgenden hier:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;object width="425" height="344"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/fZlhpfCdyS4&amp;amp;color1=0xb1b1b1&amp;amp;color2=0xcfcfcf&amp;amp;hl=en&amp;amp;feature=player_embedded&amp;amp;fs=1"&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/fZlhpfCdyS4&amp;amp;color1=0xb1b1b1&amp;amp;color2=0xcfcfcf&amp;amp;hl=en&amp;amp;feature=player_embedded&amp;amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;...und ich will auch noch erwähnen, dass Frauen nicht deshalb keine leitenden Ämter oder Funktionen in der Gemeinde übernehmen sollen, weil sie etwa dumm wären oder das nicht könnten (manchmal vielleicht sogar besser als manche Männer), sondern weil es Gott in seiner Weisheit nicht so vorgesehen hat und es darum in seinem Wort ausdrücklich verbietet.&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 255, 255);"&gt;.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8803329627894346793-1907306698549176788?l=kvetterli.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kvetterli.blogspot.com/feeds/1907306698549176788/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8803329627894346793&amp;postID=1907306698549176788' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8803329627894346793/posts/default/1907306698549176788'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8803329627894346793/posts/default/1907306698549176788'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kvetterli.blogspot.com/2009/02/frau-am-steuer.html' title='Frau am Steuer'/><author><name>Kurt Vetterli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09777758330352198860</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/-BzJ1qH-galA/TpXT0PCBtaI/AAAAAAAAAQM/xgHnosl9TCs/s220/KaVau.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8803329627894346793.post-2790401423815876981</id><published>2009-02-04T13:37:00.003Z</published><updated>2009-02-04T14:28:17.244Z</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kindertaufe'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bundestheologie'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gemeinde'/><title type='text'>Kirche ohne Kinder?</title><content type='html'>Durch die Beschäftigung mit dem Thema Kirche in den Bekenntnissen bin ich herausgefordert, das Verständnis der Kirche in den verschiedenen Bekenntnissen zu vergleichen.&lt;br /&gt;Bei einem Vergleich der beiden grossen reformierten Bekenntnissen, dem Westminster Bekenntnis (1647) und dem 2. Londoner Bekenntnis (Baptisitisches Bekenntnis) von 1689 machte ich eine Entdeckung, die mir - obwohl mir dies vorher faktisch schon bekannt war - zu denken gab.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Autoren des 1689er Bekenntnisses haben im Grossen und Ganzen das Westminster Bekenntnis übernommen und lediglich einige Passagen geändert, die sich mit ihrem Taufverständnis nicht deckten.&lt;br /&gt;Dabei ist nun etwas passiert, worüber man wirklich eingehender nachdenken sollte. Die Baptisten haben offensichtlich festgestellt, dass man nicht einfach die Stelle mit der Kindertaufe im Westminster Bekenntnis herausnehmen oder abändern kann und dann ein Baptistisches Bekenntnis hat. Man muss dann auch über die Bedeutung des Bundes nachdenken - was sie getanund deshalb auch das Kapitel über den Bund abgeändert haben - was wiederum dazu führt, dass man sich erklären muss, wie man die Kirche versteht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch hier haben sie dann kräftig umgestellt. Das Resultat ist nicht eigentlich falsch. Die Theologen, die das Westminster Bekenntnis verfasst haben und diejenigen, die es bekennen, würden den Aussagen grundsätzlich auch zustimmen können.&lt;br /&gt;Nur - etwas ganz Entscheidendes ist meines Erachtens fatal herausgekommen: In der Kirche nach dem baptistischen Verständnis fehlen die Kinder!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Verfasser beider Bekenntnisse sehen die sichtbare Kirche als die Versammlung derer, die Christus bekennen und ihn anbeten. Aber im Westminster Bekenntnis heisst es "und ihre Kinder" und im Baptistischen: "ohne ihre Kinder". Das steht nicht ausdrücklich so da, sondern die Kinder fehlen einfach.&lt;br /&gt;Viele Baptisten, vielleicht die meisten, würden das nicht ausdrücklich sagen: "meine Kinder gehören nicht zu meiner Gemeinde" - aber implizit sagen sie das.