
Der Atheismus ist in den letzten Jahren wieder missionarischer und auch populärer geworden. Nicht nur in den Englisch-sprachigen Regionen, sondern auch in unseren Landen tauchen in letzter Zeit einige Mutige auf, die es sich zum Ziel gemacht haben, zu verkündigen, dass es nichts zu verkündigen gibt.
Der Atheismus ist ein Widerspruch in sich selbst.
Atheisten bedienen sich in ihrer Argumentation regelmässig verschiedener Dinge, die sie sich aus dem christlichen Denken entlehnen. Also aus der Philosophie, die sie in Abrede stellen wollen.
So fällen sie z.B. moralische Urteile. Sie bedienen sich dabei praktisch ausnahmslos der christlichen Ethik als Massstab für ihre Urteile. Sie gehen von absoluten Werten aus.
Dann bedienen sie sich der Logik. Die Logik ist eine transzendente Sache, die es gemäss ihrem Materialismus und ihrem Zufallsglauben gar nicht geben kann oder darf.
Atheistische Wissenschaftler gehen ausserdem von der Uniformität der Natur aus. Gemäss ihrer evolutionistischen Philosophie kann es aber gar keine Uniformität der Natur geben.
Es gibt viele weitere Widersprüche des Atheismus. Es gibt aber einen trifftigen Grund für Atheisten, ihren Glauben an keinen Gott zu verteidigen. Dieser Grund wird von ihrem Schöpfer, den sie nicht wahrhaben wollen, erklärt:
Um ihm nicht die Ehre geben zu müssen, unterdrücken sie die Wahrheit, die offenkundig ist.
Römer 1:18-22
Denn es wird geoffenbart Gottes Zorn vom Himmel her über alle Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit der Menschen, welche die Wahrheit durch Ungerechtigkeit niederhalten, weil das von Gott Erkennbare unter ihnen offenbar ist, denn Gott hat es ihnen offenbart. Denn sein unsichtbares Wesen, sowohl seine ewige Kraft als auch seine Göttlichkeit, wird seit Erschaffung der Welt in dem Gemachten wahrgenommen und geschaut, damit sie ohne Entschuldigung seien; weil sie Gott kannten, ihn aber weder als Gott verherrlichten noch ihm Dank darbrachten, sondern in ihren Überlegungen in Torheit verfielen und ihr unverständiges Herz verfinstert wurde. Indem sie sich für Weise ausgaben, sind sie zu Narren geworden.
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