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Sonntag, 8. Mai 2011
The Church and Evangelism
Anlässlich der Synode der ERKWB am 6.&7. Mai in Riehen/Basel hielt Prof. Anthony Curto (Greenville Presbyterian Theological Seminary) eine Reihe von Referaten über die Kirche und Evangelisation.
Dienstag, 22. März 2011
Edwards Biografie
Warum man diese Biografie lesen sollte....Es ist nicht aussergewöhnlich, dass die wirklich guten Bücher nicht oder erst sehr spät übersetzt werden. Es ist wohl nicht so, dass lesende Menschen einfach deshalb, weil sie lesen, schon kluge Menschen sind... oberflächlicher und leicht eingängiger Lesestoff lässt sich auch unter christlichen Lesern viel leichter verkaufen... Umso erfreulicher ist es, wenn ab und zu wieder einmal ein richtiges Buch herauskommt, das sein Salz wert ist. Iain Murray's Biografie über Jonathan Edwards gibt es schon fast 25 Jahre. Aber erst seit ein paar Wochen auf Deutsch. Man sollte es sich unbedingt gönnen.
Warum?
Murray's Edwards-Biografie ist nicht einfach eine Heldenverehrung. Obwohl man Edwards sehr wohl unter seinen Helden einordnen darf. Aber das Buch bietet eine Menge mehr. Murray setzt sich neben der Lebensbeschreibung des Mannes sehr ausführlich mit seinem Ringen um die Frömmigkeit der Christen seiner Zeit auseinander. Er gibt ausserdem einen sehr guten Einblick in die Geschichte der geistlichen Ereignisse seiner Zeit.
Auch setzt er sich auseinander mit theologischen Fragen im Zusammenhang der Erweckung, wie z.B. die enthusiastisch-schwärmerischen Tendenzen, die jeden geistlichen Aufbruch zu begleiten scheinen. Dazu gibt es viel über Evangelisation, Kirchenleitung und Verkündigung zu lernen.
Das Buch ist wirklich eine Schatzkammer, die nicht nur für biografisch interessierte Leser geeignet ist, sondern vor allem für Pastoren und Gemeindeleiter sehr hilfreich ist.
Zu all dem kommt, dass dieses fast 600 Seiten starke Werk sehr günstig erhältlich ist. Also nicht wie los und eins gekauft! zum Beispiel hier
Sonntag, 16. Januar 2011
Was ein Komma ausmacht
A panda walks into a café. He orders a sandwich, eats it, then draws a gun and fires two shots in the air. "Why?" asks the confused waiter, as the panda makes toward the exit. The panda produces a badly punctuated wildlife manual and tosses it over his shoulder. "I'm a panda," he says at the door. "Look it up." The waiter turns to the relevant entry and, sure enough, finds an explanation. "Panda. Large black and white bear-like mammal, native to China. Eats, shoots and leaves."
Sonntag, 9. Januar 2011
Die Bedeutung der Kirche Christi
Tony Curto, Professor für praktische Theologie und Apologetik am Greenville Presbyterian Seminary, hielt zwei hervorragende Vorträge über die Bedeutung und Wichtigkeit der Kirche an einem gemeinsamen Anlass der ERKWB Österreich und Schweiz. Beide Referate wurden ins Deutsche übersetzt und können hier Teil 1 und hier Teil 2 gehört werden.
Dienstag, 7. Dezember 2010
Nichts lieber als die Wahrheit...?
Der Wikileaks-Gründer Julian Assange geniesst die Sympathie der Mehrheit, auch wenn er sich mit seinen Operationen zur Auffindung und Veröffentlichung brisanter Wahrheiten oft im grauen Bereich der Legalität bewegt.In einer Umfrage der Website der (CH-) Tagesschau stimmten die Besucher darüber ab, wie sie zu den Aktionen von Wikileaks stehen.