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Glück handeln die meisten Baptisten ebenso inkonsequent. Sie behandeln ihre Kinder nicht als Heiden. Sie behandeln sie ebenso als Mitglieder der sichtbaren Kirche. Aber weil sie dem nicht mit dem Siegel des Neuen Bundes, der Taufe, Ausdruck geben wollen, können sie in ihrem Bekenntnis die Kinder nicht mit in die Kirche einschliessen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meine Kinder sind keine Heiden. Ich habe sie von Anfang an im Glauben erzogen und sie angehalten, mit uns Gott anzubeten. Sogar als (damals noch) bekennender Baptist. Darin war ich inkonsequent - mein Bekenntnis und meine Praxis widersprachen sich. Zum Glück!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8803329627894346793-2790401423815876981?l=kvetterli.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kvetterli.blogspot.com/feeds/2790401423815876981/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8803329627894346793&amp;postID=2790401423815876981' title='9 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8803329627894346793/posts/default/2790401423815876981'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8803329627894346793/posts/default/2790401423815876981'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kvetterli.blogspot.com/2009/02/kirche-ohne-kinder.html' title='Kirche ohne Kinder?'/><author><name>Kurt Vetterli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09777758330352198860</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/-BzJ1qH-galA/TpXT0PCBtaI/AAAAAAAAAQM/xgHnosl9TCs/s220/KaVau.jpg'/></author><thr:total>9</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8803329627894346793.post-8451541804001151289</id><published>2009-01-10T13:34:00.004Z</published><updated>2009-01-10T16:23:23.486Z</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wirtschaft'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Mammon'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Geld'/><title type='text'>Die Wirtschaftskrise und das Reich Gottes</title><content type='html'>Hast du dir schon überlegt, aufgrund der Wirtschaftskrise, die dich in einem gewissen Mass vielleicht auch betreffen kann, bei den Gaben für die Mission/das Reich Gottes ein wenig zurück zu gehen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tu es nicht!&lt;br /&gt;Warum?&lt;br /&gt;Es schadet allen Beteiligten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Viele Missionare erleiden so schon verluste, weil ihre Unterstützung zum Teil aus Ländern kommt, deren Währung absackt.&lt;br /&gt;Somit brauchen diese Missionare also mehr Beiträge anstatt weniger (ein Missionar aus Japan erzählt, dass er allein durch den Währungssturz 7500 Euro verliert - also mehr braucht).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Magst du die Verantwortung auf dich nehmen, dass manche missionarische Dienste ungenügend oder gar nicht mehr getan werden können, weil du und andere ihnen einen Teil der Gaben entziehen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Willst du auf den Segen verzichten, der denen verheissen ist, die treu für das Reich Gottes geben?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Malachi 3:10-11&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Bringt den ganzen Zehnten in das Vorratshaus, damit Nahrung in meinem Haus ist! Und prüft mich doch darin, spricht der HERR der Heerscharen, ob ich euch nicht die Fenster des Himmels öffnen und euch Segen ausgießen werde bis zum Übermaß!  Und ich werde um euretwillen den Fresser bedrohen, damit er euch die Frucht des Erdbodens nicht verdirbt und damit euch der Weinstock auf dem Feld nicht fruchtleer bleibt, spricht der HERR der Heerscharen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gott verspricht hier: Dein Einkommen wird nicht darunter leiden, wenn du einen Teil davon dem Herrn gibst. Das Gegenteil ist der Fall!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielleicht überlegst du dir, gerade jetzt mehr zu geben. Gerade jetzt, wo aus menschlich-logischer Sicht die Sicherheiten am abbröckeln sind.&lt;br /&gt;Jetzt wäre doch eine gute Zeit, auf den Herrn und seine Versprechen zu vertrauen.&lt;br /&gt;Vielleicht hat er gerade aus diesem Grund dem Gott Mammon und seinen Anbetern den Boden unter den Füssen weggezogen...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt wo die irdischen Banken an Vertrauenswürdigkeit eingebüsst haben, wäre es ein Versuch wert, mehr auf die himmlische Bank zu vertrauen (vgl Lk 16,1-13)&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 255, 255);"&gt;.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8803329627894346793-8451541804001151289?l=kvetterli.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kvetterli.blogspot.com/feeds/8451541804001151289/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8803329627894346793&amp;postID=8451541804001151289' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8803329627894346793/posts/default/8451541804001151289'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8803329627894346793/posts/default/8451541804001151289'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kvetterli.blogspot.com/2009/01/die-wirtschaftskrise-und-das-reich.html' title='Die Wirtschaftskrise und das Reich Gottes'/><author><name>Kurt Vetterli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09777758330352198860</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/-BzJ1qH-galA/TpXT0PCBtaI/AAAAAAAAAQM/xgHnosl9TCs/s220/KaVau.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8803329627894346793.post-7077350995968520073</id><published>2009-01-09T20:02:00.003Z</published><updated>2009-01-09T20:11:13.109Z</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Islam'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hamas'/><title type='text'>Mosab Hassan Yousef wurde Christ</title><content type='html'>Fox News bringt eine ausführliche Dokumentation über den ehemaligen Leiter einer radikal-islamischen Jugendbewegung, die er als Zweig der Hamas anführte.&lt;br /&gt;Mosab wurde Christ wurde und floh von der Westbank nach Californien.&lt;br /&gt;Die Dokumentation mit Interview ist sehenswert:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;object width="425" height="344"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/Td8YdfNoPBk&amp;amp;hl=en&amp;amp;fs=1"&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/Td8YdfNoPBk&amp;amp;hl=en&amp;amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;object width="425" height="344"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/WqIg0Tnav5o&amp;amp;hl=en&amp;amp;fs=1"&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/WqIg0Tnav5o&amp;amp;hl=en&amp;amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;object width="425" height="344"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/vE1_-nXo-TE&amp;amp;hl=en&amp;amp;fs=1"&gt;&lt;param name="allowFullScreen" 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type='application/atom+xml' href='http://kvetterli.blogspot.com/feeds/7077350995968520073/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8803329627894346793&amp;postID=7077350995968520073' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8803329627894346793/posts/default/7077350995968520073'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8803329627894346793/posts/default/7077350995968520073'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kvetterli.blogspot.com/2009/01/mosab-hassan-yousef.html' title='Mosab Hassan Yousef wurde Christ'/><author><name>Kurt Vetterli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09777758330352198860</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/-BzJ1qH-galA/TpXT0PCBtaI/AAAAAAAAAQM/xgHnosl9TCs/s220/KaVau.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8803329627894346793.post-7051595046113246091</id><published>2008-12-15T11:45:00.005Z</published><updated>2008-12-15T20:07:04.247Z</updated><title type='text'>Rappin' for Jesus</title><content type='html'>Eigentlich kann ich nichts anfangen mit Rap.&lt;br /&gt;Überhaupt habe ich nicht viel übrig für zeitgenössische christliche Popmusik. Die musikalische Qualität hinkt oft hinter derjenigen der weltlichen Musik her. Ausserdem ist auch der Inhalt der Texte zu oft seicht und zu "touchy-feely".&lt;br /&gt;Heute bin ich auf  eine Ausnahme gestossen, die mich tatsächlich begeistert hat.