Es waren drei Möglichkeiten zum Antworten gegeben:
a) Wir mögen, wenn David gegen Goliath kämpft
b) Wir lieben nichts mehr als die Wahrheit
c) Wir möchten, dass Aussenseiter bestraft werden
b) war eindeutig an der Spitze - 56% wählten diese Option. Das Resultat ist einerseits erstaunlich, andererseits nicht.
Nicht erstaunlich ist es, wenn wir hinter die direkte Aussage: "Wir lieben nichts mehr als die Wahrheit" schauen. Es war schon immer willkommen, wenn jemand die Machenschaften von irgendwelchen mächtigen Institutionen, denen wir uns z.T. ausgeliefert fühlen, oder die bedrohlich oder beängstigend wirken, ans Licht brachte. Darum sind Verschwörungstheorien beliebt, ob sie wahr sind oder nicht. Übermächtige Kirchen oder Sekten, die ihre Anhänger knechten, Staaten/Regierungen, die ihre Autorität missbrauchen, um ungehindert Unrecht zu tun, Mega-Konzerne, die mittels ihrer finanziellen Ressourcen das geltende Recht umschiffen, usw... Wenn diese Dinge ans Licht kommen, sind wir froh und fühlen uns sicherer, denn wer weiss denn, ob es nicht ihn auch einmal treffen kann, wenn er einem dieser Mächtigen in die Quere kommt?
Erstaunen tut die Aussage der Mehrheit, dass wir "nichts mehr lieben als die Wahrheit", wenn wir den Satz wörtlich nehmen und ihn auf jede Situation und auf jeden Menschen (auch uns selber) anwenden.
Lieben wir denn die Wahrheit, wenn sie für uns zum Nachteil wird?
Ja, wir verurteilen diejenigen, deren 'Wahrheit' durch Wikileaks ans Licht gezerrt wird. Wir verurteilen zu Recht, dass sie verhindern wollen, dass ihre dunklen Machenschaften an die Oberfläche kommen.
Aber wie sieht es aus, wenn jemand unsere geheimsten Dinge ans Licht zerren will? Wenn Dinge, die wir getan haben, für die wir uns eigentlich schämen (sollten), bekannt gemacht werden sollten?
Wenn z.B. bekannt werden sollte, dass ich meinen Mitarbeiter, dem ich Loyalität vorheuchle, eigentlich hasse... wenn herauskommen sollte, dass ich meine Frau, meinen Mann betrogen habe (vielleicht nur in Gedanken, oder durch Beschäftigung mit Pornografie, oder gar in der Tat)... wenn die Leute erfahren sollten, dass ich falsche Dinge über andere verbreitet habe, oder dass ich jemandem etwas gestohlen habe (und wenns nur die Zeit ist, die ich durch 'Blau machen' dem Chef gestohlen habe).... und so weiter.
All diese Dinge sehen wir vielleicht nicht als schlimm an. Wir können uns Rechtfertigungen dafür zurechtlegen. Aber wenn wir uns vorstellen, dass wir an die Öffentlichkeit gezogen und hingestellt würden und es heissen würde: "Das ist derjenige/diejenige, der das tut/getan hat."
Würden wir dann auch noch sagen, dass wir nichts mehr lieben als die Wahrheit?
Nein, das glaube ich nicht. Wir würden denjenigen, der diese Wahrheiten über uns ans Licht bringt, so hassen, wie die Klima-Lügner und die Amerikaner Julian Assange hassen!
Darum hassen die Menschen eigentlich die Wahrheit. Vor allem die Wahrheit, die Gott in der Bibel über sie veröffentlicht. Darum hassen sie Gott und seine Botschafter. Weil kaum jemand die Wahrheit liebt, die ihn in ein schlechtes Licht stellt - auch wenn es die volle Wahrheit ist.
Aber eigentlich sollten wir die Wahrheit wirklich lieben. Denn die Wahrheit, die Gott über uns in der Bibel veröffentlicht, dient nicht dazu, uns zu vernichten. Sondern sie will uns zur Umkehr rufen. Und sie will uns den zeigen, der kam, um alle die schändlichen Dinge, die wir gedacht, gewollt und getan haben, zu vergeben.