&lt;br /&gt;Der Rapper "Shai Linne" ist eindeutig ein Christ. Und er scheint dazu eine reformierte Überzeugung zu haben. Auf dem folgenden Video rappt er zuerst acapella eine wunderbare Orthodoxie, die ein lyrisches Kunstwerk ist. Dann verkündigt er seinem Publikum das Evangelium auf eine so eindeutige Weise, wie man sie heute &lt;span style="font-style: italic;"&gt;selten &lt;/span&gt;von einer Kanzel hört. Überzeugt euch selbst:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;meta equiv="Content-Type" content="text/html; charset=utf-8"&gt;&lt;meta name="ProgId" content="Word.Document"&gt;&lt;meta name="Generator" content="Microsoft Word 11"&gt;&lt;meta name="Originator" content="Microsoft Word 11"&gt;&lt;link rel="File-List" href="file:///C:%5CDOKUME%7E1%5CHP_BES%7E1%5CLOKALE%7E1%5CTemp%5Cmsohtml1%5C01%5Cclip_filelist.xml"&gt;&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt;  &lt;w:worddocument&gt;   &lt;w:view&gt;Normal&lt;/w:View&gt;   &lt;w:zoom&gt;0&lt;/w:Zoom&gt;   &lt;w:hyphenationzone&gt;21&lt;/w:HyphenationZone&gt;   &lt;w:punctuationkerning/&gt;   &lt;w:validateagainstschemas/&gt;   &lt;w:saveifxmlinvalid&gt;false&lt;/w:SaveIfXMLInvalid&gt;   &lt;w:ignoremixedcontent&gt;false&lt;/w:IgnoreMixedContent&gt;   &lt;w:alwaysshowplaceholdertext&gt;false&lt;/w:AlwaysShowPlaceholderText&gt;   &lt;w:compatibility&gt;    &lt;w:breakwrappedtables/&gt;    &lt;w:snaptogridincell/&gt;    &lt;w:wraptextwithpunct/&gt;    &lt;w:useasianbreakrules/&gt;    &lt;w:dontgrowautofit/&gt;   &lt;/w:Compatibility&gt;   &lt;w:browserlevel&gt;MicrosoftInternetExplorer4&lt;/w:BrowserLevel&gt;  &lt;/w:WordDocument&gt; &lt;/xml&gt;&lt;![endif]--&gt;&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt;  &lt;w:latentstyles deflockedstate="false" latentstylecount="156"&gt;  &lt;/w:LatentStyles&gt; &lt;/xml&gt;&lt;![endif]--&gt;&lt;style&gt; &lt;!--  /* Font Definitions */  @font-face 	{font-family:Garamond; 	panose-1:2 2 4 4 3 3 1 1 8 3; 	mso-font-charset:0; 	mso-generic-font-family:roman; 	mso-font-pitch:variable; 	mso-font-signature:647 0 0 0 159 0;}  /* Style Definitions */  p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal 	{mso-style-update:auto; 	mso-style-parent:""; 	margin:0cm; 	margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:12.0pt; 	font-family:Garamond; 	mso-fareast-font-family:"Times New Roman"; 	mso-bidi-font-family:"Times New Roman";} @page Section1 	{size:612.0pt 792.0pt; 	margin:70.85pt 70.85pt 2.0cm 70.85pt; 	mso-header-margin:36.0pt; 	mso-footer-margin:36.0pt; 	mso-paper-source:0;} div.Section1 	{page:Section1;} --&gt; &lt;/style&gt;&lt;!--[if gte mso 10]&gt; &lt;style&gt;  /* Style Definitions */  table.MsoNormalTable 	{mso-style-name:"Normale Tabelle"; 	mso-tstyle-rowband-size:0; 	mso-tstyle-colband-size:0; 	mso-style-noshow:yes; 	mso-style-parent:""; 	mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; 	mso-para-margin:0cm; 	mso-para-margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:10.0pt; 	font-family:"Times New Roman"; 	mso-ansi-language:#0400; 	mso-fareast-language:#0400; 	mso-bidi-language:#0400;} &lt;/style&gt; &lt;![endif]--&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="EN-GB"&gt;&lt;object width="425" height="344"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/dPZlzDTdSsE&amp;amp;hl=en&amp;amp;fs=1"&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/dPZlzDTdSsE&amp;amp;hl=en&amp;amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf YouTube sind andere Clips mit Shai Linne zu finden. Besonders empfehlenswert ist ein zweiteiliges Interview:&lt;span style="font-style: italic;"&gt; "The Atonement Interview with shai linne"&lt;/span&gt;. Der Mann hat wirklich ein Verständnis des Evangeliums, das man nicht alle Tage antrifft.&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 255, 255);"&gt;.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8803329627894346793-7051595046113246091?l=kvetterli.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kvetterli.blogspot.com/feeds/7051595046113246091/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8803329627894346793&amp;postID=7051595046113246091' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8803329627894346793/posts/default/7051595046113246091'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8803329627894346793/posts/default/7051595046113246091'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kvetterli.blogspot.com/2008/12/rappin-for-jesus.html' title='Rappin&apos; for Jesus'/><author><name>Kurt Vetterli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09777758330352198860</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/-BzJ1qH-galA/TpXT0PCBtaI/AAAAAAAAAQM/xgHnosl9TCs/s220/KaVau.