Es gibt ein göttliches Wikileaks, das nach unserem Ableben aufgeschaltet wird. Dann wird tatsächlich alles ans Licht kommen, was wir bis dahin im Verborgenen gehalten haben.
Wohl dem, der sich der unbequemen Wahrheit schon vorher stellt; zugibt, dass er (in allen Punkten) gegen Gottes Gesetz (nachzulesen in 2.Mose 20) verstossen hat und die angebotene General-Amnestie in Anspruch nimmt, die ihm angeboten wird, wenn er bekennt.
Die Bibel drückt das so aus:
Wenn wir sagen, daß wir keine Sünde haben, betrügen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns. Wenn wir unsere Sünden bekennen, ist er treu und gerecht, daß er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von jeder Ungerechtigkeit. (1Jo 1:8-9)
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Dienstag, 28. September 2010
Missbrauch
Missbrauch ist ein Modewort.
Jedoch wird es wohl nicht so häufig in dem Zusammenhang gebraucht, der mir heute im Johannesevangelium begegnet ist:
Jener war die Fackel, die brennt und scheint; ihr aber wolltet nur eine kurze Zeit fröhlich sein in ihrem Licht (Joh 5:35).
Gemeint mit 'jener' ist Johannes der Täufer. Er ist der Vorläufer, der letzte Prophet, der Jesus Christus, den Retter ankündigte.
Johannes ist der Inbegriff des Verkündigers, der das Wort Gottes im Hinblick auf Christus auslegt. Er ist der Herold, der seinen Hörern zuruft: "Der König ist auf dem Weg, seine Herrschaft anzutreten! Kehrt von euren falschen Wegen, eurer falschen Religiosität, eurer Selbstzentriertheit, um und macht euch bereit, seine Herrschaft über euch anzunehmen!"
Das Wort von Johannes ist sowohl Gerichtswort als auch Ankündigung herrlicher Ereignisse.
In gewisser Weise repräsentiert er auch die Kirche, die Gottes Botschaft an die Welt ausrichtet.
Worin besteht nun der Missbrauch?
Der Missbrauch besteht darin, dass die Hörer seiner Botschaft nicht wirklich auf seine Botschaft eintreten wollen, sondern sich lediglich an seinem Schein ergötzen wollen.
Das heisst, sie wollen sich nicht unter die Herrschaft Christi stellen, wollen aber die angenehmen Seiten seines Kommens - d.h. des Christentums - geniessen.
Sie wollen die Früchte ernten und geniessen, ohne den Baum zu pflanzen.
Ist das möglich? Eigentlich nicht. Dennoch scheinen das sehr viele zu glauben...
Man will gute Nachrichten hören, d.h. 'gute Predigten' geniessen, denen man intellektuell vielleicht zustimmen kann. Aber man möchte eigentlich nicht so darauf eingehen, dass man sein Leben wirklich auf die christliche Botschaft ausrichtet.
Wenn wir so eine Haltung heute auch oft antreffen, so zeigt diese Aussage Jesu im Johannes-Evangelium, dass sie keineswegs neu ist.
Ich glaube, dass wir alle geneigt/gefährdet sind, Gottes Wort und seine Verkündigung in der Weise zu missbrauchen. Im besonderen haben auch die Puritaner das erkannt und verschiedentlich darüber geschrieben.
Eine gute Hilfe zur Selbstprüfung bietet z.B. John Owens 'Apostasy from the Gospel', das unter dem Namen "Die Gefahr des Abfallens" neu auf Deutsch herausgekommen ist (3L-Verlag).
In kurzer Form kann auch das Beherzigen der 160. Frage und Antwort des Westminster Larger Catechism hilfreich sein (vor Genuss der nächsten Predigt verinnerlichen):
Jedoch wird es wohl nicht so häufig in dem Zusammenhang gebraucht, der mir heute im Johannesevangelium begegnet ist:
Jener war die Fackel, die brennt und scheint; ihr aber wolltet nur eine kurze Zeit fröhlich sein in ihrem Licht (Joh 5:35).
Gemeint mit 'jener' ist Johannes der Täufer. Er ist der Vorläufer, der letzte Prophet, der Jesus Christus, den Retter ankündigte.
Johannes ist der Inbegriff des Verkündigers, der das Wort Gottes im Hinblick auf Christus auslegt. Er ist der Herold, der seinen Hörern zuruft: "Der König ist auf dem Weg, seine Herrschaft anzutreten! Kehrt von euren falschen Wegen, eurer falschen Religiosität, eurer Selbstzentriertheit, um und macht euch bereit, seine Herrschaft über euch anzunehmen!"
Das Wort von Johannes ist sowohl Gerichtswort als auch Ankündigung herrlicher Ereignisse.
In gewisser Weise repräsentiert er auch die Kirche, die Gottes Botschaft an die Welt ausrichtet.
Worin besteht nun der Missbrauch?
Der Missbrauch besteht darin, dass die Hörer seiner Botschaft nicht wirklich auf seine Botschaft eintreten wollen, sondern sich lediglich an seinem Schein ergötzen wollen.
Das heisst, sie wollen sich nicht unter die Herrschaft Christi stellen, wollen aber die angenehmen Seiten seines Kommens - d.h. des Christentums - geniessen.
Sie wollen die Früchte ernten und geniessen, ohne den Baum zu pflanzen.
Ist das möglich? Eigentlich nicht. Dennoch scheinen das sehr viele zu glauben...
Man will gute Nachrichten hören, d.h. 'gute Predigten' geniessen, denen man intellektuell vielleicht zustimmen kann. Aber man möchte eigentlich nicht so darauf eingehen, dass man sein Leben wirklich auf die christliche Botschaft ausrichtet.
Wenn wir so eine Haltung heute auch oft antreffen, so zeigt diese Aussage Jesu im Johannes-Evangelium, dass sie keineswegs neu ist.
Ich glaube, dass wir alle geneigt/gefährdet sind, Gottes Wort und seine Verkündigung in der Weise zu missbrauchen. Im besonderen haben auch die Puritaner das erkannt und verschiedentlich darüber geschrieben.
Eine gute Hilfe zur Selbstprüfung bietet z.B. John Owens 'Apostasy from the Gospel', das unter dem Namen "Die Gefahr des Abfallens" neu auf Deutsch herausgekommen ist (3L-Verlag).
In kurzer Form kann auch das Beherzigen der 160. Frage und Antwort des Westminster Larger Catechism hilfreich sein (vor Genuss der nächsten Predigt verinnerlichen):
Was wird von denen gefordert, welche die Predigt des Wortes hören?
Antwort: Von denen, welche die Predigt des Wortes hören, wird gefordert, dass sie mit Fleiss, Vorbereitung und Gebet darauf Acht geben, das Gehörte nach der Schrift prüfen, die Wahrheit mit Glauben, Liebe, sanftmütig und ganz willig als das Wort Gottes aufnehmen, darüber nachdenken und sich besprechen, es in ihrem Herzen behalten und daraus Frucht bringen in ihrem Leben.
.Donnerstag, 10. Juni 2010
VerkündigerINNEN und die Theologie des Selbst
Ach, mein Volk, seine Antreiber sind Mutwillige, und Frauen beherrschen es. Mein Volk, deine Führer sind Verführer, und den Weg, den du gehen sollst, verwirren sie. (Jesaja 3:12)
Ich muss im Rahmen meiner Tätigkeit immer wieder Predigten lesen, die von Frauen gehalten wurden. Dabei fällt mir regelmässig etwas auf, das in mir den Verdacht aufkommen lässt, dass sich heute wieder das abspielt, was Jesaja schon beklagte.
Ich halte es für biblisch nicht haltbar, dass Frauen ein gemeindeleitendes Amt innehaben oder auch einer gemischt-geschlechtlicher Gemeinde predigen. Diese Überzeugung kommt nicht daher, dass ich meinte, Frauen könnten die Bibel nicht genügend gut verstehen (sie lesen sie einfach nicht aufmerksam genug, denn sonst würden sie nicht predigen wollen) oder dass sie nicht so gut wie Männer predigen könnten. Diese Überzeugung habe ich aus den entsprechenden Anweisungen des Apostels in den Pastoralbriefen.