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8803329627894346793.post-2274773014062234541</id><published>2008-12-10T22:19:00.004Z</published><updated>2008-12-10T22:34:58.884Z</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Endzeit'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Adolph Zahn'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Eschatologie'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Israel'/><title type='text'>Adolph Zahn und die Endzeit</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Es gibt kaum ein theologisches Thema, zu dem Adolph Zahn sich nicht kompetent äusserte. Zum Thema "Endzeit" habe ich bisher nichts gelesen, das in solcher Kürze und gleichzeitig in solcher Dichte die ganze Thematik zusammenfasst.&lt;br /&gt;Man muss Zahns Artikel schon mehrmals lesen, um alles mitzubekommen, das er wie in einem Schnellzug 'unterwegs mitnimmt'. Aber eben das lohnt sich.&lt;br /&gt;Adolph Zahn lebte und wirkte in der Zeit, in der sich die Gespinste der darbystischen Propheten-Konferenzen zu voller Blüte entwickelten. Er führt sie quasi in einem Atemzug ad absurdum. Hier ist der Artikel:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Endzeit&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;meta equiv="Content-Type" content="text/html; charset=utf-8"&gt;&lt;meta name="ProgId" content="Word.Document"&gt;&lt;meta name="Generator" content="Microsoft Word 11"&gt;&lt;meta name="Originator" content="Microsoft Word 11"&gt;&lt;link rel="File-List" href="file:///C:%5CDOKUME%7E1%5CHP_BES%7E1%5CLOKALE%7E1%5CTemp%5Cmsohtml1%5C01%5Cclip_filelist.xml"&gt;&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt;  &lt;w:worddocument&gt;   &lt;w:view&gt;Normal&lt;/w:View&gt;   &lt;w:zoom&gt;0&lt;/w:Zoom&gt;   &lt;w:hyphenationzone&gt;21&lt;/w:HyphenationZone&gt;   &lt;w:punctuationkerning/&gt;   &lt;w:validateagainstschemas/&gt;   &lt;w:saveifxmlinvalid&gt;false&lt;/w:SaveIfXMLInvalid&gt;   &lt;w:ignoremixedcontent&gt;false&lt;/w:IgnoreMixedContent&gt;   &lt;w:alwaysshowplaceholdertext&gt;false&lt;/w:AlwaysShowPlaceholderText&gt;   &lt;w:compatibility&gt;    &lt;w:breakwrappedtables/&gt;    &lt;w:snaptogridincell/&gt;    &lt;w:wraptextwithpunct/&gt;    &lt;w:useasianbreakrules/&gt;    &lt;w:dontgrowautofit/&gt;   &lt;/w:Compatibility&gt;   &lt;w:browserlevel&gt;MicrosoftInternetExplorer4&lt;/w:BrowserLevel&gt;  &lt;/w:WordDocument&gt; &lt;/xml&gt;&lt;![endif]--&gt;&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt;  &lt;w:latentstyles deflockedstate="false" latentstylecount="156"&gt;  &lt;/w:LatentStyles&gt; &lt;/xml&gt;&lt;![endif]--&gt;&lt;style&gt; &lt;!--  /* Style Definitions */  p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal 	{mso-style-parent:""; 	margin:0cm; 	margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:12.0pt; 	font-family:"Times New Roman"; 	mso-fareast-font-family:"Times New Roman";} @page Section1 	{size:595.3pt 841.9pt; 	margin:70.85pt 70.85pt 2.0cm 70.85pt; 	mso-header-margin:35.4pt; 	mso-footer-margin:35.4pt; 	mso-paper-source:0;} div.Section1 	{page:Section1;} --&gt; &lt;/style&gt;&lt;!--[if gte mso 10]&gt; &lt;style&gt;  /* Style Definitions */  table.MsoNormalTable 	{mso-style-name:"Normale Tabelle"; 	mso-tstyle-rowband-size:0; 	mso-tstyle-colband-size:0; 	mso-style-noshow:yes; 	mso-style-parent:""; 	mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; 	mso-para-margin:0cm; 	mso-para-margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:10.0pt; 	font-family:"Times New Roman"; 	mso-ansi-language:#0400; 	mso-fareast-language:#0400; 	mso-bidi-language:#0400;} &lt;/style&gt; &lt;![endif]--&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Wenige Regulative möchten wir gegen die schrankenlosen Liebhabereien &lt;span style=""&gt;auf &lt;/span&gt;dem genannten Gebiete in Kürze geben. Über &lt;span style=""&gt;drei aufeinander folgende Offenbarungen &lt;/span&gt;in der Geschichte des Rei­ches Gottes geht das biblische Wort nicht hinaus: über die Offenbarung des H&lt;span style=""&gt;eiles &lt;/span&gt;in dem Sohne Gottes, über die Offenbarung des &lt;span style=""&gt;Abfalles &lt;/span&gt;von diesem Heile &lt;span style=""&gt;in &lt;/span&gt;der Gemeinde Christi durch den Antichrist und über die Offenba­rung des jüngsten &lt;span style=""&gt;Gerichtes &lt;/span&gt;durch die Wiederkunft Christi in Herrlichkeit. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;In diesen drei Offenbarungen bewegte sich schon die vorbildliche! Ge­schichte Israels. Der &lt;span style=""&gt;Gabe des Gesetzes &lt;/span&gt;schloss sich unter scheinheiligen Formen der &lt;span style=""&gt;Abfall &lt;/span&gt;des Volkes und das göttliche &lt;span style=""&gt;Gericht &lt;/span&gt;an. Auch in der Zeit der Erfüllung verläuft so die Geschichte Israels. Dem Menschensohne tritt eine aufrührerische Kirche und ein &lt;span style=""&gt;Sohn des Verderbens &lt;/span&gt;(Joh 17,12; vgl. 2. Thess 2,3ff) entgegen, und dann folgt in dem Untergange Jerusalems das völlige Gericht des jüdischen Volkes. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Die apokalyptischen Reden des Herrn, manche Reichsgleichnisse lassen auf seine erste Erscheinung eine Zeit der Verführung durch die &lt;span style=""&gt;falschen, &lt;/span&gt;Unkraut säenden &lt;span style=""&gt;Christusse &lt;/span&gt;kommen und dann das Weltgericht durch die Wiederkunft des Menschensohnes. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Ohne jeglichen genügenden Beweis zerstört man eben das "Ganze" der Schrift, wenn man diesen klar gezeichneten Weltgang Gottes durch die Ein­tragung einer noch zu erwartenden Erscheinung des in &lt;span style=""&gt;einer &lt;/span&gt;Person auftre­tenden Antichrist, einer &lt;span style=""&gt;zwiefachen &lt;/span&gt;Wiederkunft des Herrn, eines tausend­jährigen Reiches, einer Bekehrung der jüdischen Nation durchbrechen und verändern will.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:times new roman;font-size:100%;"&gt;1. &lt;/span&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Die Schrift weiß nur von &lt;span style=""&gt;einer &lt;/span&gt;Wiederkunft des Herrn, an die sich &lt;span style=""&gt;alsbald &lt;/span&gt;die Auferstehung der Toten, die Verwandlung der noch lebenden Gläubigen und das allgemeine Gericht anschließt, aus welchem die ewige Seligkeit der Gerechten &lt;span style=""&gt;bei dem Herrn &lt;/span&gt;und das ewige Verderben der Ungerechten bei den Teufeln hervorgeht. Die Gründe für eine der letzten Wiederkunft des Herrn vorangehende so genannte &lt;span style=""&gt;erste &lt;/span&gt;Wiederkunft sind so nichtig, dass sie eigentlich einer Widerlegung nicht wert sind. Mt 25,31ff trennt man durch eine große Zeitenpause von dem Vorhergehenden; ebenso werden wir [nach dieser Theorie] einen längeren Gedankenstrich zwischen dem "zuerst" (1. Thess 4,16) und dem "darnach" (V.17) zu machen haben. Auch I. &lt;span style=""&gt;Kor &lt;/span&gt;15,23.24 werden wir wieder zwischen "darnach" und "darnach" soviel ein. schieben können, als uns beliebt, obwohl offenbar die Wiederkunft Christi und das Ende zusammenfällt. Selbst Mt 23,39 ("der Jubelruf des jüdischen Volkes bei der &lt;span style=""&gt;ersten &lt;/span&gt;Wiederkunft des Messias") hat man hierher gezogen. Doch erklärt sich jenes Wort aus der Methode des Matthäus, welcher längere Redeabschnitte bildet und einen &lt;span style=""&gt;geschichtlich vor &lt;/span&gt;Mt 21 hingehörenden Ausspruch &lt;span style=""&gt;hier &lt;/span&gt;angebracht hat.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;2.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Die Offenbarung eines besonderen Antichrist wird die Zukunft &lt;span style=""&gt;nicht &lt;/span&gt;brin­gen. Der Apostel beschreibt seinen Antichrist in grauenvollen, von irdischen, sich selbst vergötternden Gewalthabern entlehnten Bildern (Jes 14,13; Dan 11) und denkt dabei so wenig an eine bestimmte Person wie Johannes, der eben diesen geweissagten Antichrist in &lt;span style=""&gt;viele &lt;/span&gt;Antichristen auflöst [I. Joh 2,18]. Auch der Herr sprach von vielen falschen Christussen, die nach ihm kommen würden [Mt 24,24]: er hätte sie auch &lt;span style=""&gt;den &lt;/span&gt;falschen Christ nennen können mit demselben Recht, wie Jesaja &lt;span style=""&gt;den Gottlosen &lt;/span&gt;- im Gegensatz zu den Elenden, welchen geholfen wird - durch den Odem der Lippen des Mes­sias getötet sieht (Jes 11,4)&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Der Antichrist ist der in allen Zeiten des Reiches Gottes nach der ihn nie­derhaltenden &lt;span style=""&gt;(to katechon &lt;/span&gt;[2. Thess 2,6] Predigt des Evangeliums sich of­fenbarende &lt;span style=""&gt;Abfall &lt;/span&gt;der einst gläubigen Gemeinde an die &lt;span style=""&gt;Christusse &lt;/span&gt;des Be­truges, an die lügnerischen Christusse menschlicher Erfindung: an Baal-Je­hova, an Jehova genannte Kälber, an die abgöttische, mit den Weltmächten buhlende Hure, an den falschen Propheten.