Dennoch kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass die predigenden Frauen doch auf ganz bestimmte Themen abfahren, die sie auf unbiblische Weise darlegen und damit das Volk Gottes (diejenigen davon, die sich das gefallen lassen) in die Irre führen.
Eines der Themen, das immer wieder in weiblichen Predigten (ein Oxymoron) auftaucht, ist die Begriffsgruppe "Selbstliebe, Selbstvertrauen, Selbstwert" etc. - Die Lehre, dass wir Christen ein besseres Bild von uns selbst bekommen dürften/sollten, ist eine Plage im Evangelikalismus, die kaum totzukriegen ist. Dass dabei die Ehre Gottes vermindert wird und Gott zu einem Diener unserer Bedürfnisse degradiert wird, bemerkt kaum einer.
Die christlichen Männer - wenn es denn noch ein paar übrig hat - sollten dringend aufstehen und ihren verkündigenden Frauen das Handwerk legen. Gemeindeleiter sollten der Unsitte, ihren Schwestern die falschen Plätze zu überlassen, ein Ende bereiten und wieder selber biblisch leiten. Pfarrer und Pastoren sollten das biblische Wort verkündigen, so wie es Gott uns anvertraut hat - mit allen Ecken und Kanten. Anstatt dass sie sich der Feminisierung der Kirche immer weiter beugen, nur aus Angst wegen politischer Inkorrektheit ins Schmuddel-Eggli verbannt zu werden.
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Ich muss im Rahmen meiner Tätigkeit immer wieder Predigten lesen, die von Frauen gehalten wurden. Dabei fällt mir regelmässig etwas auf, das in mir den Verdacht aufkommen lässt, dass sich heute wieder das abspielt, was Jesaja schon beklagte.
Ich halte es für biblisch nicht haltbar, dass Frauen ein gemeindeleitendes Amt innehaben oder auch einer gemischt-geschlechtlicher Gemeinde predigen. Diese Überzeugung kommt nicht daher, dass ich meinte, Frauen könnten die Bibel nicht genügend gut verstehen (sie lesen sie einfach nicht aufmerksam genug, denn sonst würden sie nicht predigen wollen) oder dass sie nicht so gut wie Männer predigen könnten. Diese Überzeugung habe ich aus den entsprechenden Anweisungen des Apostels in den Pastoralbriefen.
Dennoch kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass die predigenden Frauen doch auf ganz bestimmte Themen abfahren, die sie auf unbiblische Weise darlegen und damit das Volk Gottes (diejenigen davon, die sich das gefallen lassen) in die Irre führen.
Eines der Themen, das immer wieder in weiblichen Predigten (ein Oxymoron) auftaucht, ist die Begriffsgruppe "Selbstliebe, Selbstvertrauen, Selbstwert" etc. - Die Lehre, dass wir Christen ein besseres Bild von uns selbst bekommen dürften/sollten, ist eine Plage im Evangelikalismus, die kaum totzukriegen ist. Dass dabei die Ehre Gottes vermindert wird und Gott zu einem Diener unserer Bedürfnisse degradiert wird, bemerkt kaum einer.
Die christlichen Männer - wenn es denn noch ein paar übrig hat - sollten dringend aufstehen und ihren verkündigenden Frauen das Handwerk legen. Gemeindeleiter sollten der Unsitte, ihren Schwestern die falschen Plätze zu überlassen, ein Ende bereiten und wieder selber biblisch leiten. Pfarrer und Pastoren sollten das biblische Wort verkündigen, so wie es Gott uns anvertraut hat - mit allen Ecken und Kanten. Anstatt dass sie sich der Feminisierung der Kirche immer weiter beugen, nur aus Angst wegen politischer Inkorrektheit ins Schmuddel-Eggli verbannt zu werden.
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