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;3.&lt;/span&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Wir haben für das jüdische Volk &lt;span style=""&gt;als Nation &lt;/span&gt;keine Aussichten der Bekeh­rung mehr: Als Nation ist das Volk gerichtet, die Tage der Rache haben sich an ihm erfüllt und erfüllen sich an ihm (Lk 21,22), der Zorn Gottes ist bis ans Ende (I. Thess 2,16), d.i. in völliger, unwiderruflicher Vollstreckung über dasselbe gekommen; &lt;span style=""&gt;das Volk ist nichts als ein Gerichtsschauspiel Gottes &lt;/span&gt;bei sichtbarem fleischlichem Wohlstande. Darum fasst der Herr die Zerstörung Jerusalems und das Weltgericht Zusammen, und die Offenbarung des Johannes sieht eben in dem Gericht des Babylon-Jerusalem, des Sodom und Ägypten, wo unser Herr gekreuzigt wurde, das völlige, hoffnungslose Gericht desselben (Off 11,8; 18; 19).&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Paulus greift in der bekannten Stelle (Röm 11,26) &lt;span style=""&gt;nicht &lt;/span&gt;über seine Zeit hinaus und spricht entweder von einem geistlichen Israel - und dafür lassen sich gewichtige, gar nicht zu bespöttelnde Gründe anführen -, oder er verstand unter dem "ganzen Israel" nur eine neue Auswahl des Volkes unter den bis dahin Verstockten, welche &lt;span style=""&gt;noch damals &lt;/span&gt;sich bekehren werde. Für das ganze Israel als Volk oder für Massenbekehrungen unter demselben hat niemals weder das prophetische noch das apostolische Wort irgendwelche Hoffnung gehabt. Es sind immer nur "die verlorenen Schafe des Hauses Isra­el" (Mt 10,6) die Erben der Verheißung. Die jahrhundertelange Selbst­verhärtung der Juden sollte Beweis genug für die Wahrheit der Worte des Stephanus sein (Apg 7,51). Auch bringen die letzten Zeiten keine besondere Geistesausgiessung, sondern eine völlige Entziehung des Geistes von der Menschheit (1. Tim 4,1ff; 2. Tim 3,lff.; vgl. 1. Mose 6,3; Mt 24,39; Jud 19).&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;4.&lt;/span&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Die Offenbarung des Johannes, deren Erklärung aus der ganzen Schrift- und Glaubenseinheit heraus zu geben oder in Bescheidenheit und Vorsicht hei entgegenstehenden Resultaten beiseite zu legen ist, gibt uns nirgendein Recht, unter ihren symbolischen Formen solche Unterschiede zu machen, dass wir nach Belieben die Bilder massiv fassen und dann wieder geistig auflösen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Nachdem der Prophet von Kapitel 4 bis 20 das Gericht über das mit den Weltmächten buhlende, abgöttische, fleischliche Israel (Babylon-Israel) be­schrieben hat, sieht er nach demselben eine Zeit anbrechen, wo die junge Christenheit unter dem Regimente Christi gedeihen, der Satan durch das Wort gebunden (niedergehalten) wird und die Gemeinde des Herrn einen Triumph über den Tod feiert (erste, geistige Auferstehung), während die Welttoten tot bleiben und noch einen anderen schrecklichen Tod zu erwarten haben. Alsdann enthüllt sich aufs neue der Abfall von dem Worte (Erschei­nung des Antichrists), und das Weltgericht macht dem Weltsturme ein Ende.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style=""&gt;Es war die apostolische Zeit eine Zeit der Gebundenheit des Satans, auch die reformatorische. Wir haben keine Hoffnung auf eine neue Bindung der geistlichen Lüge: das Gericht ist nahe. Die Symbolik der Zahl 1000 bedarf wohl keines Beweises?&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;5.&lt;/span&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style=""&gt;Eine besonnene Vergleichung und Ausgleichung der nachfolgenden Schriftstellen: Jes 65,17; 66,22; 60,19; 30,26; Lk 23,43; Joh 14,2; 17,24; 2. Kor 12,4; Off21; 2. Pet 3,12.13; Hebr 2,5 ergibt das Resultat, dass wir einen neuen Himmel und eine neue Erde &lt;span style=""&gt;nicht &lt;/span&gt;in dem Sinne zu erwarten haben, dass uns noch eine Schöpfung derselben als vollkommene Neuschöpfung oder als eine Erdenumwandlung bevorstehe. Vielmehr ist mit der "Wieder­herstellung aller Dinge" in Christus auch der neue Himmel und die neue Er­de gegeben, in welche er als in "das Paradies Gottes", als in die "vielen Wohnungen" seine Erlösten führt, um "allezeit bei ihm zu sein".&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style=""&gt;Die zukünftige Welt &lt;span style=""&gt;hat &lt;/span&gt;ihre Vollendung und ihren Ausbau &lt;span style=""&gt;bereits &lt;/span&gt;durch den in sie zuerst eingegangenen König empfangen. Wir sind über die reformatorische Betrachtung der letzten Dinge &lt;span style=""&gt;nicht &lt;/span&gt;hi­nausgekommen. Es ist ein krankhafter Zug unserer Zeit, sich über das [feh­lende] Verständnis der &lt;span style=""&gt;grundlegenden &lt;/span&gt;Wahrheiten der Reformation mit apokalyptischen Spielereien hinwegzuhelfen. An dem Jammer der Zeit glaubt man nicht die Nähe eines tausendjährigen Reiches, sondern die Nähe &lt;/span&gt;des Gerichtes Gottes, und sucht für dasselbe &lt;span style=""&gt;die Gerechtigkeit des Glau­bens gefunden und bewahrt zu haben.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8803329627894346793-2274773014062234541?l=kvetterli.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kvetterli.blogspot.com/feeds/2274773014062234541/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8803329627894346793&amp;postID=2274773014062234541' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8803329627894346793/posts/default/2274773014062234541'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8803329627894346793/posts/default/2274773014062234541'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kvetterli.blogspot.com/2008/12/adolph-zahn-und-die-endzeit.html' title='Adolph Zahn und die Endzeit'/><author><name>Kurt Vetterli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09777758330352198860</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/-BzJ1qH-galA/TpXT0PCBtaI/AAAAAAAAAQM/xgHnosl9TCs/s220/KaVau.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8803329627894346793.post-6129125867230924185</id><published>2008-11-27T14:07:00.004Z</published><updated>2008-12-10T22:36:21.078Z</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zitate'/><title type='text'>Zitat</title><content type='html'>&lt;p class="MsoNormal"&gt;Folgendes Zitat von &lt;span class="Apple-style-span" style="font-weight: bold;"&gt;Chris Arnzen&lt;/span&gt; brachte mich zum Nachdenken darüber, wie weit die völlige Verdorbenheit der Sünde uns prägt:&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-size:100%;"&gt;"Wir sind manchmal so egoistisch, dass wir lieber jemanden im verlorenen Zustand als Freund behalten wollen, anstatt ihm die rettende Botschaft zu sagen, wodurch wir seine Freundschaft verlieren könnten."&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8803329627894346793-6129125867230924185?l=kvetterli.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kvetterli.blogspot.com/feeds/6129125867230924185/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8803329627894346793&amp;postID=6129125867230924185' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8803329627894346793/posts/default/6129125867230924185'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8803329627894346793/posts/default/6129125867230924185'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kvetterli.blogspot.com/2008/11/zitat.html' title='Zitat'/><author><name>Kurt Vetterli</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09777758330352198860</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='23' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/-BzJ1qH-galA/TpXT0PCBtaI/AAAAAAAAAQM/xgHnosl9TCs/s220/KaVau.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8803329627894346793.post-1628499783382092197</id><published>2008-10-30T17:24:00.005Z</published><updated>2008-10-30T21:34:56.037Z</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Seelsorge'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Psychologie'/><title type='text'>Die Religion der Psychotherapie</title><content type='html'>Sigmund Freud schrieb:&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;br /&gt;"Wenn du die Religion aus unserer europäischen Zivilisation verbannen willst, dann kannst du das tu
